Markus Alder Aktion Schweiz
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  7. März    2010   Wahlmanipulation und andere "Heldentaten"

Dem aus Angola stammenden SP- Nationalrat Ricardo Lumengo  wird Wahlmanipulation vorgeworfen, weil er u.a. systematisch Wahlzettel einsammelte. Dass der ehemalige Asylant "schlau" ist, bewies er bereits, als er nach einem Unfall Führerflucht beging. Er soll auf den Felgen weggefahren sein....  Nun, wir wissen auch nur, was in den Zeitungen steht. Ob unsere einheimischen Politiker wirklich so viel ehrlicher sind, können wir nur hoffen. Ich selbst erlebte in vier Jahren Gemeinderat, wie "bürgerliche" "Volksvertreter" die Verschleuderung von 300 000 Franken ohne Bewilligung (und ohne belegbaren Nutzen) verteidigten. Und das erst noch in einer armen Gemeinde! Die Herren, die diesen Unsinn zu verantworten hatten, waren Schweizer ohne "Migrationshintergrund". Möglich, dass Lumengo einfach eine Spur zu frech ist, vielleicht ist er aber auch nur in der falschen Partei ....


28. Februar 2010   Was wird mir eigentlich vorgeworfen?

Diese Frage wird mir immer wieder gestellt, aber ich kann sie auch nicht genau beantworten, da die Anklageschrift mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Hauptvorwurf sei  meine Reaktion auf einen Schmähartikel des Klägers, in dem er u. a. die Absicht äusserte, meine Kandidaturen für die Schweizer Demokraten zu sabotieren und mir vorwirft, "immun gegen Anstand" zu sein.                                                                                                                                                    Weil der Kläger nach Publikation seines Artikels die Klagefrist von drei Monaten verstreichen liess, reichte er erst nach über vier Monaten den Strafantrag gegen meine Reaktion auf seinen Artikel ein. Damit fehlt eigentlich eine wesentliche Prozessvoraussetzung, was vom Gericht aber grosszügig übersehen wird. Wie würden unsere Medien reagieren, wenn ein chinesisches Gericht so gegen einen Regimekritiker vorgehen würde?


26. Februar 2010   Danke für die grosse Unterstützung

Herzlichen Dank für die grosse moralische, praktische und finanzielle Unterstützung. Ich werde den Schauprozess genauer beschreiben, sobald ich Zeit dafür habe. Traumatisiert bin ich nicht, denn ich bin zuversichtlich, dass die Anschuldigungen erfolgreich widerlegt werden können. So ein politischer Prozess ist ohne Zweifel unangenehm, aber grundsätzlich zu überleben.


25. Februar 2010   Im falschen Film ?

Heute bin ich wieder einmal verurteilt worden, weil ich angeblich die Ehre eines deutschstämmigen Journalisten verletzt haben soll, indem ich seine politische Einstellung thematisiert habe. Ist komisch, normalerweise wird uns Patrioten unterstellt, wir seien "rechtsextrem", aber mir wird vorgeworfen, ich hätte mich ehrverletzend geäussert. Es wird immer offensichtlicher, dass es nicht um die Ehre eines alten Mannes geht, sondern darum, einem Regimekritiker "den Mund zu stopfen". Ich soll offensichtlich eingeschüchtert werden. Dabei bin ich keineswegs ein "böser Dissident", der in seiner Heimat nur Zwietracht säen will, sondern vielmehr ein steuerzahlender Staatsbürger, der gelegentlich seine Meinung deutlich äussert. Wir Schweizer Demokraten sind erschüttert über diese offensichtliche Willkür. Ich reise gern. Falls ich meine Grundrechte in Strassburg einfordern muss, ist mir das schon peinlich, denn damit würde die Schweiz einmal mehr als "Schurkenstaat" dastehen. Einigen Patrioten wurde ein Verfahren wegen "Rassismus" angehängt, ich habe mich immer so geschickt geäussert, dass ihnen das nicht gelang, nun haben sie einfach etwas anderes konstruiert, womit ich nie gerechnet habe.                                                                                                                                                        Von China fordern sie die Einhaltung der Menschenrechte für Verbrecher ein (was grundsätzlich richtig ist) im eigenen Land verletzen sie die Freiheitsrechte unbescholtener Bürger. Diese Regierung ist für mich unglaubwürdig.


10. Februar 2010  Exportweltmeister- oder doch viel mehr ?

Nun ist es offiziell, die Exporte Chinas übertreffen diese Deutschlands leicht. Was bedeutet das? Ein Zufall, weil die Finanzkrise Deutschlands Investitionsgüterexporte stärker trifft als Chinas billige Konsumgüter? Der Erfolg von 30 Jahren gnadenloser "Japanisierung" mit Tiefstlöhnen und Umweltverschmutzung? Oder einfach die "Globalisierung", welche als gottgegebene Ursache für Wirtschaftskrise und Lohndruck dargestellt wird?                                                                     Ich wage einmal zu behaupten, dahinter stecke mehr als nur eine Flut von Billigware aus dem asiatischen Riesenstaat. Durch die extreme "Japanisierung" wird das tiefe Lohnniveau für die Montage von Unterhaltungselektronik usw. ausgenützt, ebenso profitiert die Textil- und Schuhindustrie von den tiefen Arbeitskosten und der -immer noch sehr weichen- Währung. Daneben produziert China mit über 560 Millionen Tonnen (2009, gemäss www.worldsteel.or ) fast so viel wie der Rest der Welt oder gut dreimal so viel wie Russland und die USA zusammen! China ist auch grösster Fahrzeughersteller der Welt geworden, auch dank der Lizenzproduktion aktueller europäischer Fabrikate. Chemikalien, Medikamente und Kunststoffe aus China sind uns weitgehend unbekannt, aber  die chemische Industrie hat extrem an Stärke gewonnen.                      Nach dem Import französischer, russischer und kanadischer Reaktoren bauen die Chinesen auch eigene Kernkraftwerke. Bei der Gründung 1949 war die Volksrepublik noch ein verarmtes, zerstrittenes und teilweise zerstörtes Land, doch schon 1953 begann -ironischerweise mit Hilfe der damaligen Sowjetunion- eine planmässige Industrialisierung. 156 Schlüsselprojekte bildeten die Basis, eines davon ist heute China first heavy industries co. gwww.cfhi.com ein Stahl- und Schmiedewerk, das den aktuellen Branchenführer Japan Steel Works ltd. www.jsw.co.jp bald überholt oder schon überholt hat. Es gibt wichtige Industrien, wo der Westen schon gar nicht mehr führend ist. Grosse Schmiedeteile werden z. B. für (Kern-) Kraftwerke, Raffinerien und die Chemie benötigt. Deutschland und Frankreich können trotz indischer "Entwicklungshilfe" nicht mehr mithalten.                                                                                                              www.bf-daun.de  www.sfarsteel.com  www.industeel.info                                                                                               Es zeichnet sich ab, dass die Asiaten auch auf den Investitionsgütermärkten immer stärker werden. Die Auswirkungen auf Europa, insbesondere Deutschland, Schweiz und Schweden, sind nicht absehbar.


7. Februar 2010 Krise hilft sparen

Im hydrologischen Jahr 2008 / 2009, von Oktober 2008 bis September 2009 hat der Stromverbrauch um 2 % abgenommen. Die Grünen haben diese Ergebnis bisher noch nicht als ihren politischen Erfolg in Anspruch genommen. Vielleicht wissen sie ganz einfach nichts davon, weil es nämlich (kaum) in einer Zeitung zu lesen ist...  Ursache für die deutliche Abnahme ist die drastische Verschärfung der Wirtschaftslage ab Oktober 2008, welche die Industrieproduktion drückt. Im Januar 2009 hat der Stromverbrauch wegen der Kälte noch um 4,5 % gegenüber dem Vorjahresmonat zugenommen, im April wurde mit über 11 % die stärkste Abnahme verzeichnet. Für 2010 wird wieder mit einer Verbrauchszunahme gerechnet.


 5. Februar 2010   Dietikon umgemüllert

Otto Müller wurde am vergangenen Sonntag klar als Stadtpräsident bestätigt, während sein aus der FDP ausgetretener Widersacher Martin Müller sogar die Wiederwahl ins Stadtparlament verpasste. Schade, damit verschwindet ein unbequemer und interessierter Gemeinderat. Wird der umtriebige IT - Mann nun in der "virtuellen Politik" aktiv oder widmet er sich künftig mehr seiner Familie und seinem Beruf? Mit Ernst Joss schaffte ein Politiker- Original die Rückkehr in den Gemeinderat. Der ehemalige Sozialist und heutige "Alternativlister" ist als Bauverhinderer bekannt. Etwas Grün kann Dietikon nicht schaden ..... die "Grünen" sind heute nicht mehr Grün, sobald sie Profite wittern...


9. Januar 2010      Dietikon im Wahlzirkus

Mit Otto Müller hat Dietikon endlich einen guten Stadtpräsidenten. Man verzeiht ihm sogar sein FDP- Parteibuch. Weniger zufrieden ist der ehemalige FDP- Präsident Martin Müller, der ihn im aktuellen Wahlkampf herausfordert, weil die FDP ihren eisernen Parteisoldaten gar nicht feinsinnig aus der Gemeinderatsliste entfernen wollte. Nun hat er seine eigene Liste, sogar mit einem fremdländischen Namen. Etwas rassendiskriminierend ist die sonst so multikulturelle SP vorgegangen. Obwohl in Dietikon -ic eine der häufigsten Endungen der Familiennamen ist, kommt erst an 7. Stelle ein -ic. Auch die Jungen kommen bei den Roten schlecht weg. Auf den Wahlplakate der ehemaligen Arbeiterpartei grinst eine schon etwas ergraute Politikerin. Dabei würde Rosmarie Joss, Tochter des Polit- Fossils Ernst Joss, wesentlich mehr (männliche) Stimmen bringen. Joss hat dem Sozialismus den Rücken gekehrt und eine Alternative Liste zusammengestellt, auf der aber nur Eingeborene vertreten sind. Ist die multikulturelle Gesellschaft am Autogegner vorbeigerast?                                           Manche WählerInnen glauben tatsächlich, die Politiker würden das Volk vertreten, so wie Staubsauger- Vertreter Staubsauger vertreten. In


9. Januar 2010       Taliban im Jura?

Unsere Politiker wollen zwei terrorverdächtige Uighuren aus Guantanamo im Jura "integrieren". Angeblich seien sie unschuldig. Weil die mutmasslichen Taliban chinesische Staatsbürger sind, macht sich China Sorgen um die Sicherheit der Schweiz und Chinas. Kümmern sich Chinas Staatsmänner mehr um unsere Sicherheit als unsere Classe Politique oder wollen sie die jungen Männer vor chinesische Gerichte stellen, wo ihnen gar die Todesstrafe droht? Die beiden sollten nur gegen die Zusicherung, dass kein Todesurteil möglich ist, an China ausgeliefert werden. Chinas Justiz ist für einen grossen Teil aller Todesurteile auf der Welt verantwortlich. Wie viele Fehlurteile nicht mehr korrigiert werden konnten, ist nicht bekannt. 


 3. Januar  2010       Gut gerutscht !

Unterdessen bin ich ausgeruht und motiviert im neuen Jahr angekommen. Habe mich über die Ruhe der Feiertage, die Feste mit lieben Menschen, die Natur und die Weihnachtsgeschenke gefreut, statt über die Abzocker und Politiker geärgert!

Wünsche allen ein gesundes, erfolgreiches und schönes 2010. Wird mit Sicherheit ein spannendes Jahr !                        China ist die grösste Industrienation der Welt, die Araber kaufen asiatische Kernkraftwerke, Frankreich leidet unter Stromknappheit und Obama lässt weiter bomben- mit leerer Staatskasse und fragwürdiger Legitimation- da erscheint uns die Schweiz mit allen Problemen noch friedlich. Hoffen wir, dass der Frieden noch möglichst lange erhalten bleibt!


19. Dezember 2009  Strompanne vor Weihnachten ?

Vor bald zwei Jahrzehnten wurde uns die Liberalisierung der Infrastruktur als dringend notwendige Anpassung an die EU und die Globalisierung verkauft, die erst noch tiefere Preise und hohe Profite für die Staatskassen bringen sollte. Nun zeigen sich vielerorts die Probleme und Nachteile dieser kurzsichtigen Politik. Wasserversorgung und Bahnen in Grossbritannien sind unrühmliche Beispiele misslungener Privatisierungen. Neuseeland, Brasilien, Italien, die USA und weitere Länder haben bereits erste "Blackouts" erlebt, weil -zur Profitoptimierung- zu wenig in Kraftwerke und Netze investiert worden ist.             Nun droht Frankreich eine ernsthafte Stromknappheit. Dank dem ehrgeizigen Kernenergie- Programm ab 1974 wurde das Land bald zum grössten Stromexporteur Europas. Schon 1986 wurde das Programm jedoch wegen des tieferen Wirtschaftswahstums und der kommenden Strommarkt- Liberalisierung gebremst. Seit der Jahrtausendwende wurde kein neues Kernkraftwerk mehr in Betrieb genommen. Leider wurde auch am Unterhalt gespart, um mehr Geld in die Staatskasse abzuliefern. Gegenwärtig sind von 58 KKW- Blöcken 18 bis 19 ausser Betrieb. Weil die Franzosen häufig elektrisch heizen und es gegenwärtig bitter kalt ist, wird der Strom knapp.


14. Dezember 2009  Vergangenheit und Zukunft

Mitte November starb Yves Georges, von 1956 bis 1976 Direktor der Entwicklungsabteilung von régie nationale des usines Renault im biblischen Alter von 95 Jahren. Seine Pionierleistungen prägten das Strassenbild Frankreichs und auch Europas über ein Vierteljahrhundert, man denke an das Billigauto R4, den Hotseller R5, der noch bis in die 90er in grosser Zahl produziert wurde und den R16, der mit Frontantrieb und Heckklappe die "Golfklasse" vorwegnahm. Unterdessen ist der nach dem Krieg verstaatlichte Konzern weitgehend privatisiert und verfügt mit Nissan, Dacia und Samsung über preiswerte Untermarken. Neben Frankreich und Spanien sind auch die Türkei und der Iran (Kooperation mit IKCO und Saipa) wichtige Produktionsstandorte. Weit erfolgreicher sichert sich der ebenfalls teilprivatisierte Konkurrent Volkswagen Marktanteile. Mit dem rechtzeitigen Einstieg in China sind die Deutschen heute auf dem grössten Automarkt der Welt Marktführer; mit der Beteiligung an Suzuki- Maruti ist die Marktführerschaft auch auf dem stark wachsenden indischen Markt gesichert. Das grosse Wachstum wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Welt stattfinden- und nicht nur für Wohlstand und Profite, sondern auch für Konflikte und Umweltverschmutzung sorgen!


12. Dezember 2009 Minarettverbot sorgt für Zündstoff

Allen Prognosen zum Trotz hat das Schweizervolk die Minarett- Verbots- Initiative der SVP klar angenommen. Nun stellt sich die Frage, ob die Türme der Moscheen tatsächlich mehr stören, als die bei uns verbreiteten Kirchtürme, oder ob die EidgenossInnen (und wohl auch viele Eingebürgerte) einfach gegen den Islam, die Islamisten oder gar gegen die Taliban gestimmt haben. Ist die Schweiz intolerant? Ich finde Nein, denn beispielsweise die Türkei kennt seit 1925 ein Kopftuchverbot in Bildungseinrichtungen. Damit wurde ein religiöses Symbol, dass zu dieser Zeit auch in Südeuropa und anderen katholischen Gebieten verbreitet war, verboten. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass dem Stadtpräsidenten von Grenchen, Boris Banga (SP!) der Kragen platzte, als eine eingebürgerte Muslimin voll verschleiert Sozialhilfe beantragte. Nun bedient die Stadtverwaltung Grenchen keine in Burkas gehüllte Migrantinnen mehr! Würde Banga nicht der SP angehören, wäre diese Anordnung rassendiskriminierend!


7. November 2009  Tödlicher Fanatismus

Am 7. November 2004 wurde der französische Kernenergie- Gegner Sébastien Briat vom Zug überrollt, als er sich am Geleise festketten wollte, um einen Castor- Transport zu blockieren. Es war seinen Komplizen nicht rechtzeitig gelungen, den Lokführer zu warnen. Der 22- jährige Aktivist zahlte einen zu hohen Preis für seine Überzeugung.                             Das sollte uns nachdenklich machen, weil der Bau neuer Kernkraftwerke und die entsprechenden Konflikte anstehen.       Es gibt heute nur noch wenige Kernenergie- Gegner, wir müssen sie aber ernst nehmen und respektieren, auch wenn uns ihr Weltbild wirklichkeitsfremd erscheint. Die Energiediskussion muss friedlich und sachlich geführt werden.


 7. November 2009   40 Jahre Atomstrom      www.impuls-beznau.ch

Mit der Inbetriebnahme von Block 1 des Kernkraftwerks Beznau der Nordostschweizerischen Kraftwerke (NOK), heute Axpo, begann in der Schweiz die kommerzielle Erzeugung von Atomstrom. Das Versuchskraftwerk Lucens, ein Schwerwasser- Reaktor von Sulzer, lieferte schon vorher Atomstrom, hauchte sein Leben aber etwa zur gleichen Zeit mit einem schweren Unfall (ohne Personenschaden) aus. Die Idee einer eigenständigen schweizerischen Reaktorlinie starb aber schon, als die NOK für Beznau zwei Druckwasserreaktoren der amerikanischen Westinghouse und die Bernischen Kraftwerke für Mühleberg einen Siedewasserreaktor von General Electric (ebenfalls USA) bestellten. Die hiesige Industrie erhielt aber auch bedeutende Aufträge, etwa für Turbinen und Generatoren.


7. November  2009   Müller gegen Müller

2006 verliessen Fraktionschef Markus Schwyn und Gemeinderätin Susi Gut die SVP und gründeten die Partei für Zürich  (PFZ). Susi Gut, die auch schon für die Schweizer Demokraten kandidierte, bezeichnete die SVP als Sekte.                        An der letzten Gemeinderatssitzung explodierte Dietikons "Müller Partei", Gemeinderat Martin Müller gab seinen Austritt aus der FDP und seine Kandidatur gegen den amtierenden FDP- Stadtpräsidenten Otto Müller bekannt. Ob Partei-präsidentin Elisabeth Müller mit Martin Müllers Alleingang gerechnet hatte? Martin Müller gilt in Dietikon als fleissiger und interessierter Politiker, ist aber nicht unumstritten. So wurde ihm 1999 vorgeworfen, bei der Entlassung des Direktors der Berufswahlschule eine undurchsichtige Rolle gespielt zu haben. Vielleicht ein Kommunikationsproblem?


 2. November 2009     Nachlassende Krise ?

Im 2. Quartal 2009 hat der Stromverbrauch in der Schweiz wegen der Krise um happige 6,9 % gegenüber der Vorjahresperiode abgenommen. Für den Monat Juli beträgt die Abnahme im Jahresvergleich nur noch 2,3 %, was ein Indiz für eine wirtschaftliche Erholung sein könnte. Der Vergleich auf Monatsbasis ist allerdings heikel, da die Vergleichsperiode sehr kurz ist.


26.   Oktober 2009    Junge Grüne kritisieren Einwanderung

Die grünen Nationalräte Bastien Girod (bekannt durch Anti- Offroader- Initiative) und Yvonne Gilli haben erkannt, dass durch die Masseneinwanderung die Bevölkerung der Schweiz sich innert 50 Jahren verdoppeln würde und rechnen mit negativen Folgen wie der Verdrängung von sozial schwachen Einheimischen, verschärften Verkehrsengpässen und vermehrter Umweltbelastung sowie Landschaftszerstörung. Eigentlich keine neuen Erkenntnisse, jedoch für die einwanderungs-freundlichen Grünen eine Revolution, die Parteipräfident Ueli Leuenberger zu weit geht. Er will den Zusammenhang zwischen Bevölkerungsentwicklung und Raumplanung lieber verdrängen.


30. September  2009  Zum 60. die grösste Industrienation der Welt

Am 1. Oktober feiern die Chinesen den 60. Jahrestag der Gründung ihrer Volksrepublik. Aus europäischer Sicht ist es eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte; Indien wurde schon 1947 unabhängig, blieb aber trotz besseren Voraussetzungen noch lange arm. China industrialisierte sich mit bescheidener Hilfe aus der damaligen Sowjetunion rasch; schon 30 Jahre nach der Gründung war das Land stark genug, um sich dem Weltmarkt gegenüber vorsichtig zu öffnen. Nicht einmal die blutige Kulturrevolution der 60er Jahre vermochte die Industrialisierung aufzuhalten. Dabei profitierten die Chinesen aber auch vom Kalten Krieg, der sich gegen Osteuropa richtete, China aber weitgehend verschonte. Ab Anfang der 70er näherten sich die USA an China an, auch, um die Gegensätze zwischen der Volksrepublik und der Sowjetunion zu vergrössern.                  Ab den 80ern begann eine eigentliche "Japanisierung", die Chinesen konnten voll von der Öffnung der westlichen Märkte für ihre Billigprodukte und den Investitionen aus den traditionellen Industrieländern profitieren. Heute ist China längst selbst der grösste Investor und die wichtigste Gläubigernation, die USA sind der grösste Schuldner.


28. September 2009 Atomausstieg überwunden?

Wird die -hauptsächlich dank erdrutschartigen Verlusten der SPD- zustande kommende CDU- CSU- FDP- Koalition den im Jahr 2000 von den Rotgrünen beschlossenen Atomausstieg umweltgerecht "entsorgen" ? Die Umwelt und die Stromkonsumenten wären dankbar, ist der Kohlestrom weder umweltfreundlich noch billig. Mit dem Atomausstieg wird Deutschlands Elektrizitätswirtschaft gezwungen, intakte Kernkraftwerke stillzulegen und durch Kohlekraftweke zu ersetzen. So werden Milliarden sinnlos vernichtet. Frankreich, Finnland, Grossbritannien und Osteuropa bauen unterdessen unbeeindruckt neue Kernkraftwerke, Schweden will ebenfalls nicht auf die Kernenergie verzichtet, obwohl der Atomausstieg 1980 beschlossen wurde und 1985 das letzte neue Kernkraftwerk den Betrieb aufnahm.


28. September 2009  Schweizerin wird Miss Schweiz

In jedem Land wird eine Einheimische zur Schönheitskönigin gewählt, denn schöne Frauen gibt es überall. Wir Schweizer sind "weltoffener", daher kandidieren bei uns auch viele Ausländerinnen. Weil die Schönheit bekanntlich im Auge der Betrachter liegt und nicht an eine Volkszugehörigkeit gebunden ist, gab es auch schon eine exotische "Miss Schweiz" wie 2008 Withney Toyloy. Nun hat die Jury mit Linda Fäh eine Schweizerin bevorzugt, obwohl u. a. auch eine Afrikanerin kandidierte. Rassendiskriminierung?


22. September 2009  Kritik an Hofberichterstattung

"In der Schweiz gibt es keine Zensur- aber sie funktioniert perfekt", so oder ähnlich äussern sich viele Oppositionelle in unserem Land zur "Vielfalt" der veröffentlichten Meinung. Ähnlich kritisch äusserte sich SVP- Bundesrat Ueli Maurer am Jahreskongress der Schweizer Verleger : "Ich bin jetzt seit neun Monaten im Amt und wurde noch nie kritisiert" Maurer prangert die "scheinbare Vielfalt", die "scheinbare Genauigkeit" die "scheinbar kritische Haltung" und die "... allzu unkritische Haltung gegenüber den Regierenden" an. Es werde zuviel Pfusch produziert, es würden Themen totgeschwiegen dazu werde Infomation und Meinung oft vermischt. Auch Privatbankier Hummler kritisierte die oberflächliche Haltung der Medien am Beispiel einer Meldung der "New York Times" über einen Amerikaner, der eine Million Franken hinterzogen haben soll. Unsere Medien zitierten die amerikanische Zeitung fleissig, obwohl die Meldung für die Schweiz eigentlich kaum eine Bedeutung hat. Selbst recherchiert wurde nicht. Tagungsort war das Luxushotel Victoria- Jungfrau in Interlaken. Der Verleger- Verband verzichtete -wegen der Wirtschaftskrise- auf den Galaabend.


7. September 2009  Aufschwung

Wie auf www.worldsteel.org zu lesen ist, nimmt die weltweite Rohstahlproduktion seit April wieder stetig zu. Wohl verzeichnen die meisten Länder im Vergleich zum Vorjahr immer noch einen Rückgang, aber immerhin ist der Trend wieder positiv. Das ist ein klares Anzeichen für einen wirtschaftlichen Aufschwung- auch wenn er anfänglich schwach ausfällt und nicht alle Länder im gleichen Ausmass profitieren. China hat im Juli 2009 erstmals über 50 Millionen Tonnen Rohstahl produziert, damit dürfte die Krise für die unterdessen grösste Industrienation der Welt definitiv zu Ende sein. Auch der Iran legt auffällig stark zu, die Produktion liegt aber immer noch unter einer Million Tonnen pro Monat. Mit der Erholung in China, Indien und anderen wachstumsstarken Ländern hellt sich auch die Lage der hiesigen Exportindustrie wieder auf.


 1. August 2009  Grosse Reden- kleiner Sinn

Dank den Schweizer Demokraten ist der schweizerische Nationalfeiertag seit eineinhalb Jahrzehnten arbeitsfrei. Weil er dieses Jahr auf einen Samstag fällt, lässt sichs noch besser feiern. Es gibt immer noch viel schönes in unserem Land. Manches macht nachdenklich, wie z. B. die falschen Anreize für Kriminelle. Die Comagic- Familie konnte sich mit hartnäckiger Illegalität ein Bleiberecht in der Schweiz erzwingen (wer darf bezahlen?), vorher konnte schon die Roma- Familie in Rüschlikon eifrig die Gesetze brechen. Das sind nur die Fälle, die öffentlich wurden, die Spitze des Eisbergs! Handwerker, die ihr Fahrzeug an einem ungünstigen Ort abstellen müssen, werden gebüsst, Regimekritiker schikaniert bis sie schweigen, dafür haben die Kriminellen Freiheiten, die ihnen eigentlich nicht gewährt werden sollten.                       Nicht erstaunlich, dass sich eine Mehrheit der Einheimischen und Eingebürgerten angewidert von der Politik abgewandt hat. Mich interessieren die Reden der Politiker nicht, will mich nicht aufregen. Heute muss sich jeder selbst helfen, das Leben so organisieren, dass man wenig von der Krise und der wachsenden Kriminalität betroffen ist! Vielleicht reisst die Finanzkrise ihre Urheber in den Untergang. Damit würden Multikulti- Politiker und Abzocker- Manager bequem entsorgt.


27. Juli 2009   Ausgedingelt

Der philippinische Erfinder Daniel Dingel sei unterdessen als Betrüger verurteilt worden. Er will Wasser in einen "extrem energiereichen Wundersprit" umwandeln und so mit 0,5 bis einem Liter Wasser hundert Kilometer weit fahren. Wie seine Erfindung funktioniert, weiss niemand so genau. Gemäss Diplomingenieur Dieter Klauke sei ... seine grösste Erfindung der  Trick, Investoren Geld aus der Tasche zu ziehen..., ist im Auto Bild zu lesen. Dingel müsse einem taiwanischen Investor 410 000 US- Dollar zurückgeben, welche dieser  Andere Leute glauben immer noch an Dingels Erfindung: www.wasserauto.de . Wenn das funktionieren würde, hätte die Menschheit die Wunder- Alternativenergie entdeckt, noch interessanter, als die Zauberei um Kernkraftwerke durch Windräder und Solarzellen zu ersetzen......


19. Juli 2009  Technischer Fortschritt als Denkmal

Vom US- Präsidenten Nixon hätten viele Amerikaner nach der Watergate- Affäre nicht einmal ein Occasions- Fahrzeug gekauft, viele unserer heutigen Politiker würden wir nicht einmal mehr nach der Uhrzeit fragen, da wir ihnen nicht trauen können und von ihnen auch nichts erwarten!                                                                                                                Ganz anders bei John F. Kennedy, der am 25. Mai 1961 versprach, die geplante Mondlandung würde das Einmaligste sein, dass auf diesem Sektor wohl jemals geleistet werden könnte. Er wurde am 22. November 1963 in Dallas ermordet und konnte so den Erfolg nicht mehr erleben. Die Mondlandungen von 1969 bis 1972 sind sein Denkmal. Apollo 11 startete am 16. Juli 1969 und landete am 20. Juli.  www.apollo-projekt.de    www.nasa.gov  


8. Juli 2009   Druck von Rechts

Leider werde ich seit einigen Jahren von sog. "Hass- Nazis" bedrängt. Was diese Menschen eigentlich gegen mich haben, weiss ich nicht. Sie hassen mich einfach und machen mir das Leben schwer. Hoffe, dass es bald aufhört. Wenn es so weitergeht, dann muss ich damit leben....


8. Juli 2009   Ende der schweren Krise in Sicht

In Deutschland erholt sich die Industrieproduktion bereits wieder, in China wird weiter kräftig investiert und für die Weltwirtschft insgesamt wird ab 2010 wieder ein Wachstum erwartet. Ab Herbst wird sich wohl auch unsere Industrie wieder etwas erholen, während die Arbeitslosigkeit weiter steigen wird. Wie seit Jahrzehnten üblich, beginnt die Konjunkturerholung in der Exportindustrie, so wie auch die Krise zuerst den Export erfasst hat..... Es ist aber klar, dass die gegenwärtige Krise Europa und Nordamerika schwächt und die Asiaten, Inder und Lateinamerikaner stärkt. Die Welt ändert sich........


5. Juli 2009   Ungebrochene Konsumlust

..... erleben zumindest die Strombarone. Im ersten Quartal 2009 ist der Stromverbrauch der Schweiz gegenüber den ersten drei Monaten 2008 um 1,5 % angewachsen. Im Januar hat der Verbrauch -kältebedingt- um satte 4,5 % zugenommen, im Februar und März war der Zuwachs minim. Wegen der starken Rezession ist für das Gesamtjahr mit einer Verbrauchsabnahme zu rechnen...


 5. Juli 2009   Fleissige Iraner

In den letzten Wochen sind die Iraner hauptsächlich als mutmassliche "Wahlfälscher" und erboste "Krawallbrüder" in den Schlagzeilen gewesen. Wie auf www.worldsteel.org zu lesen ist, hat sich Irans Stahlindustrie in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres überraschend gut geschlagen. Während in den USA die Rohstahlproduktion um gut die Hälfte gesunken ist und auch Deutschland eine Einbusse von 44 % beklagt, haben die Iraner 12,6 % mehr produziert. Sie produzieren damit aber immer noch etwas weniger als die Franzosen.


21. Juni 2009  30 Jahre Einsatz für eine vernünftige Energiepolitik

Seit 1979 setzt sich die AVES "Aktion vernünftige Energiepolitik Schweiz" für eine nachhaltige, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung ein. Sie erteilt Utopien wie der "2000- Watt- Gesellschaft" eine klare Absage und fordert den Bau neuer Kernkraftwerke zur Schliessung der Stromlücke. Anlässlich der diesjährigen Delegiertenversammlung wurde das Felslaber Mont Terri der NAGRA besichtigt und eine Resolution mit der Forderung nach mehr politischer Führung bei der Planung der neuen Kernkraftwerke verabschiedet.   www.aves.ch


 7. Juni 2009   Eine Abnahme, die eigentlich ein Zuwachs ist

Im Februar 2009 hat der Stromverbrauch der Schweiz gemäss BFE um 0,2 % abgenommen. Weil 2008 ein Schaltjahr gewesen ist, ist der diesjährige Februar einen Tag oder etwa 3,5 % kürzer. Damit hat der Verbrauch, hauptsächlich infolge kälterer Witterung und stark gewachsener Bevölkerung (Bilaterale Verträge usw) in Wirklichkeit um gute 3 % zugenommen. Es wird erwartet, dass die verschärfte Rezession den Stromverbrauch auf das ganze Jahr gesehen, um einige Prozent sinken lassen wird. Ab 2010 wird mit einer leichten Wirtschaftserholung gerechnet, die den Verbrauch wieder steigen lässt. Die "Steckdosen- Abstimmung" über neue KKW geht damit weiter.


  7. Juni 2009   Abstimmung vom 7. Juni 1970

Am 7. Juni 1970 hat das Schweizer Volk die "Schwarzenbach- Initiative" der "Nationalen Aktion gegen die Ueberfremdung von Volk und Heimat" mit 54 % Nein recht klar abgelehnt. Die aufwendige Kampagne der Gegner hatte sich gelohnt. Das Ergebnis dieses Volksentscheids sehen und spüren wir täglich....


6. Juni 2009      Gegendarstellung

Seit Mitte 2008 bin ich in die Schusslinie eines älteren Deutschen geraten. Was der -vermutlich in der Schweiz aufgewachsene- Journalist konkret gegen mich hat, weiss ich bis heute nicht. Vorher kannte ich den Mann gar nicht. Seit Jahresanfang überschwemmt er mich mit Ehrverletzungsklagen, weil ich auf seine Anwürfe ziemlich deutlich geantwortet habe. Die meisten Klagepunkte konnten unterdessen entkräftet werden, es bleiben aber noch zwei laufende Verfahren. Eine Verhandlung über ein E- Mail an seinen Verleger hat Ende Mai stattgefunden. "Tele-Züri" hat mich vor dem Gericht gefilmt und leider einige Aussagen weggeschnitten und andere in einen falschen Zusammenhang gestellt. Leider weigert sich "Tele-Züri", meine Gegendarstellung zu veröffentlichen. Eine gerichtliche Durchsetzung ist mir zu aufwendig, daher werde ich wohl darauf verzichten.                                                                                                                                                     Hier der Text :

<<Der Tele-Züri- Bericht vom Mittwoch, 27. Mai. 2009 erweckt den Eindruck, ich würde wegen einer nicht seriös recherchierten Tatsachenbehauptung auf meiner Internet- Seite verurteilt. Das trifft nicht zu. Vielmehr werde ich seit Januar 2009 mit einer ganzen Reihen von Klagen überhäuft, die bis auf zwei Ausnahmen abgewiesen werden konnten. Am besagtem Mittwoch wurde -entgegen der Behauptung von Tele-Züri- gar nicht über einen Internet- Eintrag, sondern über ein E- Mail, das ich nach einem Schmäh- Artikel des Journalisten an dessen Verleger schickte. Es trifft weiter nicht zu, dass ich als Reaktion auf diese Klagewelle einzelne Artikel gelöscht habe. Auf der in der Sendung gezeigten Seite schreibe ich über einen Justiz- Skandal, der in keinem mir bekannten Zusammenhang mit den gegen mich angestrebten Prozessen steht. Weiter lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich in erster Linie Herrn Eitles Verhaten gegenüber Menschen mit einer anderen Meinung kritisiert habe und mehr beiläufig einen Zusammenhang mit seiner politisichen Einstellung gesehen habe. Auch die Behauptung, ich lehnte einen Vergleich ab, entspricht nicht den Tatsachen. Schon vor der Friedensrichterin suchte ich das Gespräch, eine gütliche Einigung wurde jedoch von der Gegenpartei abgelehnt. Ich gehe davon aus, dass auch noch die beiden restlichen Vorwürfe entkräftet werden können.>>

 

24. Mai 2009    "Index der Frühindikatoren in den USA gestiegen" schreibt NZZ am 22. Mai

Der Index, welcher zehn Teilindikatoren erfasst, sei um 1 % gestiegen. Es wird erwartet, dass sich die Wirtschaftskrise weniger rasch verschlimmern werde. Ein "Aufschwung" wird noch nicht versprochen.                                                       Soviel Pessimismus erstaunt, wurde uns sowohl Anfang der 90er als auch 2002 eine rasche Erholung versprochen. Geändert wurde nichts, das Ergebnis der Wurstelei erleben wir heute.                                                                            Für die Schweiz rechne ich ab Herbst mit einer leichten Erholung der Exporte; speziell China und Indien werden vermehrt Investitionsgüter nachfragen. China verfügt über sehr grosse Dollarguthaben, deren Sicherheit fraglich ist. Entsprechend macht es Sinn, dieses Geld rasch auszugeben oder allenfalls in andere Währungen auszuweichen. Eine Flucht aus dem Dollar hätte kurzfristig eine weitere Verschärfung der Finanzkrise zur Folge. Entsprechend wird sich die geografische Ausrichtung des Aussenhandels wohl dauerhaft verschieben.                                                                                     Auch in den USA wird wieder investiert werden müssen, man denke nur an die 27 geplanten Kernkraftwerke, die Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur sowie die Lancierung neuer Modelle bei dem oder den überlebenden Autoherstellern. Davon wird Europa und insbesondere die Schweiz profitieren können, vorausgesetzt, die USA werden vorher nicht zahlungsunfähig und / oder der Dollar stürzt masslos ab. In der EU kann es nicht ewig abwärtsgehen, die Staaten werden wieder in ihre Infrastruktur investieren wollen, ebenso kann die Privatwirtschaft nicht einfach untergehen. Die Frage, wie stark und dauerhaft die Erholung ausfallen wird, wird gegenwärtig kontrovers diskutiert. In jedem Land präsentiert sich die Situation unterschiedlich, China beklagt ein Wirtschaftswachstum von "nur" 6 %, Japan dagegen einen Rekordeinbruch von über 10 %. Deutschland ist vorläufig stärker betroffen als Frankreich, Spanien hat eine hausgemachte Immobilienkrise, Italien, Portugal und Griechenland leiden schon länger unter dem für südliche Länder zu harten Euro, während einigen EU- Ostblockstaaten gar der Bankrott droht und die einstige Gläubigernation Grossbritannien an Kreditwürdigkeit einbüsst.       China als aktuell grösster Gläubiger, zweitgrösster Exporteur (hinter Deutschland) und demnächst grösste Industrienation der Welt befindet sich in einer guten Ausgangsposition im Kampf um wirtschaftlichen und politischen Einfluss.               Dem Riesenstaat drohen aber auch einige Gefahren, von weiteren Beben an den Finanzmärkten, einbrechenden Exportmärkten bis zu Erdbeben und anderen Naturkatastrophen sowie Rohstoffmangel. Die Regierung in Peking kann sich also nicht auf den Loorberen der letzten 60 Jahre ausruhen, wie das derzeit in Berlin gemacht wird, sie muss vielmehr Riesenprobleme lösen. Wie sie das tut, kann uns nicht gleichgültig sein, dennoch haben wir kaum Einfluss auf das Riesenland.                                                                                                                                                              Die Chinesen sind keine angenehmen Partner, sie verhandeln zielgerichtet und hart aus einer starken Position, sind sich aber auch ihrer Schwächen bewusst und haben eine grundsätzlich andere Kultur, die wir kaum verstehen.                       Die Lethargie und Schwäche der Regierungen Europas ist für uns Europäer langfristig verheerend.


1. Mai 2009      Kälte stärker als Wirtschaftskrise

Wegen der grossen Kälte im Januar 2009 ist der Stromverbrauch (Wärmepumpen, andere Heizungen usw.) gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,5 % gestiegen. Noch im November 2008 führte die beginnende Krise zu einem rückläufigen Verbrauch! Für 2009 wird mit einem insgesamt tieferen Stromverbrauch gerechnet, da die Wirtschaft wegen der Krise deutlich weniger verbraucht. Durch die geplante Drosselung der Einwanderung wird der Verbrauch der Haushalte langsamer wachsen.


26. April 2009    Tschernowas?

Am 26. April 1986 ereignete sich im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl ein Unfall, der zur vollständigen Zerstörung eines Reaktorblockes und zu einer bedeutenden Freisetzung von Spaltstoffen führte. Es waren 29 Todesopfer zu beklagen, zusätzlich sind vermutlich einige hundert Personen später an den Strahlenfolgen gestorben und einige tausend leiden unter massiven Gesundheitsschäden. Ursache des Unfalles soll ein Experiment gewesen sein, über dessen Hintergründe einige Vermutungen kursieren. Wegen grundsätzlicher Konstruktionsunterschiede zwischen den grafitmoderierten und wassergekühlten RBMK- Reaktoren, die nur in der ehemaligen Sowjetunion gebaut wurden und den im Rest Europas dominierenden Leichtwasserreaktoren ist ein derartiger Unfall wegen der Naturgesetze bei uns unmöglich. Trotzdem wurde der schreckliche Unfall von einigen Politikern missbraucht, um die Kernenergie in ein schiefes Licht zu rücken. Zu den ersten Jahrestagen wurden noch einige Demonstrationen organisiert, in Deutschland kam es sogar zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen. Seit einigen Jahren werden die Kundgebungen immer kleiner, friedlicher und seltener. Der Jahrestag der Katastrophe  gerät immer mehr in Vergessenheit, aus den einst steinewerfenden Atomgegnern sind brave alte Männer geworden. Die Russen ihrerseits wollen den Reaktortyp RMBK, der noch vor dem Unfall im Neuanlagengeschäft durch die WWER- Druckwasserreaktoren mit 400 bis 1000 MW Leistung verdrängt wurde, wieder weiterentwickeln. Wirtschaftskrise und Energieknappheit wirken sich weltweit auf die Energiepolitik auf. Die Kernenergie wird wegen ihrer wirtschaftlichen Vorteile und ökologischen Stärken allgemein mehr geschätzt als auch schon. Die schweren Atomunfälle in Tokaimura und Tsuruga erreichten trotz zahlreichen Todesopfern nie eine vergleichbare Beachtung. Die heutige Zeit ist für Kernenergie- gegner sehr hart.


25. April 2009  Drama für Tamilen auf Sri Lanka- Rückkehr nach Tamil Nadu?

Der seit über einem Vierteljahrhundert andauernde Bürgerkrieg zwischen Tamilen und Singhalesen wird wohl mit einer Niederlage der von Velupillai Prabhakaran geführten Tamil Tigers enden. Seit Beginn der Offensive der srilankischen Armee im Februar seien über 6000 Menschen getötet worden. Die gegenwärtige Entwicklung erzwingt wohl die Rückkehr der Tamilen in den südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Auf Sri Lanka ist der Traum der "megageilen multikulturellen Gesellschaft" blutig gescheitert. Wo funktioniert die multikulturelle Utopie ohne Gewalt? Ich kenne kein Beispiel.


16. April 2009    Abstimmung an der Steckdose

Mit  58 729 000 000 Kilowattstunden (KWh) Endverbrauch hat die Schweiz 2008 einen neuen Rekord erreicht. Der Zuwachs ist mit 2,3 % überdurchschnittlich, was insbesondere auf die Rekordeinwanderung von netto 100 000 Personen zurück-zuführen ist. Es wird erwartet, dass die starke Wirtschaftskrise den Verbrauch 2009 sogar schrumpfen lässt. Allmählich wird sich der durchschnittliche Verbrauchszuwachs von 1 Milliarde KWh / Jahr wieder einstellen, was alle 10- 12 Jahre den Bau eines neuen Kernkraftwerkes nötig macht. Das Volk stimmt jeden Tag über die Kernenergie ab, nämlich an der Steckdose. Politiker sind dazu gar nicht nötig.....


13. April 2009     Politikmüdigkeit

Ostern mit schönstem Wetter. Gelegenheit, sich wieder richtig zu erholen, Familie und Freunde zu treffen und über einiges nachzudenken. Gute acht Jahre lang habe ich mich für Volk und Heimat eingesetzt, davon fast vier im Gemeinderat der extrem überfremdeten und zunehmend verslumten Stadt Dietikon. Unzählige Flugblätter entworfen und zehntausende verteilt. Über tausend Leserbriefe geschrieben- viele davon sind gedruckt worden. Viel Lob, aber auch einige Beschimpfungen und Drohungen erhalten. Habe Verbesserungen für Taxichauffeure und Velofahrer erkämpft, bin im Kampf gegen Masseineinwanderung, Bürgerrechtsverschleuderung und Betonpolitik aber weitgehend erfolglos geblieben. Viele interessante Menschen kennengelernt- aber auch einige üble Feinde gegen mich aufgebracht. Als "Regimekritiker", "Linker", "Rechtsextremer", "Träumer" und vieles mehr wurde ich von Politikern, anonymen Anrufern  usw. beschimpft.                 2006 wurde mein damals fast neues Fahrschulauto über Nacht massiv beschädigt. Eine sehr unangenehme Erfahrung.     Ich will solche und ähnliche Anfeindungen nicht mehr hinnehmen und exponiere mich daher nicht mehr.                           Nie war ich ein "vom Ausland (oder einer finanzkräftigen Organisation)" finanzierter "Dissident", immer ein kritischer Staatsbürger, der arbeitet und Steuern zahlt, den Mächtigen aber auch auf die Finger schaut und seine Meinung auch öffentlich äussert. Dafür wird man anscheinend von gewissen Kreisen gehasst. Verständlich, dass immer mehr junge Eidgenossinnen und Eidgenossen von Staat und Politik nichts mehr wissen wollen und sich ins Privatleben zurückziehen. Wozu soll ich mein Leben, meine Gesundheit und mein Eigentum unnötigen Risiken aussetzen, andere tun es auch nicht! Ich organisiere mein Leben so, dass ich von Politik und Wirtschaftskrise möglichst wenig betroffen bin.    Wozu soll ich mich aufregen, mir geht es gut!

                      

11. April 2009     Junge als Hauptopfer der "Bewährten Bilateralen"

Wie erwartet, hat die statistische Arbeitslosigkeit im März weiter zugenommen, obwohl saisonabhängige Branchen wie das Baugewerbe wieder mehr Arbeitskräfte benötigen. Besonders hart sind die Berufseinsteiger betroffen; anstelle von einheimischen Berufsleuten ohne Erfahrung werden zunehmend Deutsche mit einigen Jahren Erfahrung zu sehr günstigen Löhnen eingestellt. Weil viele Junge noch bei den Eltern wohnen und den nervenaufreibenden Gang aufs Arbeitsamt gerne vermeiden, ist die tatsächliche Jugendarbeitslosigkeit wohl einiges höher als die statitisch ausgewiesenen 4 %. Berufseinsteiger, welche die Arbeitslosigkeit beispielsweise mit einem Sprachaufenthalt im Ausland überbrücken, sind auch nicht erfasst. Deutlich höher ist die Arbeitslosigkeit der Ausländer mit 6,9 %. Gastarbeiter ohne Stelle reisen nicht einfach aus, wie uns im Vorfeld der Abstimmung über die weitere Öffnung unseres Arbeitsmarktes vollmundig versprochen wurde. Die "Bilaterale Gastarbeitslosigkeit" belastet unsere Arbeitslosenversicherung zusätzlich, was zu weiteren Leistungs-kürzungen auch für Einheimische führen wird und wohl auch höhere Lohnabzüge erzwingt! Bewährte Bilaterale Bonzenpolitik auf Kosten der Arbeiterschaft und Mittelschicht! Riesige Profite für Abzocker, hohe Kosten für die Allgemeinheit.


5. April  2009      Hussein und Israel als Friedenstauben?

Barack Hussein Obama will eine Welt ohne Atomwaffen. Ein "linker Friedenskämpfer"? Oder nur die Fortsetzung einer Tradition? Die USA haben unzählige Kriege geführt und führen, um die Welt friedlicher und freier zu machen und zur Förderung der Menschenrechte einige Millionen Menschen geopfert. Ob Atombomben auf Hiroschima und Nagasaki oder Phosphorbomben auf die mit Flüchtlingen überfüllte Stadt Dresden und Napalmbomben auf Vietnam, die USA waren sogar bereit, zivile Kollateralschäden hinzunehmen, um den Frieden herbeizubomben. Nachdem im Irak keine der versprochenen Massenvernichtungswaffen gefunden werden konnten, wäre ein Präventivschlag gegen Israel erfolgversprechend, da die Israelis über Dutzende illegaler Atomsprengköpfe verfügen sollen. Wäre im Sinn der Opfersymmetrie naheliegend, denn nachdem der Namensvetter (und langjährige Verbündete des "Westens") im Irak abgemurkst wurde und das Land nun in der Gewalt versinkt, könnte auch die Heimat des Stabschefs (des Weissen Hauses) Rahm Israel Emanuel zerstört werden. Aber nein, Hussein und Israel haben einen Staat entdeckt, der so böse ist, wie Israel (Atomwaffen) und der Iran (Atomstrom und Satellitenstart) zusammen. Nordkorea hat, aus welchen Gründen auch immer, einen Satelliten in den Himmel geschossen! Das kann nur ein getarnter Langstrecken- Raketen- Test sein, denn "Schurkenstaaten" haben nur militärische Absichten!                                                                                                                                                         Koreaner sind auch "Atomschurken", wie folgenden Seiten beweisen : www.kepco.co.kr   www.kntc.re.kr                      Weitere "Atomschurken" in der Region :   www.japannuclear.com     www.bhavini.nic.in                                               Müssen wir Schweizer damit rechnen, als "Steueroasen- Schurken" vom "Reich des Guten" und seinen "Friedenskämpfern" Barack Hussein Obama und Rahm Israel Emanuel bekämpft zu werden?                                                                      Vorschlag an Japan und China : Trennt Euch von Euren Dollar- Guthaben, solange das grüne Papier noch etwas wert ist!

                     

3.  April  2009     Wirtschaftsförderung in Dietikon

Deutschland, Frankreich und weitere Länder unterstützen die Automobilindustrie mit staatlichen Kaufanreizen, Dietikon füllt mit dem Geld von Automobilisten, die ihr Auto am Strassenrand parkieren müssen, seine Kasse. Die Nachtparkgebühr wird von 30 auf 40 Franken pro Monat erhöht. Nicht viel, aber es trifft einmal mehr Menschen, die ohnehin nicht zu den Privilegierten gehören. Ein Politiker, der in einer Villa mit Doppelgarage residiert, ist sicher nicht betroffen, sein Wähler, der den Mietzins für einen Platz in einer Einstellhalle nicht bezahlen kann, muss sich einen Aussenparkplatz suchen oder eben die massiv höhere Gebühr bezahlen. Ist das die Wirtschaftsförderung der bürgerlichen Mehrheit?


3.   April 2009     G-20- Gipfel

Gordon Brown will die Finanzkrise bekämpfen, wie ich am Radio aufgeschnappt habe. Warum hat er deren Ursachen nicht schon vor Jahren als britischer Finanzminister bekämpft? 1000 Milliarden Dollar sollen gegen die Krise eingesetzt werden. Schwer, den Nutzen zu beurteilen. Inflation wird die Nebenwirkung sein. Wäre es nicht sinnvoller, den durch die US- Schuldenwirtschaft belasteten Dollar durch eine neue Leitwährung zu ersetzen, wie es die Chinesen vorschlagen? Merkel und Sarkozy wollen die "Steueroasen" bekämpfen. Noch mehr Ungemach für die Schweiz, während die britischen Kanalinseln weiterwursteln?


31. März 2009   "Letztes Ultimatum für die US- Autokonzerne"

... schreibt der "Tages- Anzeiger". Dicke Autos mit weicher Federung, hohem Verbrauch und nicht vollgasfesten Motoren, denken viele Leser. Europäische Autos sind viel besser, asiatische viel billiger. Die Zeit von Starrachsen, Blattfedern und zentralen Nockenwellen ist vorbei! Haben GM, Ford und Chrysler jahrzehntelang nur schwerfällige, gefährliche und überteuerte Benzinschlucker produziert, damit Milliardengewinne eingefahren und verfettete "Blue- Collar- Worker" sowie eine Unzahl verwöhnter Rentner durchgefüttert? Die Wahrheit ist wohl auch in diesem Fall nicht so einfach und eindeutig. Auch Europas Autobauer leiden unter der Krise, mit PSA- Chef Christian Streiff ist der Manager eines Herstellers von sparsamen, modernen und sicheren Fahrzeugen in die Wüste geschickt worden!


29. März 2009  "KOF- Barometer bedarf einer Skalenverlängerung nach unten"

.... schreibt die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) am 28. März zur Entwicklung des Konjunkturbarometers der Konjunktur-forschungsstelle an der ETH (KOF). Im März ist der Wert um 0,42 auf nun -1,79 Punkte gefallen, so tief wie noch nie seit Beginn der Berechnung vor 18 Jahren. Müssen wir nun mit der schlimmsten Depression seit 1929 rechnen oder retten uns die Chinesen mit ihren gewaltigen Devisenreserven (mit denen sie Investitionsgüter aus den alten Industrieländern kaufen könnten) aus der Krise? Noch ist alles offen. Wenn die Krise einen politischen Umschwung weg von der neoliberalen Gaunerei und hin zu einer langfristigen, investitionsbasierten und Volksinteressen-orientierten Wirtschaftspolitik bewirkt, dann haben wir gewonnen. Pessimismus ist sinnlos!


29. März 2009    Das kleinere Übel?

Die linke Corine Mauch hat die verstaubte Freisinnige Kathrin Martelli klar geschlagen. Damit läuft die rotgrüne Ver- schwenderpolitik mit Sozialromantik und Alternativenergien mindestens bis zu den Erneuerungswahlen 2010 weiter. Es gilt nun, glaubwürdige Alternativen für Stadtrat und Stadtpräsidium zu finden. Durch das Platzen der Finanzblase schwemmen die Banken weniger Geld in die Stadtkasse, was Rotgrün zu einem unbezahlbaren Abenteuer macht. Ein allfälliges Ende der Immobilienblase würde Zürich in ein Desaster stürzen... 2010 braucht es voraussichtlich eine wetterfeste Stadtregierung!


23. März 2009     Abfall ist wertvoll. Abfall ist Energie.   www.erz.ch 

Am Gebäude der Kehrichtverbrennungsanlage Josefstrasse wirbt Entsorgung & Recycling Zürich (ERZ) mit einem über 200 Quadratmeter grossen Plakat für die thermische Verwertung von Abfällen. In der Schweiz entfallen jährlich 3200- 3500 Megawattstunden (MW) der über 60 000 MW erzeugter Elektrizität auf "konventionell thermische und andere Erzeugung", damit sind "Alternativenergien" aller Art, Öl- Gas- und holzbefeuerte Kleinkraftwerke und Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA)gemeint. Wobei die Kehrichtverbrennungsanlagen den grössten Teil ausmachen. Eine KVA hat die Leistung eines kleinen Wasserkraftwerkes. Da werden uns seit Jahren "Alternativenergien" aufgeschwatzt, aber erst heute merken unsere Politiker, dass der stinkende Abfall die wichtigste "Alternativenergie ist! Weil die Mehrheit von ihnen die Kernenergie ablehnt und den Ausbau von Wasserkraftwerke sabotiert, müssten die Politiker doch ein Interesse an einer möglichst energieeffizienten Abfallpolitik haben. Mit der Kehrichtsackgebühren- Abzockerei zeigen unsere Volksvertreter ihr wahres Gesicht. Ein Bürstenvertreter verkauft Bürsten, eine Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger, ein Volksvertreter eben das Volk. Die Kehrichtsackgebühren sind ihnen letztlich wichtiger, als die korrekte und sinnvolle Entsorgung der Haushaltabfälle. Wie viel Plastik usw. landet heute in der Natur, weil viele Menschen Sackgebühren sparen wollen!


17. März 2009     China im Würgegriff der Finanzkrise

Grossbritannien verstaatlichte die Northern Rock Bank und in Deutschland sollen die Steuerzahler die Hypo- Real- Estate übernehmen -für beide Seiten unfreiwillig. Weil die gegenwärtige Krise aber offensichtlich ihren Ursprung in den USA hat, ist China als wichtigster Gläubiger eines der Hauptopfer. Wie auch in unseren Zeitungen zu lesen ist, macht sich Chinas Präsident Wen Jiabao ganz offensichtlich Sorgen um die Sicherheit der Finanzanlagen in den USA, insbesondere um die Schuldscheine des Staates. China soll gegen 700 000 000 000 Dollar in diesen Papieren investiert haben. Chinas Devisen- reserven belaufen sich auf umgerechnet über  2 000 000 000 000 Franken, davon seien zwei Drittel Dollar. Die Amerikaner können ihre Währung abwerten und so ihre Schulden bei den Chinesen bequem verkleinern.... Kein Wunder, dass Chinas Politiker unruhig werden. Japan hat diese Erfahrung in den vergangenen zwei Jahrzehnten bereits gemacht. China hat offen- sichtlich nichts daraus gelernt.                                                                                                                                       Die drastische Ausweitung der Dollar- Geldmenge seit 2001, verbunden mit der rasant gestiegenen US- Staats- und Privatverschuldung sind die Ursachen der gegenwärtigen Finanzkrise. Diese werden  aber nicht bekämpft. Offensichtlich weiss niemand Rat. Konjunkturprogamme, Bankenverstaatlichungen und das Hilfspaket an die UBS bekämpfen die Aus- wirkungen, haben aber kaum Einfluss auf das Kernproblem. Ein totaler Dollarzerfall und die Abschaffung des Dollars will aber niemand riskieren, da die ganze Welt Reserven dieser "Leitwährung" hält. Das Unheil begann schon 1971 mit dem Ende des Bretton- Wood- Systems der festen Wechselkurse und der anschliessenden Dollarabwertung, die aber nicht zu einer neuen Leitwährung für die Weltwirtschaft führte. Den Amerikanern ist es gelungen, ihre Währung wichtig zu halten, so traut sich beispielsweise kein Opec- Land, sein Öl direkt gegen Euro zu verkaufen. Wenn dieser Damm bricht, werden China und Japan die ersten Opfer sein, aber auch die EURO- Länder und die Schweiz werden gewaltige Verluste erleiden.          Die Welt muss sich vom Dollar lösen, aber diese Trennung wird schmerzhaft. Daher wird sie -unter gewaltigen Kosten- auf-geschoben.


16. März   2009    Das Böse

... steckt in allen Menschen, nur kommt es bei den wenigsten wirklich schlimm zum Vorschein. Wie wird ein Mensch zum Mörder? Die "schwere" Kindheit ist eine Erklärung, "sozioökonomische Faktoren" sind eine politische Auslegung. Der Frauenmörder Daniel Hoffmann von Rieden / Aargau und der Amokläufer Tim Kretscher  von Winnenden / D sind nicht unter ärmlichen Verhältnisssen aufgewachsen. Bei Hoffmann wird die unverständliche Tat mit Perspektivenlosigkeit, Alkohol und Drogen zurückgeführt. Der erst 17- jährige Tim Kretschmer soll ausgelacht worden sein und unter Depressionen gelitten haben. Beides traurige Schicksale. Aber muss das zu Wahnsinnstaten führen? Es gibt wohl immer wieder Menschen, die    -aus welchen Gründen auch immer, plötzlich zu Mördern werden. Die Gesellschaft kann nur versuchen, allen Menschen möglichst gute Rahmenbedingungen zu bieten, damit es wenig Verzweifelte gibt und zugleich versuchen, Verrückte recht- zeitig zu erkennen, damit sie vor den Verbrechen behandelt werden können. Warum töten Menschen grundlos?


16. März    2009   Neue Heiden sind keine Nazis

Das Dritte Reich war antichristlich, es gab aber eine gewisse Zusammenarbeit zwischen Nazis und Geistlichen, an die sich Letztere verständlicherweise nur ungern erinnern. Die Kirchen mussten sich der Nazi- Ideologie unterordnen, um der Verfolgung zu entgehen. Widerstandsbewegungen wie die sog. Bekennende Kirche wurden blutig unterdrückt. Die Ideologie der Nazis beruht auf Antikommunismus, Eugenik ("Rassenhygiene", eine Idee, die auch in Skandinavien, den USA und sogar der Schweiz verbreitet war) und einem extremen Hass auf Juden, der in der Folge auch zur tendenziellen Ablehnung der monotheistischen Religionen und damit des Christentums führte. Es gibt Hinweise für heidnische Religion im Dritten Reich. Ob man aus heutiger Sicht Hitlers NSDAP als heidnische Sekte interpretieren kann, ist umstritten. Da spielt wohl auch die "Faszination des Bösen" eine Rolle.                                                                                                           Trotz oder gerade wegen der schleichenden Säkularisierung der Gesellschaft gibt es auch eine verbreitete Rückkehr zur Religion, die aber nicht zwingend christlich ist. Buddhismus und andere heidnische Religionen gewinnen Anhänger. Auch die Götter der alten Germanen stossen wieder auf Interesse. Weil sich auch Neonazis auf Odin und Thor berufen, werden Neue Heiden gelegentlich in die Nähe von Rechtsextremen gerückt. Mein Eintrag vom 29. Dezember 2008 könnte den Eindruck erwecken, ich würde Verehrer von Odin mit Neonazis in einen Topf werfen. Das meine ich nicht, vielmehr stehe ich für Religions- und Meinungsfreiheit sowie Respekt vor anderen Standpunkten ein.                                                          Eine bekannte Seite : www.heidnische-gemeinschaft.de                                                                                                Dieser Verweis ist kein Aufruf gegen das Christentum.

 

10. März    2009  Plutonium für Japans Atomträume

Angeblich will der Iran Atombomben. Israel hat welche, nur interessiert das unsere Medien nicht. Nordkorea soll Atombomben besitzen. China und Indien haben einige getestet. Frankreich hilft Japan nicht nur beim Aufbau einer eigenen Kernbrennstoff- Industrie, sondern liefert auch sog. Mox- Brennstoff, also Brennstoff, der neben Uran auch Plutonium aus der Wiederverwertung verbrauchter Brennstäbe enthält. Damit kann der Brennstoff- Kreislauf geschlossen werden. Das passt Greenpeace und verwandten Organisationen nicht. Es wird sogar geargwöhnt, die Japaner könnten auch noch Atombomben bauen wollen. Vielleicht um die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zu rächen.                                               Offiziell dient das japanische Atomprogramm friedlichen Zielen : www.japannuclear.com


10. März     2009   Illegale einbürgern?

Wie der "Tages- Anzeiger" schreibt, wollen Linke die Comagic- Zwillinge einbürgern. Sie könnten nichts dafür, dass sie keinen legalen Aufenthaltsstatus haben. Mit der gleichen Logik müssten Drogenhändler eingebürgert werden, denn diese sind auch nicht dafür verantwortlich, dass ihr Geschäft in der Schweiz illegal ist.


10. März     2009   Einseitige Berichterstattung- und kaum jemand realisiert es!

Drückte gestern noch die "arme" Familie Comagic auf die Tränendrüsen, ist es heute der Dalai Lama, dessen Flucht vom kommunistischen China ins demokratische Indien sich in wenigen Tagen zum 50. Male jährt. Aus der Sicht Chinas beendete die Volksbefreiungsarmee den Feudalismus und die Sklaverei, aus der Sicht des Dalai Lama "eroberte" China die Provinz einmal mehr. Die europäischen Kolonialmächte teilten China, die Regierungen der Volksrepublik wollen seit 1949 die Einheit des Landes wiederherstellen und erhalten. Der aktuelle Tibet- Konflikt ist im Zusammenhang mit der Rivalität zwischen China und Indien zu sehen. Dehli schürt seit den Grenzkriegen in den frühen 60ern den Tibet- Konflikt, während Peking die Separatisten im indischen Kaschmir unterstützt und eng mit Pakistan zusammenarbeitet.                 Während Chinas "Unterdrückung" der Tibeter (würde denn Indien einen eigenständigen Staat Tibet wirtschaftlich stützen?) für unsere Medien immer wieder ein Thema ist, wird über das Vorgehen der indischen Truppen im Kaschmir kaum berichtet. Sind unsere Medien antichinesisch? Die jüngsten Anschläge irischer Separatisten gegen die britischen Besatzer werden von unseren Zeitungen mehrheitlich als "Terrorangriffe" bezeichnet. Kein Journalist hinterfragt die britische Herrschaft über den nördlichen Teil Irlands. Dabei ist es eigentlich absurd, dass das EU- Land Grossbritannien einen Teil des EU- Nachbars Irland militärisch besetzt, nur weil die Iren Katholiken sind. Ebenso wenig wird die Unterdrückung der deutschen Sprache in Elsass- Lothringen durch die Franzosen hinterfragt. Von der Geografie her können Schottland und Wales "natürlicherweise" zu Grossbritannien gehören, so wie Tibet zu China und Hoch- Savoyen zu Frankreich. Bei den offensichtlich deutsch-sprachigen Gebieten Frankreichs und bei Nordirland ist die Situation aber eher unklar.

Die Taliban sind böse Terroristen, das ist heute jedem klar. Vor 30 Jahren war das anders, da waren sie "Freiheitskämpfer", welche die Rote Armee in einen sinnlosen und verlustreichen Krieg verwickelten. Die Russen waren noch richtig böse, denn die "moskaugesteuerten" Linken wollten damals das Bankgeheimnis knacken und die Banken ins Wanken bringen. Unter- dessen haben unsere "Verbündeten" auf der anderen Seite des Atlantiks diese Rolle übernommen.


9. März      2009   Rüschlikon 2

Linke Humanitätsträumer wollen die Ausschaffung der illegal in Zürich lebenden Jugo- Familie Comagic verhindern, indem sie Schulkinder instrumentalisieren. Vater Comagic musste wegen seiner Kriminalität ausgeschafft werden, damit ist es eigentlich logisch, dass der Familiennachzug entfällt und entsprechend auch seine Frau und seine Kinder wieder nach Hause gehen, sich dort erfolgreich integrieren und keine Straftaten begehen. Was daran hart sein soll, begreift kein normaler Mensch. Mancher Schweizer, der z. B. in Thailand oder Malaysia etwas angestellt hat, wäre froh, wenn er einfach ausgeschafft würde, ohne langjährigen Gefängnisaufenthalt oder gar Todesstrafe! Eine Rückkehr in die Heimat kann nicht inhuman sein. Inhuman für uns Einheimischen (und die vielen anständigen Ausländer) sind Asylanten wie die Roma- Familie von Rüschlikon, welche unsere Humanidummheit bis zum Exzess ausnützen.                                                   Das Asyl(un)wesen muss dringend ausgemistet werden, ebenso müssen Gastarbeiter- Importeure an den enormen Kosten der Einwanderung beteiligt werden. Wer von tiefen Löhnen profitieren kann, soll auch für Folgekosten wie IV-Missbrauch, Secondos und Kriminalität beteiligt werden.


1. März      2009  Spuren der Krise

Im November 2008 erreichte die Finanzkrise auch die Strombarone; in der Schweiz ging der Stromverbrauch im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 % zurück, nachdem im Oktober der Zuwachs lediglich 0,5 % betrug. Trotz kühler Witterung und gewachsener Bevölkerung..... entsprechend stark muss der Verbrauch in der Industrie gefallen sein....  In Italien soll die Stromnachfrage gegen Ende Jahr sogar um 30 % eingebrochen sein, weil grosse Industrien mit voller Wucht von der Krise getroffen worden seien.                                                                                                                                                  Der Konjunktur-Chef des Münchner Ifo- Istituts Kai Carstensen meint : "jetzt setzen viele Firmen noch auf Kurzarbeit. Wir rechnen aber ab Sommer mit einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit."                                                   Umgekehrt erholt sich der Nickelpreis, was nach Aussage von Lakshmi Mittal auf eine Erholung der Stahlnachfrage hindeutet. In einigen Ländern könnte die Erholung bald beginnen....


28. Februar 2009  Bevölkerungswachstum wie in der Hochkonjunktur- Ausländeranteil auf Rekordwert

2008 ist die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz um 1,4 %  oder 106 700 Personen auf 7 700 200 Personen gewachsen. Hauptgrund ist die Masseneinwanderung, "dank" der Bilateralen Verträge immer mehr auch aus dem EU- Raum. Der Ein- wanderungsüberschuss beträgt 55 800 Personen, daneben erhielten 37 500 Kurzaufenthalter die Niederlassungsbewilligung. Der Geburtenüberschuss beträgt 15 200 Personen. Vom Geburtenüberschuss entfallen 14 800 auf Ausländer und 400 auf Menschen mit Schweizerpass. Trotz Einbürgerungsrekord von 44 400 Personen erreicht die Überfremdung den Rekordwert von 21,68 %. Mehr Überfremdung bedeutet mehr Konflikte und höhere Sozialkosten, mehr Einwohner bedeuten mehr Boden- Energie- und Rohstoffverschleiss sowie mehr Arbeitslosigkeit. Da müssten sich Sozialisten und Grüne dagegen wehren!


28. Februar 2009   Volk klüger als Regierung

Mit der Direkten Demokratie konnte das Schweizervolk schon viele unheilvolle Politikerideen verhindern. Auch in Deutschland wäre das Potential für eine bessere Politik vorhanden, wie das Beispiel der Netz- Umfrage zum              Atomausstieg zeigt :   www.welt.de/webwelt/article3280985/Online-Umfrage-bringt-Ministerium-inVerlegenheit.html

www.bmu.de/energieeffizienz/content/43288.php   (Umfrage anscheinend gelöscht)


20. Februar 2009    Orbitalkomplex Mir

Am 20. Februar 1986 trug eine Proton- Rakete das gut 20 Tonnen schwere Grundmodul der Raumstation Mir (russisch für Frieden) in die Erdumlaufbahn. 1987 wurde mit "Kwant-1" das erste wissenschaftliche Modul angekoppelt. Es diente der Astronomie. Im Juni 1990 wurde das Mudul "Kristall" angekoppelt. Dieses diente der Materialforschung unter Schwerelosigkeit; die Russen wollten damit u. a. neue Werkstoffe entwickeln. Durch diverse Module erreichte die Raumstation eine Masse von über 120 Tonnen. am 23. März 2001 wurde die Station über dem Pazifik zum Absturz gebracht und verglühte grösstenteils in der Luft. Während der 15 Jahre arbeiteten 71 Forscher aus 17 Ländern an Bord, die Kosmonatuen Vladimir Titov und Musa Manarov waren 1988 ein Jahr in der Schwerelosigkeit, 1995 stellte Valery Polyakov den Weltrekord von 437 Tagen auf. Die US- Astronautin Shannon Lucid stellte 1996 mit 188 Tagen den Weltrekord für Frauen auf. Die Mir gilt letzter Erfolg der am 31. Dezember 1991 aufgelösten Sowjetunion.

www.energia.ru     www.russianspaceweb.com  


16. Februar 2009    "Nie wieder Atomkraftwerke"

In der Schweiz werden wegen der "Abstimmung an der Steckdose" drei neue Kernkraftwerke projektiert. Für die Volks-abstimmung wird nun die Anti- Atom- Bewegung wieder aus der Versenkung geholt. Die Kämpfer von einst sind ergraut und haben Fett angesetzt. Junge sind rar, denn heute sind die Vorbehalte gegen Wissenschaft und Technik weniger gross als in den 70er- Jahren. Natel, Internet und Laptop brauchen Strom, alte Feindbilder wie "Radioaktivität" und "Plutoniumstaat" sind heute noch weniger bedrohlich als der Elektrosmog. Viele der einstigen "Aussteiger" haben sich mit dem "System" arrangiert, einige von ihnen erzielen dank den Subventionen für "Alternativenergien" anständige Profite.                               Nur gut ein halbes Jahrzehnt nach der Atom- Abstimmung vom 18. Mai 2003 heisst es:                                                "Nie wieder Atomkraftwerke"     www.nwa-schweiz.ch

Der Traum der Gegner :          www.yankeerowe.com          Die östliche Sichtweise  :   www.japannuclear.com

Der Traum im Süden :             www.bhavini.nic.in                Die nüchterne Schweiz   :  www.aves.ch 

Die Energiepolitik hängt eng mit der Wirtschafts- und Einwanderungspolitik zusammen, denn die Verfügbarkeit und der Preis der Energieträger wirkt sich auf die Wirtschaft aus, während der Energieverbrauch auch vom Bevölkerungswachstum abhängt!                                                                                                                                                                    Das Zusammentreffen von Wirtschaftskrise, Rekordeinwanderung und Energieverknappung sorgt für Diskussionsstoff. Die Diskussionen sollten aber unbedingt sachlich und ergebnisoffen geführt werden.


16. Februar 2009   Prinz Harry und die megageile Multikulturalität

Der 24- jährige Prinz muss nach Medienberichten einen Anti- Diskriminierungs- Kurs besuchen. Er soll im Militärdienst einen aus Pakistan stammenden Kameraden "Paki" genannt haben. Zum dunkelhäutigen Komiker Stephen K. Amos soll er gesagt haben : "Du hörst Dich gar nicht wie ein Schwarzer Kerl an".  Wie würde ein Engländer, Schotte, Ire oder Waliser bestraft, der Harry als "Kraut" (die Königsfamilie stammt aus Deutschland) bezeichnen würde? Gar nicht, wegen der Meinungsfreiheit, oder sehr hart, wegen "Diskriminierung"? Immerhin integrierte sich die Königsfamilie vorbildlich , aus "Battenberg" wurde "Mountbatten", aus "Sachsen Coburg Gotha" ganz einfach "Windsor".  

www.royal.gov.uk 

Wie alle nordischen Länder hat Grossbritannien ein Ausländerproblem. Gepaart mit der gegenwärtigen Wirtschaftskrise, die das  Königreich besonders hart trifft, könnte daraus eine bedrohliche Krise werden...


15. Februar 2009  Vereinigte Versager

Fast 20 Milliarden Verlust bei der UBS, 8 Milliarden bei der CS, Fehleinschätzungen bei der Swiss Re und trotzdem zocken die Flop- Manager weiter ab. Kommentar überflüssig!                                                                                            Daneben geht vergessen, dass auch bei der Nationalbank tüchtig abgezockt wird. Die Bosse gönnen sich eine "bescheidene" Lohnaufbesserung von Fr. 100 000.-- / Jahr. Es ist weniger die Summe als vielmehr der Anlass, der ärgert. Hat uns doch erst im Herbst der Notenbank- Chef (wegen der Inflation) zur Lohnzurückhaltung aufgefordert.                        Ebenso fehlt eine Leistung, die zu belohnen wäre. Seit 1990 erlebt die Schweiz ein auffallend tiefes Wachstum bei hoher Arbeitslosigkeit und relativ hoher Inflation! 18 Jahre sind kein Ausreisser, sondern ein klarer Beleg, dass die Nationalbank drei Ziele nicht erreicht hat. Der Ausverkauf der Goldreserven wenige Jahre vor der grossen Depression ist wohl von der Politik verschuldet, die "unabhängige" Nationalbank hat sich aber eindeutig zu wenig gewehrt. Die wachsende Staats-verschuldung, die Hilfe an die UBS und die lockere Geldpolitik schaffen eine enorme Inflationsgefahr, zudem sind Dollar und Euro als Reservewährungen riskant. Durch die fehlende Golddeckung des Schweizer Frankens ist die Kaufkraft unserer Ersparnisse in Gefahr. Ob die Notenbanker bei ihren Lohnerhöhungen bereits an die mögliche Hyperinflation gedacht haben?


14. Februar 2009  Konjunkturprogramme

Verschrottungsprämien wie die in Frankreich in den 90ern halbwegs erfolgreichen "Balladurette" und"Jupette" haben in der Weltwirtschaftskrise Hochkonjunktur. Deutschland, Frankreich und Italien kennen sie bereits. Tatsächlich ist es sinnvoll, ältere Fahrzeuge durch neue mit besserer Sicherheit und Umweltverträglichkeit zu ersetzen. Sie bringen in einem Land ohne eigene Autohersteller wenig, da allenfalls die hiesigen Zulieferer etwas profitieren könnten. Eine solche Massnahme müsste mit der EU abgesprochen werden. Ebenso sinnvoll sind energiesparende Investitionen in Gebäude. Nur ist in diesem Fall die Anlaufzeit länger; entsprechend grösser ist das Risiko, dass die Investitionen erst im Aufschwung getätigt werden und so die Konjunkturzyklen verstärken statt glätten. Für ein kleines und stark vom Aussenhandel abhängiges Land wie der Schweiz sind sinnvolle Konjunkturprogramme im Alleingang kaum machbar. Eine Währungsabwertung bringt allenfalls kurzfristig Entspannung, langfristig nur Geldentwertung, da die Importpreise steigen.  Grosse Technologieprogramme wie das Apollo- Programm (Mondlandung) der USA in den 60ern oder das französische Atomprogramm von 1974 bis etwa 2000 fördern Forschung und Entwicklung, begünstigen Ausbildung und reale Ausrüstungsinvestitionen, sind aber für eine sehr offene und recht kleine Volkswirtschaft nicht richtig geeignet. 

In den USA wird möglicherweise der ohnehin geplante Ausbau der Elektrizitätsversorgung und damit auch der Ersatz der über 100 teilweise schon älteren Kernkraftwerke für ein grosses Investitionsprogramm genutzt. Entgegen der in Europa herrschenden Meinung ist die neue US- Regierung der Kernenergie nicht feindlich gesinnt und auch nicht grundsätzlich gegen staatliche Investitionen. Entsprechende Programme sind sehr langfristig angelegt und daher nur beschränkt konjunkturwirksam. Sie könnten hauptsächlich die Struktur der US- Wirtschaft wieder verbessern.     www.nustartenergy.com   www.unistarnuclear.com                                                                                                                                                                              Eine Verlängerung der Kurzarbeit in der Schweiz kann einigen Firmen helfen, ihre Belegschaft länger vollzählig zu halten und so den Verlust von Wissen und Können zu verzögern. Damit bleibt die Wirtschaft besser für die Erholung der Weltwirtschaft vorbereitet. Noch wichtiger ist jedoch die Pflege des "Humankapitals" auf eidgenössischer Ebene, nämlich Aus- und Weiterbildung sowie die Bevorzugung von SchweizerInnen auf dem Arbeitsmarkt und damit die Beschränkung der Einwanderung.                                                                                                                                                          

Auf Protektionismus setzen viele Entwicklungsländer, die ihre schwachen Industrien mit hohen Zöllen schützen. Das mag für sie sinnvoll sein. Die Iraner, die z. B. den Import von Personenwagen wirksam erschweren, könnten staatliche Kaufanreize im Land behalten. Ob welche geplant sind, weiss ich nicht. Der Satellitenstart zum 30- jährigen Jubiläum der islamischen Revolution zeigt, dass der Erdölstaat die Entwicklung seiner Industrie fördern will, in eine ähnliche Richtung deutet das (mindestens teilweise zivile) Atomprogramm. Auch wenn Amerikaner, Franzosen, Briten usw. (wohl aufgrund ihres eigenen Vorgehens) sofort militärische Absichten Teherans vermuten. Einige Länder mit einem zivilen Atomprogramm verfügen auch über Atomwaffen, umgekehrt hat z. B. Israel Atomwaffen, aber kein ernsthaftes ziviles Atomprogramm. Über die langfristige Politik der Iraner können wir nur spekulieren, etwas Klarheit wird die Präsidentenwahl im Juni schaffen.


14. Februar 2009  Gewaltbereite SVP ?

Seit einigen Tagen geistert die Geschichte einer schwangeren Brasilianerin, die angeblich von Skinheads "rassistisch" misshandelt wurde, durch die Medien. Die "Glatzen" hätten ihr die Buchstaben "SVP" in die Haut geritzt. Nun wird vermutet, die Frau hätte sich selbst verletzt, u. a. da ihr die Wunden nur an Körperstellen, die sie auch selbst erreichen kann, zugefügt wurden und stärker schmerzempfindliche Hautpartien ausgelassen wurden. Von den mutmasslichen Tätern fehlt jede Spur. Eine ähnliche Geschichte von "rechtsextremer Gewalt" gibt es auch in Deutschland, wo der Passauer Polizeichef Mannichl von einen "Rechtsextremen" mit einem Messer aus seinem eigenen Haushalt niedergestochen worden sein soll. Auf der Tatwaffe fanden sich jedoch nur Spuren von Personen aus Mannichls Familie.... Gemäss Meldung vom 23. Januar von www.zeit.de wird es immer unwahrscheinlicher, dass Alois Mannichl tatsächlich von einem "Rechtsradikalen" niedergestochen wurde....         Nach meiner persönlichen Erfahrung drohen SVP, "Rechtsextreme" und Leute, die sich als solche ausgeben, viel und gern, verzichten aber fast immer auf tätliche Angriffe. Seit der Tessiner SVP- Mann Roger Etter seinen Geschäftspartner erschossen hat, wird Blochers Jüngern Gewaltbereitschaft unterstellt.

Ausländergewalt ist wesentlich häufiger, wird von den Medien aber meist verschwiegen, während "rechte Gewalt" bis zum Exzess aufgebauscht wird!                                                                                                                                       Leider muss ich immer wieder feststellen, dass viele Journalisten sämtlichen Patrioten eine "rechte" Gesinnung unterstellen. Das ist irreführend, denn "Heimat" und "Natur" haben eigentlich nichts mit einem "Rechts- Links"- Schema zu tun!  Vielleicht, weil die SVP seit den frühen 90ern mit Anliegen der Schweizer Demokraten und anderen patriotischen Gruppierungen Wahlkampf macht. Dies wirkt etwas seltsam, da die Rechtsaussenpartei bei ökologischen und sozialen Themen den Schweizer Demokraten fast immer diametral gegenüber steht.


14. Februar 2009   Politiker ohne Flügel

Der Oberengstringer Lehrer und Kantonsrat Kurt Leuch will den Jungen übersüsste, koffein- und taurinhaltige "Energy- Drinks" wie "Red Bull" und "Burn" verbieten lassen. Es ist bekannt, dass die klebrigen und gar nicht so billigen Modegetränke im Übermass genossen, ungesund sind. Der Mann ist nur gut 10 Jahre älter als ich und doch schon stark übergewichtig. Auch ohne die überteuerten Kalorienbomben in den kleinen Aludosen....                                                   Seine Energie wird knapp, daher will er aus dem Gemeinderat von Oberengstringen zurücktreten.                                      Auch ohne Flügel ist er politisch sehr mobil, er bewegt sich irgendwo zwischen dem "Landesring der Untergehenden", dem "Politikerforum" und der EVP.


11. Februar 2009  China grösster Automarkt der Welt

Seit Henry Ford ist die Automobilindustrie die Industrie der USA. Die Gewerkschaft UAW (United Auto Workers) gehört zu den mächtigsten der Welt www.uaw.org und konnte jahrzehntelang Anstellungsbedingungen durchsetzen, die kaum schlechter waren, als diese in der deutschen und französischen Industrie. Der Niedergang der US- Fahrzeugindustrie begann mit der Ölkrise, als kleinere Billigautos hauptsächlich aus Japan den US- Konzernen Marktanteile strittig machten. Die europäischen Hersteller waren auch in den Zeiten des starken Dollars, als VW Käfer sowie Renault Dauphine und Caravelle einige Erfolge hatten, nie eine gefährliche Konkurrenz. Wegen des sinkenden Dollars baute Volkswagen Ende der 70er ein Werk in Westmoreland, das aber in den 80ern nach China verlegt wurde, u. a.weil die Produktion in Mexiko doch wirtschaftlicher war . Eine weise Entscheidung, denn unterdessen ist der grösste Autohersteller Europas in China Marktführer. Und China nach Bericht des "Tages- Anzeigers unterdessen der Welt grösster Automarkt. Im Januar 2009 seien in den USA knapp 657 000 Neuwagen verkauft worden, in China dagegen 735 000. Es ist anzunehmen, dass China die USA noch im laufenden Jahr als grösste Industrienation der Welt ablöst.


10. Februar 2009 Exportweltmeister Deutschland mit Bremsspuren

Die Ausfuhren sind 2008 laut WTO um 2,8 % auf 992,7 Milliarden Euro gestiegen. Damit liegt das wichtigste EU- Land immer noch vor China, den USA und Japan, Frankreich hingegen deutlich dahinter.                                                           Im Dezember 2008 hat die Krise voll auf die exportstarke deutsche Industrie durchgeschlagen, deren Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um gut 12 % eingebrochen ist. Weil Deutschland der wichtigste Kunde und Konkurrent unserer Industrie ist, wird die Krise auch hierzulande stärker durchschlagen. Zudem wird Deutschland mehr Stellensuchende exportieren...


10. Februar 2009  Was uns erwartet

Die Zeit der Apfelbäume und der leeren Versprechungen ist vorbei. Nun kommt der Inhalt des Freizügigkeitsabkommens Schweiz- EU vom 21. 6. 1999 voll zur Wirkung.                                                                                             "Grenzgänger benötigen keine Aufenthaltserlaubnis" (Anhang I, Artikel 7). Als Grenzgänger gilt, wer "einmal pro Woche an seinen Wohnort zurückkehrt".                                                                                                                                   Jeder EU- Osteuropäer erhält eine Aufenthaltserlaubnis vom mindestens fünf Jahren, wenn er eine Stelle findet. Er kann bleiben, selbst wenn er arbeitslos wird. Sogar, wenn er die Stelle nicht einmal antritt! (Anh. I, Art. 6 (1) und (6))                 Ab 2014 fallen die "flankierenden Massnahmen" weg, wodurch der Arbeitsmarkt völlig geöffnet wird und das Lohndumping nicht mehr beschränkt werden darf.                                                                                           Deutschland, Österreich, Belgien und Dänemark werden gemäss www.news.at von der EU gedrängt, Schutzmassnahmen zugunsten ihrer Arbeitnehmer abzubauen. "Argumentiert wird damit, dass es keinen Sinn habe, wenn Menschen zuwandern und in Österreich anderen gekündigt werde, hatte zuletzt der ÖGB (Österreichische Gewerkschaftsbund) betont."


9. Februar 2009   Öffnung unseres Arbeitsmarktes bestätigt

Mit 59,6 % Ja haben wir der weiteren Öffnung unseres Arbeitsmarktes zugestimmt. Damit können unsere Arbeitgeber künftig  auch aus Rumänien und Bulgarien unkompliziert Arbeitskräfte rekrutieren. Die "flankierenden Massnahmen" zur Eindämmung der schlimmsten Missbräuche werden in wenigen Jahren fallen, damit nimmt das Arbeitsangebot in der Schweiz dauerhaft zu. Entsprechend wird sich das Lohnniveau nach unten anpassen. Weil die weitere Arbeitsmarktöffnung mit der Weltwirtschaftskrise zusammenfällt, ist mit einer stark steigenden Arbeitslosigkeit zu rechnen. Ob sich die Senkung unserer Löhne tatsächlich positiv auf die Konjunktur auswirkt, bleibt abzuwarten. Mit Sicherheit wird die Arbeitslosigkeit massiv steigen und sogar bei einer wirtschaftlichen Erholung ungewohnt hoch bleiben.


9. Februar 2009  Schweden steigt aus dem Atomausstieg aus

Nach 25 Jahren Atomausstieg will Schwedens Regierung wieder neue Kernkraftwerke bauen, um der -trotz Rezession- steigenden Stromnachfrage gerecht zu werden. Die Gewerkschaften unterstützen diese Massnahme, welche die Umwelt schonen und Arbeitsplätze schaffen soll.


1. Februar 2009   Freihandelsabkommen mit Japan ohne "Personenfreizügigkeit"

Gemäss Radiobericht ist die Schweiz das erste westliche Land, dass mit Japan ein Freihandelsabkommen abschliessen wird. Gemäss Seco hat man sich über die wichtigsten Inhalte geeinigt. Japan verfügt -hinter Erzrivale China- über die zweitgrössten Devisenreserven der Welt und bezahlt für europäische Spitzenqualität auch gerne hohe Preise. Für unsere (Investitionsgüter-) Industrie wird mit dem Abkommen ein grosser und interessanter Markt noch leichter zugänglich. Eine "Personenfreizügigkeit" braucht es anscheinend nicht, obwohl anzunehmen ist, dass nicht wenige unserer Arbeitgeber an einer "Japanisierung" unsere Löhne und Arbeitsbedingungen interessiert wären.....


1. Februar  2009  "Dicke  Luft wegen grünem Ja zu Gaskraftwerken"

Schreibt der "Tagi". Daher wollen die "Grünen" an ihrer Delegiertenversammlung diskutieren, ob Gaskraftwerke zur Verhinderung neuer AKW nötig sind.                                                                                                                       "Grüne" hassen Kernkraftwerke, sehen aber unterdessen ein, dass die Bevölkerung -mit oder ohne Migrationshintergrund- nicht auf Strom verzichten will. Weil aus "grüner" Sicht die Masseneinwanderung ein Naturgesetz ist, braucht es entsprechend immer mehr Strom. Für die Migration opfern die selbsternannten Umweltschützer auch gerne unsere Landschaft; mehr Menschen brauchen bekanntlich mehr Wohnungen, Strassen, öffentliche Gebäude und eben auch mehr Kraftwerke. Die "bösen" Stauseen, noch vor wenigen Jahren erbittert bekämpft -werden plötzlich ökologisch- vorausgesetzt, dass so noch "bösere" Kernkraftwerke verhindert werden können. Ganze Landschaften mit Windrädern verschandeln oder mit Solarzellen zupflastern- kein Problem, vielleicht hilft es gegen die Kernenergie! Leider verstehen die "Grünen" auch in der Energiepolitik die Zusammenhänge nicht. Tatsächlich könnten vier grosse Gaskraftwerke mit 400 MW einen grossen Reaktorblock vom Typ EPR mit 1600 MW ersetzen. Aber nur, wenn die Russen entsprechend Gas liefern. Dazu müssen sie- auch um die Vorräte zu schonen, im eigenen Land Gas durch Kernenergie ersetzen. Mit Gaskraftwerken in der Schweiz motivieren wir die Russen, ihr Atomprogramm zu beschleunigen!


31. Januar 2009   Neue patriotische Bewegung in der Schweiz

Seit Anfang Jahr gibt es die "Aktion Schweiz", ein Verein von jungen Eidgenossen hauptsächlich aus den Kantonen Bern, Aargau und Zürich. Wir dürfen gespannt sein....                                                                                                           www.aktion-schweiz.ch   


31. Januar 2009  Abstimmung vom Oktober 2008

Auch im Oktober 2008 ist der Stromverbrauch gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 % gewachsen. Ein klares Votum für neue Kernkraftwerke, aber auch ein Indiz für die beginnende Krise in der Realwirtschaft.                                                Das Bevölkerungswachstum liegt etwa bei einem Prozent. Wenn der Stromverbrauch langsamer als die Bevölkerung wächst, deutet das auf eine geringere wirtschaftliche Aktivität hin. Ein Monat ist allerdings noch nicht sehr aussagekräftig, weil die Witterung und die Zahl der Arbeitstage in diesem kurzen Zeitraum einen überproportionalen Einfluss haben. Im April ist der Stromverbrauch um rekordverdächtige 12 % gewachsen, was sich auch nicht allein mit dem Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum erklären lässt. Für 2008 rechne ich mit einem Verbrauchszuwachs von über 3 %, für 2009 mit einer Abnahme von bis zu 2 %. Erst 2010 rechne ich wieder mit einer zaghaften wirtschaftlichen Erholung, die sich auf den Stromverbrauch auswirken wird.


26. Januar 2009  Regierungswechsel?

Dank investitionsgetriebenem Wachstum, hoher Sparquote und grossen Devisenreserven haben die Chinesen die Asienkrise vor der Jahrtausendwende sehr gut überstanden. Die gegenwärtige Krise dürfte der chinesischen Regierung jedoch weit mehr Kopfzerbrechen bereiten, ist ihr Land doch -neben Japan- der Hauptgläubiger der USA. Vom drastischen Exporteinbruch ist in unseren Zeitungen zu lesen. Wie sich die Turbulenzen jedoch auf Chinas Finanzsystem auswirken und welche politischen Auswirkungen möglich sind, wird im Moment noch gar nicht diskutiert. In Island ist unterdessen die Regierung wegen der Krise zurückgetreten. Wie Chinas Regierung ihren Bürgern -nicht mehr auszuschliessende- Verluste von Bankguthaben erklären würde, ist nicht bekannt. Noch sitzt China auf gigantischen Devisenreserven, aber eine völlige Dollar- Entwertung würde die Situation drastisch ändern- mit unabsehbaren wirtschaftlichen und innenpolitischen Folgen! Möglich, dass Stalins Ideen wieder mehr gefragt sein werden... Während die Welt auf die USA, auf die EU aber auch auf Japan und China blickt, geht vergessen, dass Staaten wie z. B. die Ukraine faktisch zahlungsunfähig werden. Islands Regierung wird nicht die letzte sein, die zurücktritt. Ob den jeweiligen Nachfolgern die Stabilisierung der Wirtschaft besser gelingt, ist völlig offen...

Mögliche Antworten auf die Krise : www.inwo.ch   www.bueso.de   www.silvio-gesell.de                                              (Ohne Wertung, man bilde sich die Meinung selbst)


26. Januar 2009  Roter Schwarzer, Schwarzer Roter oder kommunistischer Mulatte?

Die Weltwirtschaftskrise führt auf der ganzen Welt zu "ordnungspolitischen Sündenfällen", vielerorts greift der Staat "system- widrig" in die freie Marktwirtschaft ein, behindert das freie Spiel der Marktkräfte oder verstaatlicht gar Banken. Der neue US- Präsident könnte bald gezwungen werden, die grössten Banken seines Landes zu verstaatlichen. Damit wird der erste dunkelhäutige, "schwarze" Präsident -unfreiwillig- zum "Roten". Mit welchem Geld die Verstaatlichung finanziert werden soll, ist rätselhaft, denn Japaner und Chinesen dürften kaum mehr im gleichen Mass in US- "Wertpapiere" investieren wollen. Ob Obama die in ihn gesetzten Hoffnungen einigermassen erfüllen kann?  Umgekehrt betrachtet, können er und seine Mannschaft die Krise benützen, um Staat und Wirtschaft nach ihren Vorstellungen umzugestalten.         


26. Januar 2009  Rassismus.ch ?

Die Gratis- Zeitung Punkt.ch berichtet über die Probleme des bekannten Holocaust- Anwaltes Ed Fagan. Weil der Staranwalt derselben Religion angehört, wie Milliarden- Pleitier Madoff, könnte der Artikel als "Rassismus" ausgelegt werden. Ein Strafverfahren ist nie ausgeschlossen...


24. Januar 2009  Zwangseinbürgerung im Säuliamt

Nach Auffassung vieler Juristen gibt es in der Schweiz ein Anrecht auf Einbürgerung; wird einmal einem Ausländer der Schweizerpass verweigert, stelle das eine Diskriminierung dar, welche Blabla..... Eidgenossen sind Rassisten usw. Wir kennen diese Sprüche. Aus welchem Artikel der Bundesverfassung, aus welchem Gesetz oder aus welcher Verordnung dieses Recht auf den käuflichen Erwerb unserer Staatsangehörigkeit abgeleitet werden soll, weiss ich nicht.                    Nun wurde 2005 in Mettmenstetten einer behinderten Asylantentochter die Einbürgerung verweigert, weil sie jährliche Sozialkosten von Fr. 100 000 (!) verursacht. Die Gemeinde begründete den negativen Entscheid mit der fehlenden wirtschaftlichen Selbsterhaltungsfähigkeit und berief sich auf das Zürcher Gemeindegesetz, das ebendiese verlangt. Das Bundesgericht ist der Meinung, das sei diskriminierend, weil so behinderte Menschen von der Einbürgerung ausgeschlossen würden. Die Folge ist eine Zwangseinbürgerung gegen den Willen der betroffenen Gemeinde.                                                                                                                                                     Unzensiert denkende StaatsbürgerInnen fragen sich nun, wieviel Geld die Schweiz sparen könnte, wenn die Seconda samt ihrer asylsuchenden Mutter in Südafrika -selbstverständlich von der Schweiz finanziert- betreut und integriert werden könnte. Da beide aus Angola stammen, sollte einer optimalen Betreuung sowie einer erfolgreichen Integration nichts im Wege stehen!


22. Januar 2009   China 2009 als grösste Industrienation- oder als nächstes Krisenopfer?

Nicht wenige Beobachter erhoffen sich von China eine "Rettung" der Weltwirtschaft vor der Finanzkrise. Tatsächlich haben die Chinesen in den vergangenen Jahren eifrig die US- Schuldenwirtschaft gestützt und sitzen nun auf einem riesigen Haufen von Dollarguthaben. Sie erwirtschaften dank Fleiss, hoher Sparquote und guter Wirtschaftspolitik einen riesigen Handelsüberschuss gegenüber den USA und anderen Ländern. Ein deutlicher Dollarsturz würde jedoch ihre Banken in eine tiefe Krise stürzen, die für viele Institute das Ende bedeuten würde. Die seit Ende der 70er Jahre betriebene "Japanisierung" der Küstengebiete führte zum Aufbau einer -hauptsächlich auf westliche Märkte- fixierten Billigindustrie, die noch mehr Wachstum generierte als die seit der Revolution von 1949 betriebene binnenorientierte Investitionspolitik. Sie bewahrte das Reich der Mitte wahrscheinlich auch vor dem Kalten Krieg  -wer will einen wichtigen Handelspartner destabilisieren? Nixons Annäherung an Mao sollte den Russen schaden, den schlauen Chinesen hat sie viel genützt.Noch mehr als Japan hat China den Niedergang der US- Industrie gefördert. Es zeichnet sich ab, dass China die USA in diesem Jahr als grösste Industrienation der Welt ablösen- damit hätten die Amerikaner den Nutzen von zwei gewonnenen Weltkriegen definitiv verspielt. Mit dem Erfolg des Kalten Krieges konnte die UdSSR, die bis Mitte der 80er starke Zuwachsraten verzeichnete, vernichtet werden. Durch die Dollarabwertung (Plaza- Abkommen) und die Immobilienkrise (in den USA und danach im Inland) konnte Japan wirksam ausgebremst werden. Nun wird sich zeigen, ob Chinas Staatsmänner (und -Frauen) ihr Riesenland heil durch die Weltwirtschaftskrise lenken können. Die Möglichkeit, dass ein starker Dollarsturz Chinas gigantische Auslandguthaben entwertet und das Bankensystem zusammenbrechen lässt, was wiederum die Realwirtschaft und den Staat destabilisieren könnte, besteht durchaus. China würde damit um Jahre zurückgeworfen oder gar in ein Chaos gestürzt!                                                                                                                                                               Damit wird wiederum die Frage aufgeworfen, ob Indien als grösste Demokratie der Welt und zweiten aufstrebenden Riesen-staat von einer Schwächung Chinas profitieren kann....


21. Januar  2009  "Golden State" vor Bankrott- Herausforderungen statt Utopien

Barack Hussein Obama und sein Stabschef Rahm Israel Emanuel werden kaum Zeit finden, um im Nahen Osten Frieden zu schaffen, denn erst einmal wollen Probleme im eigenen Land gelöst werden. Die Banken wanken weiter, die Börse schwächelt, General Motors steht vor dem Abgrund, Chrysler soll von Fiat gerettet werden und Ford gerät als letzter der drei US- Autohersteller in den verheerenden Abwärtsstrudel. Kalifornien ist das nächste Opfer der Krise. Der bevölkerungsreichste Bundesstaat stellt auf den 1. Februar die Bezahlung von Steuerrückvergütungen, Sozialhilfe usw. vorübergehend ein, da ein Staatsbankrott drohe. Hauspreise und Häuserverkäufe sind weiter dramatisch gefallen, Massenentlassungen nehmen zu. Schwarzenegger muss richtig anpacken. Vermutlich werden die kalifornischen Probleme auf andere Staaten übergreifen. Der neue "schwarze" (eigentlich ein Mulatte) Präsident muss einen Scherbenhaufen aufräumen. Er kündigte wohl auch aus diesem Grund an, "foreign and domestic enemies" (äussere und innere Feinde) energisch zu bekämpfen. Eien Formulierung, die sehr hart erscheint. Noch wird bei uns von einem "linken" Präsidenten geträumt, der mit der US- Aussenpolitik radikal brechen soll und "Alternativenergien" träumt, statt endlich neue Kernkraftwerke zu bauen. Nun, man wird sehen, in welche Richtung die Reise geht.... unsere Politiker sind im direkten Vergleich zu Obama farblos und lahm, da ist es nicht schwer, besser zu sein!


19. Januar 2009   Hussein und Israel übernehmen die Macht im Epizentrum der Finanzkrise

Mit dem Einzug des Mulatten Barack Hussein Obama ins Weisse Haus wird Rahm Israel Emanuel den einflussreichen Posten des Stabschefs übernehmen. Der zweite Vorname des Präsidenten erinnert an einen Diktator eines arabischen Landes, während dieser seines Mitarbeiters in eine andere Richtung zeigt. Emanuel gehörte der israelischen Armee an und ist israelischer Staatsbürger.                                                                                                                                          Die Politik der neuen Regierung dürfte interessant werden, im Hinblick auf die Konflikte im Nahen Osten, aber auch auf die Weltwirtschaftskrise, die ihren Ursprung bekanntlich in den USA, in der grössten Schuldnernation der Welt hat.  Eine Meinung aus den USA :  www.counterpunch.org/withbeck.11072008.html                                                                         Ideen zur Bewältigung der Weltwirtschaftskrise :   www.bueso.de                                                                      Israelischer Friedensaktivist :            www.uri-avnery.de                 


19. Januar 2009     Grossbritannien im Strudel...

.. der Finanzkrise. In der Euro- Zone soll das Bruttoinlandprodukt im laufenden Jahr um 1,9 % schrumpfen, in Grossbritannien sollen es gar 2,4 % sein. Die Royal Bank of Scotland erwirtschaftete 2008 den grössten je auf der Insel erzielten Jahresverlust, die definitiven Zahlen sollen am 26. Februar publiziert werden. Der Betrag könnte bis 28 000 000 000 Pfund erreichen, das entspricht etwa 46 Mrd. Franken. Der Staatsanteil wurde auf 70 % erhöht, womit die Verbrennung von Steuergeld sichergestellt wird. Die "Iron Lady" Margaret Thatcher privatisierte vor gut 20 Jahren viele Staatsbetriebe...


19. Januar 2009    Schon vor einem Monat.....

verkündete das Bundesamt für Energie (BFE), das neueste Ergebnis der "Abstimmung an der Steckdose". Im hydrologischen Jahr 2007 / 2008 (vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008) ist der Stromverbrauch in der Schweiz wieder um 3,6 % angestiegen. Das Wachstum ist durch die wachsende Bevölkerung und Industrieproduktion, aber auch durch die immer weiter gehende Elektrifizierung aller Lebensbereiche angetrieben worden. Würde dieser Anstieg nicht durch die massive Verschärfung der Wirtschaftslage abrupt gestoppt, müsste alle 5- 6 Jahre ein neues Kernkraftwerk gebaut werden!


12. Januar 2009 Jugend gegen Arbeitslosigkeit und Gewalt

Wir alle müssen gegen die Masseneinwanderung in unser Land kämpfen. Arbeitslosigkeit, Armut, Über-völkerung, Wohnungsnot und Kriminalität sind die Folgen unkontrollierter Zuwanderung. Besonders schlimm ist die grosse Zahl kulturfremder Menschen, aber auch zu viele Deutsche sind nicht gut.

Die kulturfremde Zuwanderung aus dem Osten muss gestoppt werden, daher am 8. Februar klar NEIN zur "Personenfreizügigkeit".   www.ostzuwanderung.ch  


2. Januar 2009  Bombenstimmung in Nahost

Der Iran ist vielleicht der einzige Staat in der Region, der Kernkraftwerke bauen will, aber nicht der einzige, der Forschungsreaktoren betreibt.                                                                                                                                    Ein solcher ist Ziel von feindlichen Raketen :      www.timesonline.co.uk/news/world/middle_east/article5430133.ece     www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29461/1.html


2. Januar 2009  Heisse Integration- Wie Secondos den Jahreswechsel feiern

In Frankreich brannten zum Jahreswechsel 1147 Autos. Das Innenministerium vermutet, dass Betrüger die "Gunst der Stunde" nutzten, da auffallend viele Fahrzeuge in sonst ruhigen Gebieten verbrannten. 2008 brannten knapp 37 000 Autos, meist von randalierenden Secondos angezündet. Die Kinder der Gastarbeiter und Asylanten protestieren so gegen die Diskriminierung von bildungsfernen Jugendlichen mit Migrationshintergrund.  Ein Grossaufgebot von 35 000 Polizisten verhinderte in der Silvesternacht grössere Unruhen.


31. Dezember 2008    2009

Zeit für die Neujahrswünsche. Gesundheit, Glück und Lebensfreude wünsche ich allen Menschen.

Für unser Land ist eine möglichst deutliche Ablehnung der "Personenfreizügigkeit" am 8. Februar 2009 entscheidend.

Wir brauchen keine Masseneinwanderung in unser kleines Land, wir brauchen Vollbeschäftigung und eine an langfristigen nationalen Interessen orientierte, ökologisch und sozial ausgerichtete Wirtschaftspolitik. Wirtschaftswachstum darf nur noch durch Produktivitätsgewinne zustande kommen, das sind nur noch um die 2 % pro Jahr. Ein einwanderungsgetriebenes Betonwachstum ist nicht mehr vertretbar. Genau die Leute (z.B. UBS- Versagerrat Peter Spuhler) welche durch ihre grenzenlose Gier für die Wirtschaftskrise mitverantwortlich sind, wollen uns die "Bewährten Bilateralen" aufschwatzen. Einziges Argument scheinen Apfelbäume zu sein. Die CVP versteigt sich zur Behauptung, ohne diese Verträge gäbe es keine Exporte in die EU. Glauben denn diese Leute, vor 2002 hätte die Schweiz nicht in die Nachbarländer exportiert?

Ich wünsche mir, dass die aktuelle Weltwirtschaftskrise Einsichten schafft.

- Produktive Investitionen in die Realwirtschaft und echte Innovationen, statt Spekulation und Abzockerei.                             - Kein Menschenhandel, auch nicht als "Personenfreizügigkeit getarnt.                                                                             - Dollar durch Euro, Chinesische Yuan und Indische Rupie ersetzen.                                                                                 - Welthandel zugunsten der Menschen optimieren.

Lösen wir uns endlich von den Sachzwängen, die uns von Abzockern, Flop- Managern und Spekulanten aufgezwungen wurden. Fundament der Hochkonjunkur war eine protektionistische, langfristig orientierte und gar nicht neoliberale Wirtschaftspolitik. Die Rezepte von Friedman, Greenspan und Madoff hingegen sind Ursachen der heutigen Krise.


29. Dezember 2008  Stromlücke?

Die lockere Geld- und Währungspolitik liessen unsere Wirtschaft im zu Ende gehenden Jahr noch einmal wachsen- insbesondere die stromintensive Industrie profitierte von der von der Frankenabwertung der letzten Jahre und der starken Weltkonjunktur. Daneben erhöhte die starke Zuwanderung die Zahl der Konsumenten und der technische Fortschritt die Anzahl der elektrischen Maschinen und Geräte. Das rasch wachsende Internet wird zu einem immer wichtigeren Strom-fresser. 2008 hat der Stromverbrauch stärker als die üblichen 2 % zugenommen.                                                       Wenn die Kälte bis in den Februar anhalten würde, wäre sogar eine echte Stromknappheit nicht auszuschliessen, weil tiefe Temperaturen nicht nur den Verbrauch in die Höhe treiben, sondern auch die Produktion reduzieren, da Bäche und Flüsse weniger Wasser führen...            


29. Dezember 2008  Immer häufiger setzen Firmen auf indische Computerfachleute

"Es fehlen Spezialisten" "Die Inder schliessen in der Schweiz eine Lücke- denn es gibt zu wenig Informatiker im Land. Deshalb sieht Stefan Arn, Präsident des Schweizer Informatik- Dachverbands ICT, die Inder nicht als Konkurrenz..." schreibt Swisscom unter "News". Diese Aussage zeigt ein grosses Problem unseres Arbeitsmarktes. Arbeit wäre vorhanden, Arbeitskräfte auch, nur hapert es an der richtigen Ausbildung. Unsere Leute müssten umgeschult werden, um im Arbeits-prozess bleiben zu können. Das braucht aber Zeit, deshalb wird -sogar in Indien- nach sofort verfügbaren Spezialisten gesucht. Was für die Arbeitgeber kurzfristig nützlich ist, schadet der Gesamtwirtschaft massiv. Denn nicht nur Schweizer und niedergelassene wie auch eingebürgerte Ausländer werden arbeitslos oder invalid, sondern auch bilaterale "Wunderarbeiter". Sogar hochmotivierte Deutsche bleiben nicht ewig 25, ebenso passen sie sich kaum schneller den rasch ändernden Bedürfnissen unseres Arbeitmarktes an, als wir Schweizer. Die Schweiz kennt seit den 90ern die absurde Situation, dass die Banken niedrig bis mittel qualifiziertes kaufmännisches Personal abbauen und gleichzeitig Computerfachleute suchen. Mit ihren -dank massiven Gebührenerhöhungen- erzielten Milliardengewinnen hätten sie überflüssige Schalterbeamte und Bürolisten bei vollem Lohn umschulen können. Investitionen in die Ausbildung eigener Leute wären wohl weniger riskant gewesen, als solche in US- Ramschhypotheken und spekulative Aktien.....


29. Dezember 2008  KOF erwartet für 2009 deutliche Rezession

Stand das Konjunkturbarometer der KOF Konjunkturforschungsstelle im August noch bei 0,7 und im September noch bei 0,55, im Oktober bei 0,29, so wurde im November bereits -0,04 und im Dezember schliesslich deutlichere -0,39 verzeichnet. Damit rechnen die ETH- Konjunkturforscher für 2009 mit einer deutlichen Rezession. Für 2008 wird mit einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes (BIP) um 1,8 % gerechnet, für 2009 soll es ein Rückgang von 0,5 % sein und für 2010 wird bereits wieder ein Wachstum von 0,6 % vorausgesagt. Die vielgelobte EU sei keine Hilfe, da sich auch um uns herum die Konjunktur drastisch abkühle. "Der Rückgang im Submodul Exportdestination EU hat sich verstärkt...."                              Für den wichtigsten Handelspartner Deutschland rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) mit einem Rückgang des BIP von happigen 2,7 %, während das Münchner Ifo mit -2,2 % noch optimistischer ist. Selbst Frankreich mit seiner stark staatlich gelenkten Wirtschaft rechnet mit einem BIP- Rückgang von 0,4 %. Grossbritannien und Spanien versinken wegen der Immobilienkrise, kombiniert mit einem Rückgang der Exporte, in einer schweren Krise, Italien leidet schon seit Jahren unter Wachstumsschwäche. Verständlich ausgedrückt: Die grossen EU- Länder reissen uns noch tiefer in die Krise; dies trotz den "Bewährten Bilateralen". Im Gegenteil, durch die "Personenfreizügigkeit" wird bei uns die Arbeits-losigkeit wesentlich rascher und stärker ansteigen, als in früheren Krisen. Darunter werden Konsum und öffentliche Finanzen leiden... Ein Ausweg wäre die Kündigung der "Personenfreizügigkeit". Ebenso ist der Rest der "Bilateralen" zu prüfen; macht ein Abkommen, das Servelat- Häute und Herkunftsbezeichnungen für Waadtländer Produkte verbietet wirklich Sinn? Wir brauchen uns vor der EU nicht zu fürchten, im Vergleich zu Nazi- Deutschland ist der Brüsseler Krake vergleichsweise harmlos. Und die Nazis haben unsere Vorfahren recht gut überlebt.....                    


29. Dezember 2008  Besetzung nicht nur in Palästina....

Seit dem 19. Dezember besetzen 150 "Sans- Papiers", also illegale Ausländer, die Predigerkircher in Zürich. Ein Michael Stegmaier ist der Wortführer der Illegalen. Auch wenn sich die Besetzer recht friedlich verhalten, werden die Gottesdienste beeinträchtigt. Nun soll ein Gespräch mit Regierungsrat Hollenstein die verfahrene Situation lösen.             Ob bei einer Moschee oder Synagoge die gleiche Toleranz gelten würde?                                                                     Wie würde die Kirchenpflege reagieren, wenn Erik E. und seine "arischen Kämpfer" ein Gotteshaus besetzen und zur Verehrung Odins benützen würden?


29. Dezember 2008  Erfolgreiche Zusammenarbeit

.... zwischen den Hamas- Extremisten im Gaza- Streifen und der Wahlkämpferin Tzipi Livni, deren Kadima-Partei sich gegenüber der ähnlich positionierten Arbeitspartei abgrenzen muss und die Anhänger der eher "rechts" positionierten Schas und Likud umwirbt? Die Hamas- Kämpfer schiessen ohne Rücksicht auf Menschenleben einige Raketen auf israelische Städte, worauf Israel einmal mehr mit Bomben und wohl auch einem "echten" Bodenkrieg antwortet. Die Hamas können mit dem Blutbad die Unterstützung der Araber, Perser, Türken und anderer Muslime gewinnen, während sich die 50- jährige Aussenministerin Israels anscheinend als "Feldherrin" beweisen will. Die verheiratete Mutter zweier Kinder, die in Tel Aviv lebt, ist vorher als Tierschützerin und Vegetarierin aufgefallen, entspricht also kaum dem Ideal radikaler Zionisten.               Verlierer dieses Konflikts könnten nicht nur die Zivilisten, sondern auch die gemässigte Fatah des Palästinenser- Präsidenten Mahmud Abbas und die wahlkämpfende Blondine der Kadima sein.                                                            Der jüngste Krieg zwischen Israel und der Hamas geht uns eigentlich nichts an, zeigt uns aber deutlich, wie schwierig die Unterscheidung zwischen gut und böse sein kann. Weiter wird offensichtlich, dass verschiedenste Gruppierungen auf der einen wie auf der anderen Seite total verschiedene Interessen haben. Weil Israel ein (widerrechtlicher) Atomwaffen- Staat ist und dem Iran nukleare Ambitionen unterstellt werden, besteht ein gewisses Risiko einer gefährlichen Eskalation.             Interessant: Deutschlands Gojim- Kanzlerin sieht die alleinige Schuld für die Kämpfe bei der Hamas, während der Jude Nicolas Sarkozy beide Seiten zur Mässigung aufruft. Der blutige Konflikt im Heiligen Land so kurz nach Weihnachten stimmt traurig; er zeigt eine düstere Seite der Menschen. 


24. Dezember 2008  Weihnachten

Wünsche frohe Weihnachten und besinnliche Feiertage mit viel Ruhe und Lebensqualität. Nach einem sehr interessanten Jahr brauche ich die ruhige Zeit zur Erholung.


22. Dezember  2008  Platzt Immobilienblase auch in der Schweiz?

Die rasante Masseneinwanderung verknappt den Wohnraum, was auch die Mietzinse kräftig steigen lässt. Bei den Detailhandelsflächen in der Schweiz ist die Situation völlig anders; Geschäftslokale gibt es auch an mittleren bis guten Lagen im Überfluss. Da die Löhne gegenwärtig eher sinken, kann der Umsatz nicht in den Himmel wachsen. Daher müssen Verkaufsflächen liquidiert werden. Dabei werden auch die Banken viel riskieren/ verlieren, ganz ohne US- Papiere.


22. Dezember 2008  Lumengo gegen Red Bull

Der maximalpigmentierte SP- Nationalrat Ricardo Lumengo hat Red Bull den Kampf angesagt, er fordert ein Verkaufsverbot für das Mode- Getränk aus Österreich. Der hohe Zuckergehalt, das Koffein und das Taurin sind nicht ganz unbedenklich, aber alkoholische Getränke sind bestimmt gefährlicher. Immerhin hat Lumengo, der hauptsächlich durch einen Unfall mit Fahrerflucht bekannt ist, ein Feld für Profilierung gefunden. Sorgen haben unsere Politiker....


14. Dezember 2008  SNB rechnet mit einem Rezessionsjahr

Unsere Nationalbank rechnet für das kommende Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 0,5 bis 1 %. Damit kommt es trotz gewaltiger Aufblähung der Geldmenge (=Inflationsrisiko) zu einer Rezession.                              Dank "Personenfreizügigkeit" geht die Zuwanderung kaum gebremst weiter, denn auch in den EU- Ländern, insbesondere Deutschland, verschärft sich die Wirtschaftslage massiv. Obwohl in der Schweiz auch Deutsche arbeitslos werden, versiegt der Strom der Einwanderung aus dem Norden nicht. Durch den Bevölkerungszuwachs sinkt das BIP pro Einwohner noch deutlicher, was zu schärferen Verteilkämpfen, z. B. Ruf nach Lohnsenkungen, führen wird. Zusätzlich treffen die an-gekündigten Strompreiserhöhungen die Industrie im falschen Moment. 2009 wird wohl ein hartes Jahr; die wenigen Glücklichen, welche 2008 den vollen Teuerungsausgleich erhalten, werden spätestens 2010 von der Krise eingeholt!         Ein wuchtiges NEIN zur "Personenfreizügigkeit" am 8. Februar wäre ein Anfang für eine Verbesserung der Zustände.                                                                                                                                                     Umschulung von Einheimischen und anständige Löhne, statt Personalrekrutierung in der EU und Langzeitarbeitslosigkeit für Jugendliche und Alte! Unsere Wirtschaft muss lernen, wieder Leute einzustellen, die noch nicht oder nicht mehr 25 sind und nicht 100 % dem "Profil" entsprechen! Auch Deutsche haben mit  25 noch nicht 30 Jahre Erfahrung, aber sie sind -wegen der schlimmen Politik in ihrer Heimat- einfach billiger!


14. Dezember  2008  UNIA- Gewerkschaftsbonzen für tiefere Löhne

Auch wenn sie es nicht zugeben, die UNIA- Delegierten liessen sich von der bürgerlichen Bonzeria offensichtlich mit Pöstchen kaufen. Sie wollen die "Personenfreizügigkeit" weiterführen, welche die Löhne ihrer Mitglieder drückt. Die -von den Gewerkschaftsfunktionären ernannten- Kontrolleure verdienen gut und nützen wenig. Ursache der Lohndrückerei ist die Aufhebung der Inländerbevorzugung durch die "Bilateralen Verträge" mit der EU. Weil die Bussen lächerlich klein sind, profitieren Arbeitgeber, die Ausländer weit unter den Mindestlöhnen beschäftigen. Das Nachsehen haben anständige Arbeit-geber, die gute Löhne zahlen, aber ebenso einheimische Arbeiter und Angestellte, die wegen "zu hoher Lohnkosten" arbeits- lose bleiben oder werden.


11. Dezember 2008   Grosseinsatz für den Arbeitnehmerschutz

Marktgesetze sind recht einfach zu verstehen. Steigt das Angebot, so sinken die Preise. Daher sind kurzfristig denkende Arbeitgeber auch in Krisenzeiten an der Rekrutierung von Gastarbeitern interessiert. Nun wurden in der Vergangenheit hauptsächlich wenig qualifizierte Arbeitskräfte geholt, was die Löhne unserer Hilfsarbeiter tief hielt, uns aber auch grosse Sozialkosten und Probleme mit den entsprechenden Secondos bescherte. Bis 2002 galt dabei die der "Inländervorrang". Nur wenn eine Stelle nachweislich nicht durch einen Einheimischen oder durch einen Niedergelassenen besetzt werden konnte, durfte ein Gastarbeiter geholt werden. In den guten Zeiten besetzen Ausländer schlechtbezahlte Arbeitsplätze, während Facharbeiter, Angestellte und Hochqualifizierte bis weit in die 80er- Jahre von steigenden Reallöhnen und tiefer Arbeitslosigkeit profitierten. Erst mit der Krise der 90er und der ungebrochenen Zuwanderung gelang es, die Löhne zu senken.  Noch mehr Lohndruck bringt die "Öffnung unseres Arbeitsmarktes", dem -für unsere Abzocker- zentralen Punkt der "Bilateralen".                                                                                                                                                           Weil man uns Lohndrückerei schlecht verkaufen kann, wird uns in einer millionenteuren Kampagne eingehämmert, diese "Bilateralen" hätten sich bewährt und die EU würde sie bei einer Ablehnung der "Personenfreizügigkeit" durch das "böse" Stimmvolk sofort kündigen. Ob die Franzosen diese Verträge, die z. B. den Winzern der Gemeinde Champagne verbieten, ihren Weisswein mit der Herkunftsangabe zu versehen, wirklich aufgeben wollen, ist fraglich. Ebenso profitieren die Deutschen von vorteilhaften Überflugrechten. Wenn unsere Bonzeria tatsächlich so an diesen EU- Kolonialverträgen hängen würde, müssten unsere Politiker fieberhaft Steuerschlupflöcher stopfen, denn die Steuerhinterziehung schmerzt Berlin, Paris und Brüssel sicher mehr, als eine Wiedereinführung der Inländerbevorzugung auf unserem Arbeitsmarkt.                       Allen interessierten StimmbürgerInnen fallen die Widersprüche in der Propaganda von Economiesuisse und den Systemparteien von Grünen bis SVP auf. Aber wie viele wenig interessierte Menschen glauben, es nütze "irgendwie der Wirtschaft", wenn man diese "bewährten Bilateralen" weiterführe. Schliesslich steht es in unzähligen Inseraten und tausendfach auf Plakatwänden........

Nun, wir Schweizer Demokraten haben, zusammen mit der Lega, Gewerkschaftern, der EDU, weiteren Organisationen und -Ironie des Schicksals- der Jung- SVP das Referendum zustande gebracht- obwohl die Alt-SVP eigens eine Inititiative lancierte, um ihre Basis von unserem Referendum abzulenken!

Wir kämpfen gegen die "Artillerie der Kassenschränke". Unsere "armen", von der Rezession (und der Abzockerei) geplagten Grossfirmen und der Gewerbeverband werfen einen zweistelligen Millionenbetrag auf, um dem Volk Sand in die Augen zu streuen! Lieber Propaganda statt anständige Löhne!

Weil wir keine Millionen haben, werden wir mit Standaktionen und Flugblattverteilungen Aufklärungsarbeit leisten müssen. Dazu werden freiwillige Helfer gesucht! Anmeldung bei unserem Sektionspräsidenten Christian Wenger, 079 429 77 74 .   Bei den Standaktionen kann man unsere Stadtzürcher Gemeinderäte Ueli Brasser, Christian Wenger und Patrick Blöchlinger persönlich kennenlernen.


11. Dezember 2008  Islamisierung des Kantons Zürich

"Muslime sind jünger, weniger gut ausgebildet und darum häufiger arbeitslos als andere Bevölkerungsgruppen. Dies ergab eine umfangreiche Studie" Unter dieser -an Rassendiskriminierung grenzenden- Schlagzeile schreibt der heutige "Tages- Anzeiger" über die Islamisierung unseres Kantons. Der Grossteil der Muslime sei als Gastarbeiter (und Familiennachzug) in die Schweiz gekommen. Welche Branchen diese Gastarbeiter geholt haben, schreibt die Zeitung nicht. 11,3 % von ihnen sind ungelernte Arbeitskräfte, entsprechend liegt die Arbeitslosigkeit dieser Bevölkerungsgruppe mit 8,3 % viel höher als diese des Bevölkerungsdurchschnittes. Ein Drittel der Insassen der Strafanstalt Pöschwies sind Muslime.                        Im Strafvollzug ist die "Integration" der Muslime häufig mit Gewalt verbunden, 24 % von ihnen hatten mindestens eine gewalttätige Auseinandersetzung, bei Nichtmuslimen sind es nur 16 %.                                                                         Die hohe Arbeitslosigkeit, aber noch mehr die überdurchschnittliche Kriminalität machen die Muslime zu einer sehr teuren Ausländergruppe; als Gastarbeiter sind sie vielleicht billiger als Spanier und Portugiesen, aber ihre Kosten für die Allgemeinheit sind wesentlich höher, kostet doch ein Tag in einem Gefängnis etwa so viel wie die Übernachtung in einem Luxushotel! Die Frage, wie diese Menschen zur Rückwanderung motiviert werden können, beantwortet die Studie offensichtlich nicht.


10. Dezember 2008 Blocher in die Besenkammer?

Spannende Bundesratswahl? Wohl kaum, denn was würde z. B. ein "Grüner" im Bundesrat ändern?  Maurer eher wählbar als Blocher? Offensichtlich hat der Handlanger mehr Stimmen gemacht, als der "Rattenfänger von Herrliberg". Gemäss Propaganda aus dem frühen 90ern ist der treue Gefolgsmann des Milliardärs im Hühnerstall aufgewachsen. Ob er goldene Eier legen kann, weiss ich nicht. Die Sparsamkeit scheint für ihn eine Tugend zu sein, er wolle einen Fiat Cinquecento als Bundesratslimousine. Das ist aber spannender als diese Bundesratswahl! Wird er sich daran erinnern?                               Über Fiat sollte man nicht lachen, gemäss www.euroncap.com ist der kleine Fiat sicherer als manche grössere Wagen und sogar sicherer als ein Renault Twingo! Mörgeli wäre in einem neuen Fiat wahrscheinlich weniger schlimm verletzt worden, als in seinem alten Rover. Soll man die Politiker zwingen, wegen der Krise kleinere Dienstwagen zu fahren? Finde ich eher fragwürdig, solange die Wähler grosse und zum Teil unsinnige Autos fahren! Mühe habe ich mit Politikern, die uns "Klimasteuern" aufzwingen wollen, selbst aber durstige Wagen fahren und in grossen Villen leben.                                     Vielleicht emanzipiert sich Maurer von seinem Führer und macht Politik für die SVP- Basis. Schliesslich ist er ein eher einfacher Mensch wie die meisten Blocher- Anhänger. Dann sagt wenigstens ein Mitglied unserer Regierung klar NEIN zum Abbau der Inländerbevorzugung (von Schönrednern scheinheilig "Personenfreizügigkeit") genannt, zur Masseneinwanderung aus der ganzen Welt, zum Sozialabbau, zu Steuergeschenken an Superreiche, zum Ausverkauf unseres Heimatbodens und anderen neoliberalen Gaunereien. Blocher meinte zur "Personenfreizügigkeit", "...man sollte .... das Wagnis wagen...", die Lex Koller zum Schutz des Heimatbodens sowie der einheimischen Mieter und Liegenschaftenkäufer wollte er abschaffen usw. Nun sieht es bei der SVP so aus, als würde das harte Parkett durch Spannteppich ersetzt, entsprechend wandert der Blocher in die Besenkammer. Künftig gehe die SVP mit dem Staubsauger auf Stimmenfang, wird von Linken spekuliert...    Ein "Grüner" im Bundesrat wäre vielleicht schlimmer als Maurer, denn diese labern wohl von Umweltschutz, wollen die Masseneinwanderung aber nicht stoppen, behindern umgekehrt den Bau neuer Kernkraftwerke, obwohl auch dem naivsten Träumer klar sein müsste, wie sich der rasante Bevölkerungszuwachs auf die "Abstimmung an der Steckdose" auswirkt! Die "Sozialisten" behaupten, sie würden uns Werktätigen verteidigen, unternehmen aber nichts gegen die Masseneinwanderung und den daraus resultierenden Lohndruck. Die CVP- Drahtzieher sind nicht besser; sie halten ihre schwarzkatholische Anhängerschaft mit frommen Sprüchen bei der Stange, unterstützen aber die Rekrutierung von Billigarbeitern aus islamischen Ländern! Die FDP als Partei der Reichen ist ehrlicher, sie steht offen zu Betonwachstum und Sozialabbau, selbst wenn unterdessen bald mehr Milliardäre bei der SVP sind, welche die neoliberale Lehre vom "Recht der Stärkeren" noch deutlicher vertritt. Die angeblichen Unterschiede zwischen den Regierungsparteien sind bei genauer Betrachtung sehr klein und eigentlich bedeutungslos. Die Geldbürgerlichen vertreten geschlossen die Interessen des Grosskapitals; Linke und Grüne lassen sich mit der Förderung von "Alternativenergien" und der Sozialarbeiterindustrie kaufen! Die Opfer dieser Politik machen die SVP zur wählerstärksten Partei, während die Profiteure eher die "Mitte" oder die Linken wählen. Oder der grössten Partei angehören, nämlich jener der Nicht- Wähler.


7. Dezember 2008  Noam kritisiert Emanuel

Nein, es geht nicht um die Bibel und auch nicht um eine moderne Weihnachtsgeschichte, es geht um ein Ereignis, das die Menschen mehr interessiert, als mein 39. Geburtstag am kommenden 20. Januar. Vom Amtsantritt des ersten dunkelhäutigen Präsidenten erhoffen sich viele liberale und linke Europäer eine Änderung der US- Politik. Der linke Dauerkritiker Noam Chomsky, zu dessen "Feinden" nicht nur die Regierungen der USA und Israel, sondern auch die Schweizer Banken zählen, mag die Begeisterung über den knappen Wahlsieg des Mulatten Barack Obama nicht teilen. Unter dem Titel "Die leere Rhetorik des neuen Präsidenten" veröffentlicht der "Tages- Anzeiger" vom 6. Dember 2008 auf über einer Seite ein eigentlicher Rundumschlag Chomskys gegen die US- Politiker und insbesondere gegen Obama und seine Mannschaft. Obama sei politisch nur wenig von Bush entfernt zu seinen wichtigsten Sponsoren zählten die Anwaltskanzleien (erinnert an Clinton!) sowie die Finanzinstitute (!).                                                                            Dazu Chomsky (gemäss Übersetzer) wörtlich: "Die Macht der Finanzinstitute ist Beleg dafür, dass sich die Wirtschaft seit der Liberalisierung in den Siebzigerjahren zunehmend vom Industrie- zum Finanzsektor verlagert hat.; das ist ausschlaggebend für die gegenwärtige Wirtschaftskrise: Bankenkrise, Rezession und zunehmende wirtschaftliche Probleme für die Mehrheit der Bevölkerung, deren Reallöhne seit dreissig Jahren stagnieren, bei gleichzeitige Rückgang der Sozialleistungen. Der Dirigent dieser eindrucksvollen Entwicklung, Alan Greenspan, schreibt seinen Erfolg der "zunehmenden Unsicherheit der Arbeiter zu", welche zu "atypischer Zurückhaltung bei Lohnsteigerungen" führte- und entsprechendem Plus in den Taschen der Mächtigen. Wie Greenpan inzwischen kleinlaut einräumte, hat er (nach dem Zusammenbruch der Technologieblase während seiner Amtszeit) die dramatische Hypothekenkrise nicht erkannt, die unmittelbar in die gegenwärtige Finanzkrise führte."                                                                                                       Auch Rahm Israel Emanuel, der derselben religiösen Minderheit wie Greenspan angehört, kommt nicht gut weg. Der zukünftige Stabschef der Regierung Obama sei der einer der "...grössten Empfänger von Wallstreet- Spenden während des Wahlkampfs" sowie "...einer der stärksten Befürworter des Irak-Krieges unter den Demokraten im Repräsentantenhaus..."

Emil Rahm müsste nach solchen Äusserungen mit dem "Rassismus"- Vorwurf rechnen, Noam Chomsky ist als US- Amerikaner und Jude vor solchen Angriffen weitgehend geschützt.                                                                                  Chomsky ist einer der wenigen linken Vordenker, die sich nicht in "politisch korrekten" Widersprüchen verheddern und immer wieder für guten Gesprächsstoff sorgen. Schon Mitte der 80er kritisierte er unsere Banken wegen möglicher Geldwäscherei und Geschäften mit Diktatoren, was von unseren bürgerlichen Politikern empört zurückgewiesen wurde. Heute sind es die Banken selbst, die ihren Ruf mit dem Kampf gegen die Geldwäscherei usw. schützen wollen.

Noam Chomsky feiert heute seinen 80. Geburtstag. Ich wünsche ihm gute Gesundheit, damit er der Welt noch lange erhalten bleibt.                      www.chomsky.info


7. Dezember 2008  Drei neue Kernkraftwerke mitten in der Wirtschaftskrise?

Nun gibt es drei Rahmenbewilligungs- Gesuche für neue Kernkraftwerke. Mit der sich verschärfenden Rezession wachsen die Zweifel am "Wachstum", immer mehr Menschen gehen von einem geringeren Stromverbrauchszuwachs aus. Die Elektrizitätswirtschaft muss sich aber nicht von den Erwartungen in den nächsten Monate leiten lassen, sondern für Jahre und Jahrzehnte planen.                                                                                                                                              Die Entwicklung von Internet und Mobilfunk wurde weltweit unterschätzt, deshalb zeichnet sich in vielen Ländern trotz schwacher Konjunktur eine Stromlücke ab. In den Entwicklungsländern ist die Stromlücke Alltag, weil die Investitionen ungenügend sind. Selbst die Wirtschaftsmacht Indien ist nicht in der Lage, eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen. Auch die Schweiz muss sich Gedanken machen, wie die auslaufenden Beteiligungen in Frankreich sowie die älteren Kernkraftwerke in Mühleberg und Beznau ersetzt werden müssen. Die Franzosen selbst müsse neue Kernkraftwerke bauen, weil auch ihr Stromhunger wächst und seit der Jahrtausendwende kein neues Kernkraftwerk mehr in Betrieb genommen worden ist. Für die Schweiz ist nach meiner Überzeugung sinnvoll, möglichst rasch ein neues KKW der 3. Generation zu bauen, um die erwartete Stromlücke zu stopfen, danach aber auf die 4. Generation zu warten. Die drei Gesuche dienen mehr einer optimalen Standortsuche, als dem Startschuss für gleich drei Projekte. Zudem muss endlich diskutiert werden, ob unsere Wirtschaft weiter quantitativ wachsen muss, indem immer mehr Boden zubetoniert wird, um für jährlich über 70 000 Einwanderer Platz zu schaffen, oder ob ein reines Produktivitätswachstum nicht doch sinnvoller wäre.... Ein reines Produktivitätswachstum wäre weniger energieintensiv und landschaftszerstörend als das heute propagierte quantitative Wachstum.

www.kkn-ag.ch         www.bkw.ch         www.axpo.ch      www.energiedialog.ch      www.immergenugstrom.ch                    www.ecopop.ch  www.agspo.ch


7. Dezember 2008 Betroffenheitsdemokratie

Am 30. November sprachen wir Stadtzürcher uns mit gut 75 % Ja erstaunlich deutlich für die "Nachhaltigkeit und 2000- Watt- Gesellschaft" aus. Natürlich nicht gegen den neuen Flachbildschirm und die (stromfressende) Grafikkarte, auch nicht für den Verzicht auf die nächste Flugreise oder die Stilllegung unseres Privatautos. Vielmehr soll die Stadt dann einmal, wenn wir uns nicht mehr an diese Abstimmung erinnern können, auf Atomstrom verzichten und den Energieverbrauch beschränken. Stromrationierung und Fahrverbote...... nein, das brauchen wir erst viele Jahr später, heute müssen wir gut leben und auch arbeiten. Auch das EWZ will von Stromrationierungen noch nichts wissen, vorderhand wird das Netz weiter verstärkt, wie z. B. mit dem Ausbau des Unterwerks Herdern, mit dem die Versorgung des "Wachstumsgebietes" Züri- West gesichert werden soll.                                                                                                                                   "Mehr Leistungkapazität für die Leitungen..." schreibt die Stadt Zürich dazu. Woher diese Leistung stammen soll, weiss niemand....    


7. Dezember 2008  Rezession oder Depression?

Nach dem 11. September 2001 pumpten die Notenbanken weltweit unvorstellbare Geldmengen ins System. Die Schweiz erlebte von Frühling 2001 bis Ende 2003 einen drastischen Rückgang der realen Ausrüstungsinvestitionen, bis ab 2004 die Wirtschaft wieder aufgeblasen werden konnte. Leider ist dieses Wachstum nicht sehr "nachhaltig", wie die ab 2007 ausgebrochene Finanzkrise zeigt. Zu meiner Überraschung ist die wirtschaftliche Abkühlung bereits im späten Sommer eingetreten, statt erst auf Anfang 2009. Ein Indiz ist die schwache Stromverbrauchszunahme im August 2008. Der Zuwachs von lediglich 0,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat deutet auf eine schwache Aktivität der Industrie hin.


7. Dezember 2008  Raserfreizügigkeit ?

Wieder einmal empören sich unsere Politiker über die Raser (fast immer Gastarbeitersöhne aus südlichen Ländern), um kurz darauf die Ausdehnung der "Personenfreizügigkeit" auf Rumänien und Bulgarien (später Jugo und Türkei) zu fordern. Denen glaube ich kein Wort mehr, seit ich 2002 von einem vorbestraften, arbeits- und mittellosen Autorowdy mit "erheblichen Anzeichen der Angetrunkenheit" (Gerichtsmediziner) verletzt wurde und die Staatsanwältin Frauenfelder- Nohl dessen Bestrafung verhinderte. Unser Rechtsstaat bestraft Parkzeitüberschreitungen gnadenlos, weil es da etwas zu verdienen gibt, lässt aber Kriminelle laufen, weil es anscheinend zuviel (Geld und Arbeit) kostet, diese zu verfolgen.....

                                     

6. Dezember 2008   Strenge Zeit

Man könnte glauben, ich hätte mich mit der Politik abgefunden. Das ist es aber nicht, vielmehr bin ich schweigsamer geworden, weil ich Pendenzen abbauen muss und recht hart arbeite.


23. November  Neuer Präsident des Vereins Kettenreaktion

An der Generalsversammlung des Vereins Kettenreaktion zur Unterstützung der Kernenergie bin ich zum neuen Präsidenten gewählt worden. Ich löse den langjährigen Präsidenten und Gründer des Vereins, Dr. H. R. Lutz ab, der seit Jahrzehnten mit unermüdlicher Ausdauer, Witz und Fantasie für die Akzeptanz der Kernenergie kämpft. Als erster Direktor der Kernkraftwerkes Mühleberg und späterer Direktor des Zwilag (Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Würenlingen) kennt er die Kernenergie aus eigener Erfahrung. Nachdem er den Verein rund zwei Jahrzehnte (mit einem Unterbruch in den 90ern) erfolgreich geführt hat, trete ich ein interessantes Erbe an, muss aber auch hohen Erwartungen genügen. Mit den kommenden Volksabstimmungen und der anlaufenden (Kern-) Energiediskussion erwarten mich interessante Aufgaben. Ich zähle dabei auf die Unterstützung eines kompetenten Vorstandes, dem mein Vorgänger weiter angehören wird.                Unser Verein zählt nur natürliche Personen (also keine Firmen und Verbände) zu seinen Mitgliedern und strebt eine vernünftige Energiepolitik an. So soll durch die verstärkte Nutzung der Kernenergie die Umweltbelastung reduziert werden.

www.kettenreaktion.ch


27.Oktober 2008                                                                                                                                                          " Ergänzung der Gemeindeordnung, Verankerung der Nachhaltigkeit und der 2000-Watt-Gesellschaft "

Unter diesem harmlosen Titel will eine Mehrheit der Stadtzürcher Politiker durch eine politisch motivierte Energie-verknappung ab etwa 2020 bis 2050 gleichzeitig den CO2- Ausstoss reduzieren wie auch auf die CO2-freie Kernenergie verzichten. Bis auf die SVP haben alle grossen Parteien diesem widersprüchlichen Programm zugestimmt. In der Abstimmungszeitung wird viel von Energieeffizienz geschrieben, auch die "Alternativenergien" werden wieder einmal aufgewärmt. Insgesamt wird auf vier (!) Seiten viel versprochen, aber nirgends konkret beschrieben, wie die Stadt Zürich eine Milliarde Kilowattstunden Atomstrom ersetzen will, ohne Umwelt und Konsumenten übermässig zu belasten.                    Auch hier : Die Theorien sind weltfremd, aber der Ressourcenverschleiss, nämlich die vier Seiten Abstimmungszeitung sind sehr konkret. Allein um dieses Papier zu produzieren, ist wohl mehr Strom nötig, als die vielgelobten -und sehr teuer subventionierten- "Alternativenergien" der Stadt Zürich in einem Jahr produzieren.                                                              Im Alltag wollen wir Stadtzürcher von "Energieeffizienz" genau so wenig wissen, wie der Rest der Schweiz auch, wir fahren überdimensionierte Autos, lieben grosse Flachbildschirme in geräumigen Wohnungen, benötigen Radiowecker und Zimmerbrunnen, duschen zweimal täglich und das nicht kalt, sind auf Internet und Mobilfunk angewiesen und lassen unseren PC auch während einer Pause laufen, um uns das erneute Aufstarten zu ersparen... übrigens... unser Trinkwasser stammt zu einem grossen Teil aus dem See und muss aufbereitet werden..... elektrisch, denn mit "Alternativenergien" funktioniert kein Wasserwerk zuverlässig und wirtschaftlich. Unsere "politische Elite" sowie die "Grünen und Obergrünen" wohnen in der Regel nicht in einer Talsohle, sondern häufig in leicht erhöhten Lagen.... entsprechend muss ihr Haushaltwasser hochgepumpt werden. Trinkwasser wäre eine falsche Bezeichnung, denn diese Herrschaften trinken meist kein "Hahnenburger", sie bevorzugen Flaschenwasser aus bekannten Quellen, die auf der Schiene mit Atomstrom oder auf der Strasse mit Diesel herumgekarrt werden müssen....  Nur ein weltfremder Sonderling wohnt bei der Freundin in der 2- Zimmer- Wohnung, trinkt bevorzugt Hahnenburger und fährt ein 3- Liter Auto, verzichtet weitgehend auf Flugreisen und leistet sich nur ein Zeitungsabo.......

Es gibt nur eine Antwort auf diese Träume unserer Politiker :     NEIN

 

23. Oktober 2008  Aus Beton- Elmar wird Familien- Gerber

Zürichs Stadtpräsident Elmar Ledergerber will zurücktreten, um sich mehr um seinen Sohn kümmern zu können. Sicher eine lobenswerte Absicht. Der als "Beton- Elmar" bekannte rote Spitzenpolitiker hat sich als pures Gegenteil der ebensfalls roten "Verhinderungspolitikerin" Ursula Koch erwiesen. Ledergerber ist der pure "Betonpolitiker", der problemlos in eine bürgerliche Partei passen würde. Die Roten sind, wie auch die Grünen, totale Einwanderungsfreunde. Aber sie sind gegen die Kernenergie, obwohl ihre Politik den Stromverbrauch ebenfalls erhöht.


21. Oktober 2008 Nach uns die Stromlücke

Zürichs Politiker wollen auf einen Drittel der Elektrizität verzichten -nein, natürlich nicht in der eigenen Wohnung / Villa / Loft, sondern in der Stadt Zürich und auch nicht heute, sondern erst ab 2020, also in etwa drei Legislaturen.                             Weiter wollen sie uns die "2000- Watt- Gesellschaft" aufzwingen, womit wir ab 2050 (das erleben die meisten von ihnen wohl nicht mehr) unseren Energieverbrauch um 2/3 senken müssten. Ich müsste wohl als dannzumal 80- Jähriger auf Mobilität verzichten, im Winter frieren und die Treppe statt den Lift benützen.                                                                              Das ganze wollen sie uns als "Verankerung der Nachhaltigkeit" aufschwatzen.                                                      Dagegen hilft nur ein klares "Nein"!                                                                                                                 Energie sinnvoll einsetzen ist sicher gut, die Einwanderung und damit das Bevölkerungswachstum und so den Energieverbrauch begrenzen, ist ohne Zweifel wichtig.                                                                                                Aber rot- grünen Steinzeitkommunismus brauchen wir sicher nicht!

www.sichere-energieversorgung.ch    www.aves.ch    www.kettenreaktion.ch   www.ecopop.ch


19. Oktober 2008 UBS lässt sich vom Staat unterstützen

Davon liest man genug in den Zeitungen. Interessant übrigens, dass SVP- Lohndrücker Peter Spuhler als UBS- Verwaltungsrat auch fette Sitzungsgelder garnierte.... Logisch, dass die Milliarden, mit welchen die UBS untestützt werde soll, die Inflation auf kurz oder lang anheizen. Weil unsere Nationalbank bei der US- Notenbank einen Milliardenkredit aufnehmen muss, hilft sie, letztlich mit unserem Geld, den Dollarzerfall aufzuhalten.

Interessante Meinungen zur globalen Finanzkrise :  www.bueso.de   www.goldseiten.de


19. Oktober 2008  Lüthard gegen Toyloy und Dhatta

Mit Whitney Toyloy wurde eine Nichteuropäerin "Miss Schweiz". Ich staune einmal mehr, auf welch plumpe Weise uns die Überfremdung schmackhaft gemacht werden soll. Oder haben sich keine schönen Schweizerinnen gemeldet? Nun, mich berührt es eigentlich nicht. Die Partei national orientierter Schweizer (www.pnos.ch) sieht das anders; Jungpolitiker Dominic Lüthard ist der Meinung, dass Toyloy und die Zweitplatzierte Dhatta nicht für die Schweiz, sondern für das "Geschwür" stehen, das unser Land auffrisst. Solche Äusserungen finde ich ungeschickt, denn sie können beleidigend sein. Ich bin der Meinung, dass die 23- jährige Denise Friederich, die im PNOS- Vorstand die Frauen vertritt, als Miss Schweiz hätte kandidieren sollen. Sie sieht nicht nur gut aus, sie hat auch etwas im Kopf. Auch wenn ich ihre Meinung nicht immer teilen kann. Mit der PNOS haben wir etwa gleich viel oder wenig gemeinsam wie mit der ebenfalls stur antikapitalistischen PdA.  www.pnos.ch  www.pda.ch     Beide durchschauen die "Personenfreizügigkeit", während die Sozis und Gewerkschaften nicht erkennen (wollen), dass es nur um die Freiheit des Grosskapitals geht!        


19. Oktober 2008  Ein österreichischer Blocher oder ein echter Patriot?

Eigentlich wollte ich mich zum Unfalltod des umstrittenen Politikers nicht äussern, da keine Auswirkungen für die Schweiz zu erwarten sind. Nachdem bekannt wurde, dass er stark betrunken und viel zu schnell fuhr, wissen wir, dass er zumindest in dieser Hinsicht kein Vorbild war. Viele Mensche aus allen Schichten und Berufsgruppen sind schon angetrunken gefahren, aber die meisten haben jeweils Glück.                                                                                                            Ob Haider wirklich ein echter Patriot oder eher ein österreichischer Blocher war, bleibt wohl umstritten. Grosser Profiteur von Haiders frühem Tod wird der 39- jährige Heinz Christian Strache sein, der die FPÖ seit Haiders Ausscheiden führt. Das Schicksal von Bundesrat Merz berührt uns wohl mehr als der tragische Unfall des Kärntner Landeshauptmanns.                                                                                                               


14. Oktober 2008  92 % für Weiterbetrieb des Kernkraftwerkes Ignalina in Litauen

Mit einer Mehrheit von sagenhaften 92 % haben die Bürger des Ostblock- Ministaates Litauen für den Weiterbetrieb des einzigen Kernkraftwerkes Ignalina 2 ausgesprochen. Weil die Stimmbeteiligung "nur" 48 % anstelle der geforderten 50 % betrug, ist das Referendum trotzdem ungültig. Wegen des EU- Beitritts müssen die Litauer ihr grösstes Kraftwerk bis 31. Dezember 2009 abschalten. Der grafitmoderierte Druckröhrenreaktor ist vom Typ RMBK, wie der Unglücksreaktor in Tschernobyl. Die Litauer fürchten die entstehende Stromlücke mehr, als eine allfällige Katastrophe.                                  Brüssel ist nicht überall im EU- Gebiet so konsequent: Die Briten betreiben ihre letzten Grafit- Reaktoren weiter, schliesslich sind sie seit Jahrzehnten in der EU und haben etwas mehr Einfluss als der Zwergstaat Litauen...


6. Oktober 2008   Trotz Ablenkungsmanöver und Boykott: Referendum zustande gekommen!

Die Führung der SVP versuchte mit ihrer Initiative "Staatsverträge vors Volk", deren Bogen unseren Referendumsbogen nachempfunden sind, ihre Basis irrezuführen. Tatsächlich glaubten viele SVP- Leute, sie hätten das Referendum gegen die "Ostpersonen- Freizügigkeit" bereits unterschrieben....

SVP und AUNS boykottierten die Unterschriftensammlung wo sie konnten. Trotzdem gelang es den Schweizer Demokraten und der Lega mit Unterstützung der Jung- SVP und Teilen der PdA, die 50 000 Unterschriften zu sammeln!                        Ob die millionenschwere Propaganda der Abzocker noch einmal erfolgreich sein wird?                                                    Vielleicht ist unterdessen der Leidensdruck so gross, dass die Menschen zu denken beginnen und die "Artillerie der Geldschränke" wirkungslos bleibt!

Oder haben wir SchweizerInnen von Lohndrückerei, Globalismus und Abzockerei die Nase voll und schicken diese "Personenfreizügigkeit" endlich bachab?                                                                                                                       Die Finanzkrise zeigt uns, wie gefährlich das neoliberale Gift immer noch ist!


28. September 2008  "Fieberhafte Arbeit am Rettungsplan in den USA"

Diese Schlagzeile ist auf der Titelseite der "Sonntagszeitung" zu lesen, auf Seite 5 schreibt Roger de Weck über "Das Ende der Supermacht", auf Seite 18 schreibt der stellvertretende Chefredaktor, der Paulson Plan sei auch keine Lösung und "Eine Rezession ist so gut wie unausweichlich". Im Wirtschaftsteil wird der Paulson-Plan schliesslich sehr ausgiebig auf fast drei Seiten kritisiert.                                                                                                                                                         Mit der Washington-Mutual-Pleite ist auch der wöchentliche Banken- Zusammenbruch eingetreten.....

Nun, wie ich schon in der ersten Jahreshälfte geschrieben habe, ist auch bei uns mit einer Verschärfung der Wirtschafts- lage zu rechnen. Neben dem verstärkten "bilateralen" Lohndruck werden wir auch die Abkühlung der Weltkonjunktur spüren. Zur weiteren Entwicklung der Finanzkrise wage ich keine Prognose!


21. September 2008 "Strompreise werden sich verdoppeln"

"Der geplante nächste Liberalisierungsschrit bringe neue Preisschübe, sagt Swissgrid-Chef Hans E. Schweickartdt"        Das ist im aktuellen "Sonntag" zu lesen. Trotz der für uns Konsumenten sehr teuren Auswirkungen will der Chef der Netzgesellschaft die "Liberalisierung" des Strommarktes durchziehen. Eigentlich logisch, denn sein Posten wurde erst durch diese "Liberalisierung" nötig. Im besten Fall führt ein "liberalisierter" Strommarkt zu hohen Preisen, häufig muss aber mit flächendeckenden Stromausfällen, sogenannten Blackouts, gerechnet werden. Bereits erfolgreiche "Liberalisierungen" gab es in Südafrika, Brasilien, Neuseeland und Kalifornien. In Deutschland und Skandinavien sind grössere Blackouts bisher ausgeblieben, was auch mit dem seit der "Liberalisierung" eher tiefen Wirtschaftswachstum und der vorher aufgebauten, sehr soliden Infrastruktur zu erklären ist.                                                                                                                     Der eigentliche Zweck der "Liberalisierung" staatlicher Monopole ist das Privatisieren von Monopolrenten. Die Dienstleistung (Strom, Wasser, ÖV) wird teurer, gleichzeitig werden die Investitionen gekürzt, häufig wird die Infrastruktur an "Investoren" aller Art verschleudert. So erzielen Abzocker und Aktionäre riesige Gewinne, während die Allgemeinheit bezahlt....

In der Schweiz wird für den Strom (Endverbraucher- Preise) gut 2 % der Wirtschaftsleistung aufgewendet. Eine Verdoppelung der Preise kostet also 2 % des BIP und heizt die Teuerung weiter an!


28. September 2008  "Fieberhafte Arbeit am Rettungsplan in den USA"

Unter diesem Titel schreibt die "SonntagsZeitung" wieder einmal über die US- Finanzkrise, ihre mutmasslichen Auswirkungen und den Paulson- Plan, von dem wohl der republikanische Noch- Präsident Bush überzeugt ist, viele seiner Parteifreunde aber überhaupt nicht.                                                                                                                             Mit der Pleite der Sparkasse Washington Mutual geht das Bankensterben weiter, verständlich, dass der Staat nicht tatenlos zuschauen will, wie das Finanzsystem sich selber ruiniert.


21. September 2008  Finanzkrise

Die -spätestens seit letzter Woche- häufig beklagte Finanzkrise kümmert mich eigentlich wenig. Dass die Preise stärker steigen und die -durch eine verantwortungslose Geldpolitik- aufgeblasene Wirtschaft wieder abgebremst werden wird, ist für jeden aufmerksamen Beobachter zu erkennen. Ich habe mich schon vor Beginn der aktuellen Krise von den Aktien verabschiedet, weil mir diese einfach überbewertet erschienen.                                                                                     Die grossen Ungleichgewichte -Japans und noch mehr Chinas gigantische Guthaben und die unvorstellbare Schuldenlast der USA- die starken Ausrüstungsinvestitionen in China und der Niedergang der US- Industrie, die Ausbreitung von Fremdvölkern in den nordischen Ländern bei gleichzeitigem Geburtenrückgang- all das deutet doch schon längere Zeit auf einschneidende Veränderungen hin.

Schwarzmalen ist völlig fehl am Platz, es geht dem grösseren Teil der Menschheit heute klar besser als vor ein bis zwei Generationen. Auch wenn es in der Schweiz und weiten Teilen Europas seit zwei Jahrzehnten nur noch bergab geht, darf nicht vergessen, dass allein in China ein Fünftel der Menschheit lebt- und dort geht es- wenn auch von extrem tiefem Ausgangsniveau aus- seit 1949 dauerhaft bergauf. Hungersnöte, fremde Besatzer und Bürgerkrieg sind heute nicht mehr denkbar. Auch Indien befindet sich -nach einem Tief Anfang der 90er- in einem soliden Aufwärtstrend, der auch von einer Weltwirtschaftskrise kaum mehr gebrochen werden dürfte.

Mit Russland und den USA sind die zwei grössten nordischen Länder in Bedrängnis, die Russen leiden unter Bürgerkriegen und dem fast völligen Verfall ihrer Industrie und Infrastruktur. Die USA sehen sich weniger durch die aktuelle Krise (die Anfang einer Gesundung sein kann) bedroht, als vielmehr durch die Einwanderung von Fremdvölkern und ihren Geburtenüberschuss. Wenn die seit 1992 (wie bei uns!) beschleunigte Einwanderung kulturfremder Menschen noch einige Jahrzehnte anhält, so sind die Weissen bald so in der Defensive wie heute die indianischen Ureinwohner.... dazu kommt die seit 1965 andauernde, schleichende Schwächung der produktiven Industrie und der Infrastruktur. Der heute schon fast turmhohe Fehlbetrag in der Handelsbilanz ist Ausdruck des industriellen Zerfalls. Solange die US- Militärs die Welt zwingen können, Oel und andere Rohstoffe in Dollar zu handeln, können die grünen Noten in fast beliebiger Menge gedruckt werden. Sollten die Oelscheichs plötzlich die Bezahlung in Euro oder gar chinesischen Yuan und / oder indischen Rupien verlangen, stünden die Amerikaner nicht nur in New Orleans wie die Menschen in der 3. Welt da!

Interessante Links zur Krise :  www.goldseiten.de     www.bueso.de   www.solidaritaet.com   

Stabile Finanzmärkte, eine gesunde Währungspolitik und eine sichere Altersversorgung erscheinen mir wichtig, ein möglichst hohes Wirtschaftswachstum, wie es von der Büso gefordert wird, erscheint mir für die Schweiz und vergleichbare Länder unsinnig. Man bilde sich seine Meinung selbst!


21. September 2008   Zu viel Stress?

Nach Gerüchten über angebliche gesundheitliche Probleme von Bundesrat Leuenberger erwischte es nun seinen gut 65- jährigen Kollegen Merz richtig. Nach einem Herz- Kreislauf- Zusammenbruch soll er heute abend im Inselspital operiert werden. Hoffentlich gelingt die Operation.

Die Arbeit der Bundesräte scheint recht aufreibend zu sein. Schon SP- Finanzminister Otto Stich musste sich 1994 einen Herzschrittmacher einsetzen lassen. Immerhin sind sie anständig bezahlt und hervorragend abgesichert!                          Als sehr widerstandsfähig erweist sich dabei Moritz Leuenberger, nur wenige Jahre jünger als Merz und dazu noch sehr häufig der Kritik ausgesetzt. Auch nach gut 12 Jahren sieht er- allen Gerüchten zum Trotz, einfach etwas älter aus. Sein Rücktritt ist- allein schon wegen der nötigen Neu- Ausrichtung der Energiepolitik- trotzdem überfällig.

Bei den Bundesräten ist es wohl wie beim Rest der Bevölkerung, die einen sind mit einer guten Gesundheit gesegnet, die anderen weniger, einige kommen mit Stress gut zurecht, andere weniger.


13. September 2008  "Judenauto" ohne Strom

Mein -von der "Fondli- Front" gehasster- Citroen Saxo Automat musste heute früh mit fremder Unterstützung gestartet werden. Nach über sieben Jahren und 163 358 Kilometern hat die "wartungsfreie" Batterie ihr Leben ausgehaucht. Schon gestern Abend zeigte sie Schwäche.... Für die "Fondli- Front" war der Kleinwagen eine Provokation, denn der "Traction Avant" des 1935 verstorbenen jüdischen Autokönigs Andre Citroen war -mit wassergekühltem Motor, Frontantrieb und selbsttragender Karosserie- so ziemlich das Gegenteil vom Volkswagen der Nazis. Den "Fröntlern" war entgangen, dass auch ihre "arische" Marke seit den 70ern Autos mit Frontantrieb, selbsttragender Karosserie usw. baut! Die Technik folgt im Rahmen der Naturgesetze den wirtschaftlichen Anforderungen und kümmert sich nicht um realitätsferne Rassentheorien!


13. September 2008  ....Und wieder einmal unser "Obernazi"

Durch meine Kandidaturen für die Schweizer Demokraten bin ich in die Schusslinie -nicht etwa der Linken- sondern der Rechtsradikalen geraten. Schon in Dietikon, wo ich im Gemeinderat den Politikern gelegentlich auf die Finger schaute wurde ich von einer "Fondli- Front" anonym bedroht und von einem Politikersohn als "Saujude" beschimpft (bin kein Jude). In Witikon wurde 2006 mein Fahrschulwagen über Nacht schwer beschädigt. Die Polizei konnte die Urheberschaft nicht ermitteln.

Nun hat es Erik Eitle, der Redaktor des Witiker "Quartier-Anzeiger" auf mich abgesehen. Er ignorierte mich bei der Porträtierung der Stadtratskandidaten angeblich aus "Platzgründen" und sieht sich beleidigt, weil ich von seiner "Wehrmacht" und seinem "Tausendjährigen Reich" wenig halte!

In seinem jüngsten "Quartier- Anzeiger" versucht er durch aus dem Zusammenhang gerissene Zitate, mir eine deutschfeindliche Gesinnung zu unterstellen.                                                                                                              Für mich ist der 8. Mai 1945 das Ende von Hitlers Verbrechen, nicht das Ende Deutschlands.

Ich stelle klar, dass ich Kriegsverbrechen an Deutschen ebenso verurteile, wie solche, die von Deutschen begangen wurden. Die amerikanischen und  britischen Bomben auf deutsche Flüchtlinge in Dresden im Jahr 1945 waren nicht besser, als die auf irakische Zivilisten in unserer Zeit. Die Vertreibung von Deutschen aus den Ostgebieten ist ebenso ein Verbrechen, wie das, was Eitles Wehrmacht den Osteuropäern wenige Jahre zuvor angetan hatte. Ich finde es auch nicht richtig, dass die Franzosen die Deutsche Sprache in Elsass- Lothringen unterdrücken.

Eitle soll seine Begeisterung für das 3. Reich frei äussern dürfen, ich respektiere sie, aber ich verlange von ihm auch, dass er meine Meinungen über sein Reich und andere Sachthemen respektiert und nicht zu unterdrücken versucht. Urs Calibran, der Verleger des "Quartieranzeigers" tut gut daran, sich von Eitle zu trennen, wie dies der "Tages- Anzeiger" schon vor einigen Jahren getan hat!


7. September 2008 Explodierende Strompreise- profitierende Manager

Die ungebrochen wachsende Bevölkerung, die Ausbreitung von Internet und Mobilfunk sowie die Aufblähung der Wirtschaft durch die inflationäre Geldpolitik lassen den Stromverbrauch seit 1998 wieder stark wachsen, während der Ausbau der Produktionskapazitäten europaweit stockt. Die Strommarktliberalisierung sorgt nun dafür, dass die höheren Preise im europäischen Stromhandel -mit etwas Verzögerung- an die Konsumenten weitergegeben werden, obwohl in der Schweiz die Stromlücke erst in einigen Jahren spürbar wird. Weil die Endverbraucherausgaben etwas mehr als 2 % des Bruttoinlandproduktes ausmachen, bedeutet eine Strompreiserhöhung um 10 %, dass die Teuerung um 0,2 % zunimmt. Weil die meisten Erwerbstätigen seit Jahren mit Reallohneinbussen leben müssen, ist das besonders hart.                    Wie beim Gas und den Mieten, steht die Teuerung auch beim Strom erst am Anfang der Entwicklung. Weil die Stromlücke in der Schweiz erst in den nächsten Jahren entstehen wird und die Preise europaweit steigen, ist mit weiter steigenden Strompreise zu rechnen. Die Manager der Stromkonzerne freuts, sie geniessen Lohnsteigerungen um die 30 %. Die Wirtschaftskrise ist eben nicht für alle da......


31. August 2008 Bilaterale Masseneinwanderung

Durch die "Personenfreizügigkeit" der EU- Kolonialverträge wird die Einwanderung zusätzlich angeheizt. Weil -insbesondere aus Deutschland und Frankreich- qualifizierte und junge Berufsleute zuwandern, kann sich die Schweiz Investitionen im Bildungsbereich kurzfristig ersparen und unsere Arbeitgeber können alte sowie teure Arbeitnehmer durch jüngere, billigere und motiviertere Leute ersetzen.

Das ist der kurzfristige Vorteil der "Personenfreizügigkeit", längerfristig zahlen wir für die Einwanderung von jährlich weit über 100 000 Personen einen sehr hohen, zu hohen Preis.

Unser Land wird total übervölkert, überfremdet und verbetoniert, zudem steigt die Arbeitslosigkeit (die reale, nicht diese in den Statistiken) in der laufenden Rezession ins Masslose, während unsere Löhne weiter sinken. 

Ende 2007 lebten 7 591 400 Personen legal dauerhaft in der Schweiz, dazu kommen 61 000 Kurzaufenthalter, 40 700 Asylanten und vermutlich etwa 200 000 Illegale. Neben der EU- Zuwanderung geht die 3. Welt- Einwanderung ungebremst weiter.

Für jeden sichtbar, wird unser Land bis in die Gletscher und Seen zubetoniert, da jedes Jahr eine mittlere Stadt für die Zuwanderer gebaut werden muss.

Der letztjährige Geburtenüberschuss von 14 200 Personen ist ebenfalls kein Grund zu Freude, entfällt er doch auf kulturfremde Ausländer. Die Schweizer verzeichnen seit 1998 einen Sterbeüberschuss.

Diese Fakten sind sehr unerfreulich, wir sind aber noch nicht verloren :  www.schweizer-demokraten.ch  www.ecopop.ch


31. August 2008  Explosive Einbürgerung......

Der mutmassliche "Rütli- Attentäter", ein eingebürgerter Asiate, soll noch für andere Sprengstoffdelikte verantwortlich sein. Die Briefkästen der Politiker Edi Engelberger und Josef Dittli wurden möglicherweise von ihm gesprengt, bei der Villa der damaligen Präsidentin der Rütlikommission, Judith Stamm, wurden Brandspuren beim Hauseingang gefunden. Immerhin hat der explosive Asiate sich auf die Politiker konzentriert und die Bevölkerung geschont.....

Die Einbürgerungspolitik unserer Machthaber sollte uns aber zu denken geben.... erst vor wenigen Monaten hat ein Eingebürgerter mit der Armeewaffe in Zürich- Höngg eine junge Frau erschossen, auch in Baden gab es einen ähnlichen Vorfall....

Politiker aller Parteien, was macht ihr mit unserem Land?


23. August 2008  "Aktionären droht ein Totalverlust, dem Steuerzahler eine saftige Rechnung"

Schreibt die "Finanz und Wirtschaft" über die Probleme der beiden halbstaatlichen US- Hypothekarinstitute Fannie Mae und Freddie Mac. Mit einem Volumen von 5 200 000 000 000 Dollar stünden die beiden Giganten hinter jedem zweiten Hauskredit in den USA. Sie beschaffen sich über die Ausgabe von Schuldpapieren laufend neues Geld, was über Jahrzehnte auch gut funktioniert hat. Brisant ist daran, dass Russland und China in den letzten Jahren sehr viel investiert haben und die Institute durch die US- Immobilienkrise ins Wanken geraten sind. Ihre Aktienkurse sind seit 2007 um über 90 % gefallen!

Die US- Immobilien- und Schuldenkrise ist also eine globale Krise und / oder eine Krise der Globalisierung.


23. August 2008   "Bilaterale" Lohnerhöhung ? "Bilaterale" Wachstumspolitik ?

Nachdem sich die "Bilateralen Verträge" mit der EU jahrelang bewährt haben sollen, ist es nun an der Zeit, Arbeitsplätze und Wohlstand zu ernten. Der volle Teuerungsausgleich müsste also gar nicht diskutiert werden, interessanter ist vielmehr die Höhe der Reallohnerhöhung, schliesslich suggerieren uns die Apfelbaumplakate die für viel Geld überall aufgehängt werden, dass es etwas zu ernten gäbe!

Unsere (hochbezahlten!) Nationalbanker sowie eine grosse Zahl der Arbeitgeber sind aber anderer Meinung, sie wollen vielmehr den Teuerungsausgleich verweigern und so unseren Wohlstand weiter kürzen!

Seit 2004 geniessen wir den "Aufschwung", herbeigeführt durch eine starke Aufblähung der Geldmenge und die Abwertung unseres Frankens gegenüber dem Euro. Die Löhne für Normalverdiener sind seither kaum gestiegen, die Mieten dagegen deutlich, insbesondere bei Neuvermietungen.

Ob die "Ostpersonen- Freizügigkeit" mehr Wohlstand und fallende Mieten bringt, wird sich zeigen.....

Einige Linke wollen der hohen Teuerung, dem Wohstandsverlust, der hohen Sockelarbeitslosigkeit und der sich abzeichnenden Verschärfung der Wirtschaftslage mit einer "Fernost- Politikerfreizügigkeit" begegnen.                              Sie argumentieren, dass unsere Überstunden keinen wirtschaftlichen Erfolg bringen, solange wir von (mehrheitlich bürgerlichen!) Versagern und Abzockern regiert würden, die uns seit 1973 ein mageres Wirtschaftswachstum bescherten. Unsere Versager-Politiker sollen durch chinesische Staatsmänner ersetzt werden, schliesslich hat sich China seit der 2. Revolution von 1949 vom Hungerland zur grössten Industrienation der Welt entwickelt. Dies trotz brutaler "Kulturrevolution" von 1966- 1976 und Kriegen mit den Indern und Russen. Ob China die USA bei der industriellen Wertschöpfung wirklich schon geschlagen hat, weiss ich nicht, es ist aber Tatsache, dass China mit ungefähr 400 Millionen Tonnen etwa einen Drittel der Stahlproduktion der Welt erzeugt, während die USA nicht einmal mehr auf einen Zehntel kommen! Es muss aber gesagt werden, dass die US- Industrie sehr viel importierten Stahl verarbeitet und die Stahlproduktion nur einer von vielen Anhaltspunkten für die industrielle Wertschöpfung ist! Bei der Elektrizität sind die Amerikaner immer noch Nr. 1, während China beim Neubau von (Kern-) Kraftwerken führend ist. Für mich sind ausländische Staatsmänner -unabhängig von ihren Fähigkeiten- nicht denkbar! Lieber Schmid und Leuenberger im Bundesrat, als Maos Enkel, die einen völlig fremden kulturellen Hintergrund haben.

Darüber hinaus ist für mich Wirtschaftswachstum kein zentrales politisches Ziel. Ich will das Wachstum auf den Produktivitätszuwachs beschränken, also auf etwa 1-2 % jährlich. Mindestlöhne sind für mich ein Anreiz für Rationalisierungsinvestitionen, sprich Ausländer durch Kapital ersetzen, während China heute noch mit Japan, Brasilien, Südkorea usw. im Tieflohnwettbewerb steht!

Menschen, die Tiere quälen und die Todesstrafe gut finden, gehören nicht in die Schweiz, schon gar nicht in die Regierung!


11. August 2008   Ein praktisches Beispiel für Globalisierung, die auch den Konsumenten schadet

Vor einigen Monaten wurde im "Auto-Bild" die Rostanfälligkeit des Einstiegsmodells Citroen C1 (baugleich mit Peugeot 107 und Toyota Aygo) kritisiert, das in Osteuropa in Zusammenarbeit mit Toyota gebaut wird. Diese Kooperation soll maximalen Profit und tiefe Preise sichern. Ob es funktioniert ist fraglich, denn nach der deutschen Autozeitschrift sei der Unterboden dieser Wagen nur ungenügend versiegelt, tragende Teile seien gar ohne speziellen Schutz! Da Citroen und Peugeot eine Garantie von 12 Jahren gegen Durchrostung bieten, könnten die Billigautos für den PSA- Konzern sehr teuer werden! Kunden, die wenig fahren und das Auto länger als 12 Jahre behalten, werden auch betrogen, da der Rost nach Ablauf der Garantie weiter frisst. Mag ein Citroen oder Peugeot aus der 2. Hälfte der 80er noch weitgehend rostfrei sein, ein C1 oder 107 wird es nach 12 Jahren wohl kaum sein!

Zum Glück ist der -ganz altmodisch in Frankreich gebaute- Vorgänger Citroen Saxo (Peugeot 106) wesentlich solider: Ein Auspuff hält gute 100 000 Kilometer, Rostspuren an der Karosserie sind nach gut sieben Jahren nicht zu finden und selbst die Batterie ist nach über 162 000 Kilometern noch dieselbe. Motor und Automatikgetriebe funktionieren klaglos, das Fahrzeug ist offensichtlich auf den (teilweise harten) Fahrschulbetrieb ausgelegt! Mit einem Anschaffungspreis von unter     20 000 Franken war dieses Auto 2001 recht günstig, dank der guten Qualität und den tiefen Betriebskosten ist es sogar richtig billig!

Wozu also der ganze Globalisierungswahn?                                                                                                     Produktion vor Ort schafft Arbeitsplätze und damit Kaufkraft und reduziert Transportwege.


11. August 2008 Stromverbrauch der Schweiz im April um 12 % angestiegen, Rekord auch bei der Kernenergie

Nachdem im ersten Vierteljahr 2008 der Stromverbrauch gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 3,3 % angestiegen ist, hat der April mit mit einem Zuwachs von unglaublichen 12 % einen Wachstumsrekord aufgestellt. Der Landesverbrauch hat im April 5266 Millionen Kilowattstunden (KWh) erreicht.                                                                                      Diesem Rekord steht auch ein Produktionsrekord -nämlich des Kernkraftwerkes Mühleberg- gegenüber. Diese -von Grünen und anderen Politikern- als "Schrottreaktor" bezeichnete Anlage hat mit 3,1 Mrd. KWh in der letzten Betriebsperiode September 2007 bis August 2008 erzeugt.123 Mio. mehr als im vorherigen Betriebszyklus zwischen zwei Revisionen! Insgesamt haben die Kernkraftwerke der Schweiz im ersten Halbjahr 2008 13,241 Mrd. KWh Strom und Fernwärme geliefert, für das Gesamtjahr kann mit etwa 26 Mrd. KWh gerechnet werden, etwa gleich viel wie im vergangenem Jahr. Positiv ist dabei, dass der Atomstrom die Umwelt kaum belastet und von den steigenden Energiepreisen nicht tangiert wird, da Preissteigerungen beim Rohuran durch den technischen Fortschritt kompensiert werden.                                             Weniger erfreulich ist dagegen, dass vier Mitarbeiter des Kernkraftwerkes Leibstadt radioaktiven Staub eingeatmet haben. Wer will schon von der Arbeit krank werden?                                                                                                             Auch wenn die erlittene Bestrahlung keine gesundheitlichen Auswirkungen haben soll, bleibt doch ein ungutes Gefühl. In der Kernenergiebranche sollte die Arbeitssicherheit besser sein, als anderswo. Nicht weil die Kernenergie gefährlicher wäre, als andere Zivilisationsrisiken, sondern weil die Wertschöpfung höher ist und sich so mehr Sicherheitsmassnahmen finanzieren lassen.


9. August 2008   Pulverfass Olympiade Peking ?

Kaum sind die Spiele eröffnet, findet der erste Anschlag statt. Eine schlichte Messerattacke -dazu noch auf einen Amerikaner. Eigenartig, weil die Chinesen den Amerikanern eher gut gesinnt sind.                                            Nachdem im Frühling in Tibet Unruhen tobten, erschüttern nun Attentate die westchinesische Provinz Xinjiang, wo der Islam verbreitet ist. Zufall?


4. August 2008  "300 Rechtsextreme auf Rütli"

So und ähnlich haben unsere Medien über die Nationalfeier junger PatriotInnen von der PNOS und derem Umfeld auf dem Rütli berichtet. Die Polizei hätte nicht eingegriffen, weil sie keine Gesetzesverstösse feststellte. Das Vaterland zu feiern und dabei regimekritische Meinungen vertreten kann nicht verboten sein, schliesslich leben wir nicht in der Bundesrepublik China, wo PatriotInnen verfolgt und eingesperrt werden!

Ob es in der PNOS Neonazis gibt, weiss ich nicht, weshalb eine Partei, die den Zins (!) abschaffen und Schlüsselindustrien verstaatlichen will, "rechtsextrem" sein soll, verstehe ich nicht. Die Rechtsparteien SVP und FDP können mit solchen Ideen auf jeden Fall nichts anfangen.

Man vergleiche die globalisierungskritische und antikapitalistische PNOS mit der -linksextremen- PdA :     

www.pnos.ch      www.pda.ch      

Ich kann mit beiden Gruppierungen wenig anfangen, sie sind mir zu realitätsfern,- aber Hand aufs Herz- stehen uns die Regierungsparteien, welche Globalismus, Wachstumswahn und Lohndrückerei verherrlichen- näher?


1. August 2008  Ist der arbeitsfreie 1. August der letzte Abstimmungserfolg der Schweizer Demokraten?

Die "Nationale Aktion gegen die Überfremdung von Volk und Heimat" (NA) begann 1989 die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative für einen arbeitsfreien 1. August, welche 1993 mit grossem Mehr vom Volk angenommen wurde.

Aus der NA wurden 1991 die "Schweizer Demokraten" (SD), endlich auch dem Namen nach eine richtige Partei. Seit dem Namenswechsel ging es aber mit der patriotischen Partei nur noch bergab, weil einerseits die SVP mit den Anliegen der SD und einem millionenschweren Budget auf Stimmenfang geht und auf der anderen Seite die SD zu lange auf die Unterstützung der Milliardärenpartei in Sachfragen hoffte. Dass die SVP andere Ziele verfolgt als die SD sollten wir spätestens seit den Unterschriftensammlungen gegen die "Personenfreizügigkeit" wissen.

Heute geben sich nicht nur die Blocheristen und ihre abtrünnigen Schmid-is pariotisch, sondern auch die restlichen bürgerlichen Politiker und sogar die Linken und Grünen.                                                                                                Ich mache mir keine Sorgen, im tiefsten Herzen ist auch der gierigste Freisinnige, der militanteste dunkelrote Internationalist und der radikalste Steinzeit - Grüne ein Patriot, ebenso wie die Extrem- Emanze und der überzeugte Schwulen- Aktivist. Nicht ein fahnenschwingender -bin ich auch nicht- sondern einfach ein Mensch, der sich in der Schweiz zuhause fühlt und schweizerisch denkt. Ich mache mir keine Gedanken, ob es den Rütlischwur und den Apfelschuss -so wie wir es gerne hätten- wirklich gegeben hat. Wenn wir Eidgenossinnen und Eidgenossen von heute "Flaschen" sind, so nützen uns die alten Helden wenig. Unser Leben findet 2008 statt, nicht 1291. Wir selbst müssen uns immer wieder neuen Situationen anpassen. Als Menschen im Alltag, aber auch als Gesellschaft und als Nation. Es ist legitim, unsere Geschichte und unseren Patriotismus zu hinterfragen. Eine andere Meinung ist kein Verrat. Ein Wehrdienstverweigerer, der zu seiner pazifistischen Einstellung steht, kann der bessere Staatsbürger sein, als ein Offizier, der mit Bücklingen und Kopfnicken weiterkommt.

Mich stören antischweizerische 1. August- Reden, in denen die "bewährten Bilateralen" die "megageile multikriminelle" Gesellschaft oder der Drogenkonsum verharmlost oder gar verherrlicht werden. Wenn eine Rednerin / ein Redner offen sagt, dass wir durch jahrzehntelangen Frieden und Wohlstand träge geworden sind und uns mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt (was machen wir mit 50- Jährigen?) eine rauhere Gesellschaft oder etwas Rauschgift- Elend wieder lebenstüchtiger machen würden, so könnte ich diese Meinung akzeptieren. Auch wenn ich sie nicht teile.

Wenn man die Öffnung unseres Arbeitsmarktes für billigere Arbeitskräfte aus der EU als "bewährte Bilaterale" tarnen muss, ist das unschweizerische Feigheit. Wir Schweizer, ein Volk von (fleissigen) Arbeitnehmern und (anständigen) Mietern haben über Jahrzehnte brav bürgerliche Mehrheiten gewählt, schliesslich wurden unseren Eltern noch regelmässig Lohnerhöhungen gewährt. Wir würden die Neoliberalen auch leben lassen, wenn sie uns ihre Anliegen ehrlich darlegen würden.              Wenn die Bonzeria tatsächlich Angst vor einer Kündigung der -kiloschweren und weitgehend unbekannten- Bilateralen Verträge mit der EU hätte, müssten unsere Politiker das Bankgeheimnis sofort aufheben und die Steuerflucht aus der EU erschweren. Tun sie das? Nein, denn den Superreichen ist an den ganzen "Bilateralen" eigentlich nur die "Personenfreizügigkeit" wichtig, welche unseren Arbeitgebern die Möglichkeit gibt, in der EU unbegrenzt Arbeitskräfte zu rekrutieren. Umgekehrt muss die Schweiz akzeptieren, dass eben nicht nur die erwünschten Hochqualifizierten einwandern können, sondern auch Fehl- und Unqualifizierte. Wer einen Arbeitsvertrag vorweisen kann, darf einwandern, selbst wenn er die Stelle nie antritt. Dass auch eine Masseneinwanderung aus den kulturverwandten EU- Ländern Deutschland, Oesterreich und Frankreich unangenehme Folgen für Umwelt (Bauerei, Verkehr) und Familien (Lohndumping) hat, haben wir in den letzten Jahren gespürt. Trotz der durch die lockere Geldpolitik aufgeblasenen Wirtschaft hat die Kaufkraft unserer Löhne bestenfalls stagniert!

Wenn die Linken von ihrer "megageilen multikulturellen Gesellschaft" schwärmen, muss uns klar sein, dass es ihnen nicht nur um eine utopische Gesellschaft geht, sondern auch um die Pöstchen in der ganzen Sozialarbeiter- Industrie.

Jeder soll seine Meinung äussern dürfen, man darf aber auch gegen globalistische und internationalistische Indoktrination sein! Selbst wenn man dabei von der kaviarlinken Antirassismus- Schickeria und dem globalistischen Grosskapital schikaniert wird!

Wir Schweizer Demokraten sind national, umweltbewusst und sozial. Wir wollen die Schweiz als Heimat von Schweizerinnen und Schweizern in ihren heutigen Grenzen und mit vier Landessprachen erhalten.

Man kann auch eine andere Meinung haben:    www.heimatbewegung.ch    www.pnos.ch

Internetzensur und per Gesetz verordnete Geschichte gibt es nach den Berichten unserer Medien in der Bundesrepublik China, aber bei uns in der Schweiz brauchen wir das nicht! Die Hakenkreuze der Falun- Gong- Sekte sind bei uns auch ohne Zensur und Verbotsgesetze gesellschaftlich geächtet!

Ob wir Schweizer Demokraten die besseren Argumente haben, soll jeder selbst entscheiden:                       www.schweizer-demokraten.ch

Mit der Unterschriftensammlung für den Schutz unserer Arbeitskräfte vor Lohndrückerei leisten wir etwas für uns alle!


27. Juli 2008  Neues Ungemach für Schmid (aus dem Hause Coninx?)

Schmid schafft es dank seinem rachsüchtigen Armeechef auch diesen Sonntag auf die Titelseite der "SonntagsZeitung". Auf den Seiten 2 und 3 gibt es neue Enthüllungen zur Affäre, mit welcher die Qualitätszeitung aus dem Tages- Anzeiger- Verlag der Familie Coninx das Sommerloch füllt.                                                                                                             Bundesrat Schmid wird "Politik nach dem Drei - Affen - Prinzip" vorgeworfen. "Schmids Findungskommission wollte nichts sehen, nichts hören, nichts sagen".

Aufschlussreich ist der Kommentar auf Seite 17. Chefredaktor Andreas Durisch wirft Schmid vor, "Alles Vertrauen verspielt" zu haben. "Es braucht einen neuen Verteidigungsminister. Die Armee kann man in diesem Zustand nicht sich selbst überlassen.", schreibt Durisch zum Schluss.

Die Auswirkungen der Börsenkrise auf unsere Pensionskassen (die Altersvorsorge ist eben abstrakter als "sex and crime" an der Armeespitze) ist der "SonntagsZeitung" dagegen nur eine kleine Notiz auf der Titelseite und ein kurzer Artikel auf Seite 47 wert. Dabei geht es für die meisten von uns um recht viel Geld, nämlich um den BVG- Abzug auf der Lohnabrechnung und was wir dafür im Rentenalter bekommen. So wie die Pensionskassen von der Aufblähung der Aktienkurse in früheren Jahren profitierten, bekommen sie nun das raue Börsenklima zu spüren. Es droht eine niedrigere Verzinsung unserer Guthaben, was entweder die Aktiven oder die Rentner oder beide teuer zu stehen käme. Ein höherer Lohnabzug und / oder eine tiefere Rente betrifft die Mehrheit der Menschen stärker, als private Verfehlungen des Armeechefs, für die er zudem Wiedergutmachung leistete und ein -seit Jahren- schwacher Verteidigungsminister. Wenn man bei allen Politikern und Beamten die gleichen Massstäbe anlegen würde...



20. Juli 2008   Bundesrat Schmid auf der Abschussliste ?

Diesen Eindruck vermittelt die Front- Schlagzeile der "SonntagsZeitung" unter dem Titel "Akte Roland Nef: Darum hat ihn seine Ex- Partnerin angezeigt". Nun die "SonntagsZeitung" wird ihre verlässlichen Quellen haben und Rache an einer verflossenen Liebe ist in unserer Gesellschaft unüblich.                                                                                                Die Geschichte zeigt uns aber auch, dass selbst ein Armeechef Gefühle hat, die verletzt werden können und dass er in einer solchen Situation sehr ungeschickt reagieren kann. Die Medien können wohl Polizeiprotokolle, das Beförderungsdossier und die Desinteressenerklärung ausschlachten, um Roland Nef und Samuel Schmid unmöglich zu machen, sie können uns aber kaum nachfühlen lassen, was zwischen Nef und seiner grossen Liebe alles passiert ist.      Es geht uns auch gar nichts an.                                                                                                                                 Nef hat privat Mist gebaut und der VBS-Chef Schmid hat gewurstelt- das geht uns Staatsbürger sehr wohl etwas an, schliesslich bezahlen wir ihre hohen Löhne mit unseren Steuern. Nef muss sich Nötigung vorwerfen lassen, auch wenn das Verfahren eingestellt wurde, Schmid Mauschelei. Man fragt sich, weshalb Schmid seinen Untergebenen derart auffällig schützt.

Ob die Vorwürfe zum Rücktritt beider oder eines der beiden Angeschuldigten führen, ist fraglich. An Blocher sind schon andere Vorwürfe abgeprallt, so soll er bei Abstimmungen im Nationalrat manipuliert haben; ebenso gilt die Übernahme der Ems- Chemie von Dr. Oswald als Räubergeschichte. Geschadet hat es dem Demagogen nie............

Wenn ein Politiker oder ein Beamter wirklich etwas verbrochen hat, was ihn untragbar macht, dann sollte er zurücktreten müssen. Die traurige Liebesgeschichte um Stalking, Nötigung und Sexinserat von Roland Nef ist dabei eher ein Grenzfall. Auch wenn der Militärkopf mit Liebeskummer anscheinend nicht so gut umgehen kann, wie das in seinem Alter eigentlich möglich sein sollte, müssen seine Fähigkeiten als Armeechef davon nicht tangiert sein. Er ist Opfer einer Medienkampagne geworden, dadurch wird er beim VBS noch Jahrelang als Witzfigur gelten......


19. Juli 2008   Witiker Glaubenskrieg

Anscheinend ist der eitle Erik, ehemaliger Tagi- Redaktor und heutiger Redaktor des Witiker Quartieranzeigers, seit längerer Zeit mit mit einigen Katholiken in Witikon im Zwist. Worüber sich der aggressive Journalist eigentlich aufregt, weiss ich nicht, aber offensichtlich hat er einen abgetretenen Pfarrer und einige Gläubige öffentlich beleidigt und einen Konflikt in der Kirche in seinem Quartieranzeiger etwas einseitig dargestellt.                                                                                   Seine Auffassung von journalistischer Qualität habe auch ich zu spüren bekommen, als er mich anlässlich meiner Kandidatur für den Zürcher Stadtrat einfach totschwieg- als einzigen offiziellen Kandidaten. Eine glaubwürdige Begründung konnte er nie bringen!

Liebe Katholiken, regt Euch nicht auf, Erik Eitle ist wirklich kein Massstab! Aufmerksamen Leserinnen und Lesern seines Blättchens entgeht nicht, wie einseitig er berichtet!


19. Juli 2008   "Die konjunkturelle Durststrecke beginnt erst"

Unter diesem Titel weist Andreas Neinhaus in der heutigen "Finanz und Wirtschaft" auf den naheliegenden Zusammenhang zwischen den Börsenkursen und der Entwicklung der Realwirtschaft hin. Seine Grundthese ist, dass die schlechte Entwicklung der Börse die Schweiz härter treffen werde, als vergleichbare Länder. Dies weil der Anteil der "Finanzindustrie" an der gesamten Wirtschaftsleistung bei uns grösser ist, als anderswo. Er hält ein "Nullwachstum" für möglich.              Das führt wegen der stetigen Einwanderung zwangsläufig zu einem sinkenden Pro- Kopf -Einkommen und zu steigender Arbeitslosigkeit. Er sieht aber auch die Erstarkung der Industrie (sie profitiert vom Lohndruck und der Frankenabwertung), die doch eine gewisse Kompensation verspricht.

Es ist aber schwierig, arbeitslose Bankleute zu guten Facharbeitern und Ingenieuren umzuschulen, und dies noch innert weniger Monate..... daher ruft die Wirtschaft weiter nach noch mehr Einwanderung.... aber das interessiert reine Finanzleute wenig, zumindest so lange, wie ihre Stelle sicher ist!


16. Juli 2008   Euro gegenüber Dollar auf Rekordhoch

Gestern Dienstag mussten im Devisenhandel erstmals über 1,60 Dollar für einen Euro bezahlt werden. Nach seiner Einführung 1999 ist der Euro gegenüber dem Dollar zuerst gefallen -auf weit unter einen Dollar pro Euro- danach aber stetig gestiegen.


15. Juli 2008   Platzt die Dollar- Blase ?

Die aus den USA importierte Immobilien- und Finanzkrise zieht immer weitere Kreise. Waren es erst "verwurstete" "Ramschhypotheken", die als sogenannte "Finanzderivate" einige unvorsichtige Banken ins Trudeln brachten, so ist es zunehmend ein eigentlicher Langzeit- Börsencrash, der die Finanzsysteme destabilisiert und die Realwirtschaft in die Krise führen könnte.

Es ist sicher kein Zufall, dass die USA im Mittelpunkt der Krise stehen- zu lange hat sich Uncle Sam von der übrigen Welt finanzieren lassen. Weil z. B. das Erdöl in Dollar bezahlt werden muss, konnte die US- Notenbank unvorstellbare Mengen ihres Geldes in Umlauf bringen, ohne den Dollarkurs abstürzen zu lassen. Dazu kauften hauptsächlich Japaner und Chinesen US- Schuldscheine in Billionenhöhe. So sitzen die Asiaten heute auf einigen Millionen Millione Dollar Guthaben, die sie gar nicht einlösen können, ohne eine unvorstellbare Finanzkrise, zu provozieren. Japan, von den USA 1945 mit Atombomben besiegt und China, den USA sehr wohlgesonnen, sind damit Geiseln des Dollars, denn ein Dollarkollaps würde auch ihre Banken vernichtend treffen. De Gaulle warnte schon vor etwa 40 Jahren vor dem Dollarimperialismus und dem drohenden Wertzerfall der US- Devise. Nun ist der französische Staatsmann seit 38 Jahren tot und die Geschichte könnte ihn bestätigen. Seit der Aufgabe des Bretton- Woods- Systems der festen Wechselkurse, verliert der Dollar stetig an Wert, zudem birgt die lockere Geldpolitik, mit welcher diverse Börsenkrisen (man erinnere sich an 1987!) bewältigt wurden, ein gewaltiges Inflationsrisiko, dazu kommen die horrenden Kosten der diversen Kriege, die sich wohl nicht mehr so leicht im Ausland finanzieren lassen. Der Zerfall der US- Infrastruktur und die Schwäche der US- Automobilindustrie sind weitere Herausforderungen, die nach gewaltigen Investitionen rufen. Woher das Geld kommen soll, weiss wohl niemand so recht.

Eine Organisation, die seit über einem Jahrzehnt vor den Folgen der Verbreitung derivativer Finanzprodukte und der neoliberalen Wirtschaftspolitik warnt und Vorschläge zur Überwindung der Krise macht :

www.bueso.de  

Ich bin nicht mit allen Ansichten und Vorschlägen einverstanden, finde die Überlegungen aber grundsätzlich interessant! 

Finanzkrisen gibt es immer wieder, man denke an die Assignaten der französischen Revolutionsregierung, an den Börsencrash von 1929 oder an die -sehr schnell überwundene- Asienkrise der späten 90er.


14. Juli 2008  Sarkozy als französischer Putin ?

Der heutige Nationalfeiertag der Franzosen geht auf den Sturm auf die Festung Bastille 1789 zurück, bei dem einige Gefangene befreit wurden. Offiziell gefeiert wird erst seit 1880. Gefeiert werden auch die Siege in den beiden Weltkriegen, dabei werden die Gefallenen geehrt. Die Reden zum 14. Juli sind viel schwülstiger als bei uns zum 1. August.  Wir Schweizer sind deutlich bescheidener. Unsere Politiker sind aber auch nicht besser, als jene der Franzosen.              Auffällig ist die wichtige Rolle der Feuerwehren bei den Feiern in den Ortschaften. Sarkozy erhält Gelegenheit, seine "6. Republik" zu beweihräuchern, sich als eine Art "Putin Westeuropas" zu profilieren, der seinem Land wieder Grossmachtstatus verschafft und die Kaufkraft seiner Bürger verteidigt! (Bei einem Benzinpreis von umgerechnet Fr. 2.50 / Liter auch dringend nötig!)


13. Juli 2008  Drohungen von Rechtsaussen

Mit einem e- mail  im Nazi- Befehlston versucht Erik Eitle, der Redaktor des Witiker "Quartier- Anzeigers", mich einzuschüchtern. Er will mir verbieten, sein Totschweigen meiner Stadtratskandidatur zu kommentieren!

Ich habe seine Zeilen an die Antifa weitergeleitet, die kennen ihn besser als ich.......


12. Juli 2008  Neuer Ölpreisrekord

Mit gut 147 Dollar je Fass wurde auch diese Woche ein neuer Ölpreisrekord erreicht. Wann bricht die Hausse zusammen.


9. Juli 2008   Riesenwirbel um 360 Kg Uran

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist aus der der Kernbrennstoff- Recycling- Anlage Pierrelatte beim Kernkraftwerk Tricastin im französischen Rhonetal etwa 30 Kubikmeter Wasser mit insgesamt 360 Kilogramm nicht angereichertem Uran ausgetreten.                                                                                                                                                               Das darf nicht passieren, schliesslich ist es verboten, Fremdstoffe in Gewässer einzuleiten. Wie in solchen Fälle üblich, haben die Behörden Vorsichtsmassnahmen angeordnet. Mit Badeverboten und der Aufforderung, das Trinkwasser nicht mehr zu trinken wird versucht, jedes denkbare Unheil abzuwenden.

Es ist nicht anzunehmen, dass diese Menge Uran wirklich schadet, auch wenn die Urankonzentration im Rhonewasser kurzfristig stark ansteigen könnte und das radioaktive Schwermetall in unerwünschten Konzentration ins Trinkwasser und -über dei Bewässerung- auch in landwirtschaftliche Kulturen gelangen könnte.                                                               Abfälle- gleich welcher Art- gehören nicht in die Natur. Luft und Gewässer sollen so sauber sein, wie vor der Industrialisierung. Was die Rhone an radioaktiven Stoffen aus dem Gestein auswäscht, muss toleriert werden, Uran aus der Energiewirtschaft ist aber so unerwünscht wie schaumende Detergentien, klebrige Öle und stinkende Fäkalien.

Auch unangenehm sind die Zwischenfälle bei der Sanierung der ehemaligen (Sonder-) Abfalldeponie Kölliken, deren Sanierung wegen eines Brandes und anderer Zwischenfälle gestoppt werden muss.

Franzosen und Schweizer machen sich Umweltsorgen- Italiener und Nordafrikaner weniger. Fragt sich, wer gesünder lebt.

Was in französischen Kernanalagen schief läuft :    www.asn.fr     www.irsn.fr  


6. Juli 2008    Nationalbank bedankt sich für 18 Jahre Lohnzurückhaltung...

Seit 1990, als die Straffung der Geldpolitik (nachdem sie 1987 wegen der damaligen Börsenkrise übermässig gelockert wurde) wirksam wurde, werden die Arbeitnehmer in der Schweiz mit grossem Erfolg zur "Lohnzurückhaltung" aufgefordert. Konkurrenzfähige Löhne seien für unsere Wirtschaft lebenswichtig. Zudem führten Lohnerhöhungen zu Inflation....             die haben wir seit 1990 immer gehabt, kombiniert mit einen eher schwachen durchschnittlichen Wirtschaftswachstum.... Selbst im Spitzenjahr 2000 blieb das Wachstum mit knapp 4 % unter den Werten der Hochkonjunktur, als die Löhne noch regelmässig stiegen, die EU noch EG hiess und "Personenfreizügigkeit" unbekannt war.                                                 Dafür wachsen seit 1990 die Profite.... die Reichen werden immer Reicher....

Im Interesse "unserer Wirtschaft" haben wir auch die "Kröte" ( so nannte es Blocher) "Personenfreizügigkeit" geschluckt und unsere Löhne weiter unter Druck gebracht. Tatsächlich ist unsere Wirtschaft seit 2004 wieder etwas aufgeblasen worden, allerdings weniger durch den Lohndruck als vielmehr durch die Frankenabwertung (heizt auch die Teuerung an!) und die verstärkte Investitionsgüternachfrage hauptsächlich aus China und Indien.                                                                       Dem normalen Volk bringt das wenig; allfällige Lohnaufbesserungen werden durch höhere Krankenkassenprämien und steigende Preise aufgefressen. Dank der Masseneinwanderung aus der ganzen Welt haben wir trotz der wahnsinnigen Bauerei, die jede Sekunde mehr als ein Quadratmeter (!) Kulturland auffrisst, noch immer Wohnungsnot mit steigenden Mieten!

Nachdem unsere Nationalbank die Folgen der von den Banken selbst verursachten Finanzkrise (allenfalls gierige Grossaktionäre zwangen die Manager, in den USA zu spekulieren) mit "Geldspritzen" gemildert hat, muss wieder die Teuerung bekämpft werden; wie schon um 1990. Auch diesmal werden wir Normalbürger den Preis bezahlen!

Diese "Nur- Geldpolitik" -einmal nur die Teuerung bekämpfen, dann nur eine Börsenkrise abfedern, dann nur eine Finanzkrise bekämpfen- schadet letztlich dem ganzen Land.                                                                                          In den guten Zeiten war die Nationalbank bestrebt, ein Optimum zwischen Vollbeschäftigung, hohem Wachstum und geringer Teuerung anzustreben.

Leider ist die Vollbeschäftigung heute weder für die Nationalbank noch für die meisten Politiker erstrebenswert- sie wollen Arbeitslosigkeit um die Löhne zu senken- und damit die Profite weiter zu erhöhen!

Die neoliberale Wirtschaftspolitik mit Lohnsenkungen, Sozialabbau, Privatisierung staatlicher Monopole sowie mehr Spekulation und weniger langfristigen, produktiven Investitionen ist keine schweizerische Erfindung. Sie stammt aus den USA und Grossbritannien und ist heute in allen traditionellen Industrieländern -mehr oder weniger- verbreitet.

Sie wird von den Linken bekämpft- aber auch unterstützt- siehe "Personenfreizügigkeit".


5. Juli 2008    Bundesamt für Polizei sorgt sich wegen militanter Islamisten

Unter diesem Titel schreibt der Zürcher "Tages- Anzeiger" über die Gefahr des islamistischen Terrors. Man denkt dabei spontan an die Risiken, die von eingebürgerten Islamisten ausgehen könnten......


5. Juli 2003     Neuer Stromrekord im ersten Quartal

Trotz mildem Winter ist der Stromverbrauch in der Schweiz im ersten Vierteljahr gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 3,3 % gewachsen. Bei einem Landesverbrauch von 17,123 Milliarden Kilowattstunden (kWh) sind fast 2,8 Mrd. kWh importiert worden. Im Januar sind 3,6 % Zuwachs verzeichnet worden, im Februar 5,6 % und im März 0,9 %.


5.  Juli 2008     Blochers Wischiwaschi- Politik

Vor etwa zehn Jahren warf Blocher den "Feinsinnigen" und "Cevaupisten"  "Wischiwaschi- Politik" vor und rühmte die "klare Politik" der SVP. Mit seinen Angriffen auf die "Classe Politique" gelang es ihm, den Ärger der Menschen über die EU- freundlichen Politiker, die Ausländerschwemme und die sinkenden Reallöhne in Proteststimmen für seine SVP um- zuwandeln.                                                                                                                                                           Untderdessen hat es Blocher in den Bundesrat geschafft und ist auch wieder abgewählt worden- ob durch eine "Ver-schwörung" oder wegen seines Auftretens ist eigentlich egal.                                                                                     Interessant ist die Haltung des Populisten zur "Personenfreizügigkeit", welche unsere Löhne drückt, die Mieten in die Höhe treibt und die Einwanderung weiter ankurbelt.                                                                                                             Blocher schluckte "die Kröte" der Bilateralen I (Masseneinwanderung hauptsächlich aus Deutschland) wollte bei der Osteinwanderung (Bilaterale II) ".... das Wagnis wagen...." und drückt sich bei der aktuellen Erweiterung der "Personenfreizügigkeit" um die Unterstützung unseres Referendums.                                                                            Wo bleibt da die "klare Politik", die uns der Milliardär in millionenteuren Kampagnen immer wieder versprochen hat?


28. Juni 2008   Unterstützung von rechtsaussen

Wir Schweizer Demokraten und Lega bekämpfen alle Formen der "Personenfreizügigkeit" mit der EU und insbesondere mit den EU- Ostblockstaaten, da für uns Menschen nicht einfach handelbare Arbeitskräfte sind, die wie Schachfiguren hin- und hergeschoben werden dürfen, um die Ausbeutung zu optimieren.

Wir sind konsequent gegen Lohndrückerei und Massenzuwanderung. Leider hat uns die SVP nie unterstützt, obwohl sie immer wieder mit unseren Anliegen auf Stimmenfang geht. Nun zeichnet sich ab, dass wir von der Jung- SVP und ihr nahestehenden Organisationen unterstützt werden. Die SVP- Milliardäre werden aber kaum Geld zur Verfügung stellen......


28. Juni 2008   Stromerzeugung durch reden

Der rot- grün- verträumt  dominierte Gemeinderat der Stadt Zürich will aus der Kernenergienutzung aussteigen- nicht von heute auf morgen, auch der realitätsfeindlichste Politiker will nicht über Nacht auf die Hälfte des Stroms verzichten- erst in etwa 40 (!) Jahren! Für die Politiker ein sehr langer Zeitraum, bis dahin sind nicht weniger als 10 Wahlkämpfe zu bestreiten.

Der unsinnige Entscheid wird also erst künftige Politikergenerationen beschäftigen. Woher der Strom für Ledergerbers Wachstumsträume wie u. a. einige Wolkenkratzer, kommen soll, interessiert die Mehrheit des Parlaments nicht-      vielleicht gelingt einmal einem Politiker die Stromerzeugung durch reden.


23. Juni 2008   Gordon Brown will 1000 neue KKW

Der britische Premierminister fordert weltweit 1000 neue KKW bis 2050 sowie 700 000 Windräder, um die Energieknappheit zu überwinden.


22. Juni 2008   Genug Energie für alle- genug Geld für die Steuervögte?

Nun soll Saudiarabien mit einer Erhöhung der Ölproduktion das Angebot ausweiten, während China mit einer Beschränkung der Subventionen (!) für fossile Brennstoffe die Nachfrage senken soll.                                                                              In der Schweiz bezahlt man für einen Liter Bleifrei 95 zwischen 1.88 und 2.00 Franken, in Frankreich um 1,5 Euro (also etwa 2.50 Franken!), in Spanien dagegen nur um 1,25 Euro (gut 2 Franken). Der Benzinpreis ist offensichtlich nicht nur vom Weltmarkt (und der Marge der Tankstellen), sondern auch von der Gier der Steuervögte abhängig.

Insbesondere durch die Zunahme des Verkehrs wächst die Nachfrage nach Erdölprodukten weltweit fast ungebrochen, während das Angebot seit 2003 immer weniger Schritt halten kann. Schuld sind zyklische Faktoren wie die geringen Investitionen in neue Ölfelder, Förderanlagen, Transporteinrichtungen und Raffinerien während der Zeiten sehr tiefer Ölpreise, aber ebenso das überraschend starke Wirtschaftswachstum in Asien und -wider Erwarten- Lateinamerika.       Dank Chinas Rohstoffhunger und Kapitalspritzen erwacht die Industrialisierung sogar in Teilen Afrikas, ein Faktor, den man vor 10 Jahren noch als undenkbar betrachtet hätte!

Dazu kommt die Tatsache, dass die leicht zu erschliessenden Ölfelder zunehmend erschöpft sind und nun eben die schwer zugänglichen und zu gewinnenden Reserven erschlossen werden müssen, was die kosten pro Fass in die Höhe treibt.       Langfristig muss daher wohl mit einem hohen Ölpreis gerechnet werden, auch wenn sich die aktuelle, durch Spekulation getriebene Preisspitze -allein schon wegen der Gegenmassnahmen der grossen Produzenten und Konsumenten- kaum lange halten wird.

Hohe Öl- und Energiepreise treffen die Ärmeren härter als die Reichen, daher macht es Sinn, dass in den reichsten Ländern die Treibstoffe besteuert und in den armen eher subventioniert werden. Aber ganz so einfach ist es auch nicht; denn wer in Frankreich nur den Mindestlohn von etwas über 8 Euro verdient oder in Deutschland gar mit "Hartz IV" in "1-Euro- Jobs" gezwungen wird, gehört auch zu den Armen, muss aber Wucher- Preise bezahlen. China mit seiner starken Industrie und der sparfreudigen Bevölkerung kann sich Subventionen zum Ausgleich von sozialen Gegensätzen leisten, arme Entwicklungsländer mit hohen Schulden haben da kaum Handlungsspielraum.

Sinnvoll ist daher die Schonung der Öl- Gas- und Kohlevorräte der Welt durch die verstärkte Nutzung der Kernenergie. Atomstrom kann fossile Brennstoffe in der Raumheizung, bei der Warmasser- Erzeugung und (teilweise) in der Industrie ersetzen, ohne dass Mehrkosten entstehen. Weil die Brennstoffe Uran (und Thorium) noch für Jahrhunderte reichen und weltweit gut verteilt sind, werden sie sich auch nicht entscheidend verteuern. Ernsthaft steigende Preise würden sich kaum auf den Strompreis auswirken, da der Preis für das Rohuran nur etwa ein Prozent der Kosten ausmacht. Kapital- und Personlkosten sind entscheidender, zudem bewirkt der technische Fortschritt eine stetige Verbilligung, weil die Kern-kraftwerke immer produktiver werden.                                                                                                            Erschwerend für die rasche Ausweitung des Kernenergieanteils am Weltenergieverbrauch sind die ungenügenden Ka-pazitäten der Schwerindustrie, die Bauzeiten von mehreren Jahren, der Mangel an hochqualifiziertem Personal, und der hohe Kapitalbedarf, kostet doch ein grosses Kernkraftwerk mehrere Milliarden.

In germanischen Ländern kommt noch die schlechte Akzeptanz der Kernenergie dazu, die nur mit kompetenten und glaubwürdigen Politikern überwunden werden kann. Und diese wachsen auch nicht an den Bäumen!                        


10. Juni 2008   Kernkraftwerk Niederamt

Die Aare Tessin AG für Elektrizität (Atel) hat ihr Projekt für ein neues Kernkraftwerk im solothurnischen Niederamt der Öffentlichkeit vorgestellt. Der neue Leichtwasserreaktor soll eine Leistung von 1100- 1600 MW haben (KKW Gösgen aktuell 970 MW).


10. Juni 2008    Gedanken zur Euro

Mit Fussball kann ich wenig anfangen, von der Euro sehe ich hauptsächtlich die Verkehrseinschränkungen. Ich freue mich aber über die vielen gutgelaunten Fans und wünsche ihnen -und noch mehr den Spielern- weiterhin schönes Wetter. Ich fahre in die Ferien, weit weg vom Euro- Rummel.

Trotz vielen eingebürgerten Ballkünstlern ist die Schweizer Mannschaft an der Euro wenig erfolgreich. Offensichtlich liegt uns diese Sportart nicht so richtig. Gönnen wir den siegreichen Mannschaften und ihren Fans den Erfolg und die Freude von Herzen. Der Spitzensport ist speziell für Athleten aus armen Ländern nicht nur eine Möglichkeit, von sehr arm zu extrem reich aufzusteigen, er kann auch zeigen, dass Menschen aus allen Teilen der Welt zu Spitzenleistungen fähig sind. Und das ist für ärmere Länder sehr wertvoll und freut aber auch die reichsten Länder!                                                                Jeder ist doch insgeheim stolz auf Leute aus seinem Umfeld, die etwas besonderes erreichen.

Das "Zusammenkaufen" von Spielern ist für mich fragwürdig, auf mich wirkt es komisch, wenn jemand einmal für sein Heimatland und später für fremde Länder spielt. Dann spielt er letztlich nur für einen noch höheren Lohn, was ich auch verstehe. Und bestätigt die Ansicht der Globalisten, dass Menschen letztlich ein "Produktionsfaktor" sind, der möglichst intensiv "gehandelt" werden muss, um den höchsten Profit zu erzielen. Wenn Sportler aus der 3. Welt vom Norden "gekauft" werden, verlieren die Herkunftsländer Humankapital und die Reichen können sich mit fremden Federn schmücken. So gewinnt, etwa im Fussball, nicht die beste Mannschaft, sondern die mit den grössten Mitteln für "Einkäufe". Das muss nachdenklich stimmen. Wenn ein Land in einer Sportart schwach ist, bleibt eben nur das ehrenvolle Verlieren, bis unter den eigenen Leuten Talente gefunden werden, die sich aufbauen lassen. Siegen ist schön, anderen den Sieg zu gönnen auch.


10. Juni 2008    Von Kopftüchern und der Verschleuderung des Bürgerrechtes

Das türkische Verfassungsgericht hat das Kopftuchverbot für Studentinnen bestätigt, was Ministerpräsident Erdogan von der islamistisch- konservativen AKP (Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung) verärgert. Sein Einwand, dass das Verfassungs-gericht Parlamentsbeschlüsse (wie eben den Beschluss, das Kopftuchverbot zu lockern) lediglich auf ihre formelle Richtigkeit und nicht  inhaltlich zu prüfen hat, leuchtet eigentlich ein. Es befremdet, wenn Richter politische Entscheide von Volksvertretern nach ihrem Gutdünken ändern. Die Berichte deutsch- und englischsprachiger Medien lassen den Schluss zu, dass dieses Gerichtsurteil in der Türkei zu einer intensiven öffentlichen Debatte über Sinn und Unsinn des Laizismus (Trennung von Kirche und Staat) führt. Staatsgründer Mustafa Kemal, der sich Atatürk (Vater der Türken) nennen liess, war dieser sehr wichtig. Auch die Gewaltentrennung wird offensichtlich grundsätzlich diskutiert.                                             Die Frage, ob Türkinnen ein Recht auf das Tragen eines Kopftuches (und wie es aussehen darf) haben und welche Institution darüber entscheiden soll, erscheint uns absurd, aber vor dem Hintergrund der Radikalisierung vieler islamischer Bewegungen ist sie für die Demokratie in der Türkei sicher wichtig.

In der Schweiz habe ich eine sachliche Diskussion über Sinn und Unsinn von Masseneinbürgerungen vermisst, dabei hätte die Volksinitiative der SVP zum Thema genügend Stoff geliefert. Es kommt einem so vor, als hätte die Führung der SVP die Initiative nur als Wahlkampfvehikel gebraucht. Die Argumentation baute nur auf der Gewalt von Eingebürgerten auf, sie blendete die Frage nach dem Sinn von Masseneinbürgerungen und die Frage, ob überhaupt ein Rechtsanspruch auf Erwerb unseres Bürgerrechtes bestehe, völlig  aus. Mit der deutlichen Ablehnung durch das Volk haben die Befürworter von Masseneinbürgerungen nun ein Argument für ein angebliches Anrecht auf Einbürgerung. Das Volk will es so, sagen sie nicht ganz zu Unrecht. Die Führung der SVP hetzt wohl gegen Ausländer, weil dies Wählerstimmen bringt, aber sie hat noch nie eine Bestrebung gegen die Einwanderung unterstützt, im Gegenteil, so wie sie vor bald 40 Jahren die "Schwarzenbach- Initiative" bekämpfte gab die Blocher -SVP (!) im Jahr 2000 die Nein- Parole für die "18 % - Initiative" heraus!  Die Milliardäre sind offensichtlich an der starken Einwanderung interessiert, sichert sie doch billige Arbeitskräfte, steigende Mieten und ein Ausländerproblem, mit dem sich Wählerstimmen holen lassen!

In der Türkei ist die Frage nach Masseneinbürgerungen und einem Rechtsanspruch auf die türkische Staatsangehörigkeit irrelevant; der AKP- Wahlspruch "Alles für die Türkei" ist da sehr deutlich. Andere Parteien werden kaum weniger patriotisch sein. Von "Multikultur", "Toleranz", "Offenheit" oder "Internationalismus" keine Spur! Ein EU- Mitglied Türkei würde wohl auch die "Personenfreizügkeit" als Einbahnstrasse verstehen.....


10. Juni 2008   Strompreis folgt Ölpreis

Heute erreichte der SWEP, der Marktpreis für Strom, der auf Hochspannungsebene ab Laufenburg zwischen 11oo und 12oo geliefert wird, 204.83 Franken pro MWh, also gute 20 Rappen pro Kilowattstunde. Das ist etwa der Preis, den ein Haushalt in der Hochtarifzeit bezahlt. Der SWEP (Swiss Electricity Price Index) hat keinen direkten Einfluss auf den Konsumentenpreis, weil er täglich stark schwankt und nur den reinen Energiepreis ohne ergänzende Dienstleistungen abbildet.    www.egl.ch

Auffällig ist der Anstieg der Durchschnittspreise seit dem Jahr 2000, als der Durchschnittspreis noch bei unter 40 Franken lag bis zum aktuellen Durchschnitt des angefangenen Jahres, der mit 126,622642 Franken gut dreimal höher liegt. 2003 kam es wegen der Hitze und Trockenheit zu einem Durchschnitt von über 73 Franken, 2005 lag er erstmals über 100 Franken. Dieser starke und stetige Anstieg wird sich letztlich auf die Konsumentenpreise auswirken, allerdings mit einer gewissen Verzögerung. Hintergrund ist der wachsende Stromhunger Europas bei stagnierendem Angebot und der -als Folge des Ölpreises- steigende Gaspreis. In vielen Ländern Europas wird aus Erdgas Strom erzeugt, darunter im grössten Stromimportland Italien. Neue Kernkraftwerke werden in Westeuropa erst nach 2010 ans Netz gehen, daher ist auch mit steigenden Strompreisen zu rechnen. In der Schweiz machen die Stromkosten etwas mehr als 2 % des BIP aus, daher bedeutet ein Strompreisanstieg um 10 % etwa 0,2 % zusätzliche Teuerung, eine Verdoppelung würde die Teuerung aber um gute 2 % anheizen...


7. Juni 2008      Die Früchte jahrelanger Inflationspolitik reifen...

Im Jahr 2000 erlebte die Schweiz eine echte wirtschaftliche Erholung, welche die hohe Arbeitslosigkeit der 90er rasch senkte. Der schöne "Aufschwung" endete aber schon vor dem 11. September 2001. Es folgte eine sehr harte Rezession, welche insbesondere die Ausrüstungsinvestitionen stark drückte. Die beginnende EU- Personenfreizügigkeit verstärkte durch die starke Einwanderung qualifizierter Arbeitskräfte, hauptsächlich aus Deutschland den Druck auf dem Arbeitmarkt enorm. Durch Frühpensionierung, Invalidisierung und das Ausweichen in gute und weniger gute Formen der Selbständigkeit wurden viele Erwerbstätige "stillgelegt", um ein starkes Ansteigen der  statistischen Arbeitslosigkeit wie in den 90er zu verhindern.    Ab Anfang 2004 greift die -als Massnahme gegen die Finanzmarktturbulenzen nach dem 11. September- weltweit sehr grosszügige Geldpolitik und führt auch in der Schweiz zu einer starken Aufblähung der Wirtschaft, welche die Arbeits-losigkeit trotz der "bilateralen" Zuwanderung spürbar zu senken vermag.                                                                        Die Subprime- Krise lässt jedoch im ersten Quartal 2008 die "Wertschöpfung" des Finanzsektors auch in der Schweiz sinken, was den Zuwachs des Bruttoinlandproduktes senkt. Auch die Industrie, welche durch die Frankenabwertung einige goldene Jahre hinter sich hat, verliert an Schwung, der Einkaufsmanagerindex ist von 61,8 im ersten Quartal 2007 auf 56,7 Punkte im ersten Quartal 2008 gesunken. Ein Wert von über 50 Punkten bedeutet immer noch einen Zuwachs, aber die deutliche Abschwächung innert Jahresfrist deutet auf ein baldiges Ende des "Aufschwungs" hin.

Gleichzeitig treiben China und Indien mit ihrem investitionsgetriebenen Langzeitwachstum die Rohstoff- und Energiepreise in die Höhe, was uns langfristig auf breiter Front steigende Preise bringt. Die Frankenabwertung bringt uns allgemein höhere Importpreise und die auch in China und sogar in Japan stärkere Teuerung verteuert viele Konsumgüter zusätzlich.          Auch die volkswirtschaftlichen Kosten von Arbeitslosigkeit, Invalidisierung und Überfremdung bergen ein Teuerungsrisiko; erfahrungsgemäss tendieren Staaten, die hohe finanzielle Lasten zu tragen haben, diese teilweise mit Nationalbank-gewinnen zu finanzieren. Der starke Geburtenrückgang ab 1992 führt dazu, dass trotz starker Einwanderung qualifizierte Arbeitskräfte knapper werden, was die Arbeitnehmer wieder in die angenehme Lage versetzen könnte, einen vollen Teuerungsausgleich zu verlangen. Wie viele Frühpensioniert und anderweitig "stillgelegte" Arbeitkräfte sich wieder aktivieren lassen, ist schwer zu sagen. Mit einem Fachkräftemangel, welcher die Löhne steigen wäre sogar die Lohn- Preis- Spirale aus dem Wohlstandszeitalter wieder da.                                                                                                                     Die (ohne Krankenkassenprämien und mit einem "optimierten" Wahrenkorb berechnete) statistisch ausgewiesene Jahresteuerung hat im Mai 2008 2, 9 % betragen und könnte noch massiv steigen. Die reale Teuerung kann für ärmere Menschen, welche einen grösseren Teil des Lohnes für Miete, Nahrungsmittel, Heizung und Benzin aufwenden müssen, schon heute über 5 % betragen.


3. Juni 2008     Steinzeitkommunismus oder Wachstumswahn?

Nach dem überraschend klaren Wahlsieg der "grünen" Ruth Genner bleibt Zürich rot- grün dominiert. Der rote Beton- Elmar wird auch mit Genner im Stadtrat seine Wolkenkratzer- Träume weiter verfolgen. Der von Bürgerlichen befürchtete Steinzeitkommunismus wird nicht kommen.....                                                                                                             Die Grünen geben sich umweltbewusst, wollen aber nicht einsehen, dass die Umweltbelastung, insbesondere der Landverschleiss, direkt vom Bevölkerungswachstum abhängen. Die Führung der Grünen bekämpft weder die Zuwanderung qualifizierter EU- Bürger, noch die Masseneinwanderung unqualifizierter Ausländer aus fremden Kulturen. Wegen der Netto- Einwanderung von gut 50 000 Personen muss in der Schweiz jedes Jahr der Wohnraum und die Infrastruktur einer Stadt in der Grösse von Luzern neu erstellt werden. 50 000 neue Einwohner bedeuten mindestens 25 000 neue Autos.... und die Grünen wollen den raschen Ausbau des Strassennetzes verhindern....

Grüne wollen Einwanderung, sind aber gegen neue Kernkraftwerke, obwohl jeder Einwanderer auch den Stromverbrauch ankurbelt und so die Abstimmung an der Steckdose beeinflusst. Sie wollen aber ebenso keine neuen Wasserkraftwerke und wohl auch keine Luftverschmutzung durch Gas- Oel- oder Kohlekraftwerke.

Grüne Politik ergibt keinen Sinn, weil sie sich selbst aufhebt, ist aber bei Wahlen immer wieder erfolgreich.

Noch interessanter sind die Grünliberalen. Sie haben Autos und essen sogar Fleisch. Trozdem gelten sie  als "halbgrün". Sie wollen (hochsubventionierte) Windräder aufstellen und Gratisheroin an Jugendliche abgeben. Trotzdem wollen sie -ganz FDP im grünen Wahlkampf- Dress-, rigoros sparen, "für gesunde Finanzen".


1. Juni 2008      Wahlniederlage- dafür erfreuliche Abstimmungsresultate

Mit gut 800 Stimmen, einem Stimmenanteil von etwa einem Prozent (!) haben wir bei den Stadtrats- Ersatzwahlen eine deutliche Niederlage erlitten. Es ist den führenden Medien offensichtlich gelungen, den Wahlkampf auf entweder rechtsbürgerlich oder dann rot- grün zu reduzieren.  Sogar Radio DRS 1 hat mich bei einem Wahlpodium geschnitten, obwohl ich Genossenschafter der Radio- und Fernsehgesellschaft bin. Das übelste Beispiel ist jedoch der "Quartier- Anzeiger" von Witikon, der mich als einzigen Kandidaten nicht vorstellte, obwohl ich in Witikon wohne! Ein Grund für diese Diskriminierung wurde mir, trotz Nachfragen, nicht angeben!

Es gilt nun, aus dieser Niederlage die richtigen Schlüsse zu ziehen, um bei den Gesamterneuerungswahlen 2010 von drei auf mindestens fünf Vertretern im Gemeinderat zu kommen und auch den (neuen) Stadtratskandidaten bekannter zu machen. Die Arbeit unserer drei Gemeinderäte ist -trotz fehlender Fraktionsstärke- gut, wird aber von den Medien weitestgehend totgeschwiegen. Jammern ist zwecklos, vielmehr muss diese Blockade wirksam durchbrochen werden.

Immerhin dürfen wir uns über die Ablehnung des "Kongresshaus- Klotzes" in der Stadt Zürich und über die Abfuhr für den "Gesundheitsartikel" freuen, der uns die "Zweiklassenmedizin" gebracht hätte, freuen. Die Abhlehnung der SVP- Initiative "Für demokratische Einbürgerungen" ist weniger erfreulich, aber durchaus verständlich.                                                     Viele Politiker und Medienschaffende werden das Abstimmungsresultat sofort als Volks- Ja für noch mehr Masseneinbürgerungen interpretieren. Andererseits ist die Ablehnung auch verständlich, hat doch die Kampagne der SVP kaum einen Zusammenhang mit der Stossrichtung der Initiative gehabt.                                                                         Einmal mehr haben Blochers Jünger auf den kriminellen Ausländern herumgehackt, dabei ging es bei der Initiative eher um die Direkte Demokratie, nämlich um das Recht der Bürgerinnen und Bürger, auf Gemeindeebene verbindlich über die Einbürgerungen -und insbesondere über die Anzahl- entscheiden zu können. Und dies auch nur in diesen Gemeinden, in denen das überhaupt noch möglich ist.

Unsere politischen Ziele sind eigentlich gefragt, aber wir erreichen offensichtlich unsere potentielle Wählerschaft viel zu wenig! Das Beispiel der jüngsten SVP- Initiative zeigt einmal mehr, dass uns die Politik der finanzstärksten Partei eher schadet als nützt. Man hat den Eindruck, sie würden unsere Anliegen als Wahlkmpf- Vehikel einsetzen, aber gleichzeitig eine völlig andere Politik verfolgen.

Wir müssen viel klarer kommunizieren, was wir wollen und was wir nicht wollen und damit ein wesentlich grösseres Publikum erreichen.


25. Mai 2008     Lehrstellen- und Lehrlingsmangel- Mauerstaat als Vorbild?

Die Sonntagspresse beklagt sich, dass nach den Sommerferien auch dieses Jahr einige Tausend Jugendliche ohne Lehrstelle dastehen werden. Für einen jungen Menschen ein sehr schweres Schicksal, wird doch den Betroffenen so suggeriert, sie würden von der Gesellschaft nicht gebraucht.

Wenn man das Problem objektiv betrachtet, kommt man nicht um die Feststellung herum, dass hauptsächlich Secondos vom Lehrstellenmangel betroffen sind. Ein Zusammenwirken verschiedener ungünstiger Faktoren ist dafür verantwortlich; einerseits begegnen nicht wenige Personalverantwortliche kulturfremden Menschen mit einer gewissen Zurückhaltung, was wohl auch mit negativen Erfahrungen zusammenhängt. Ganz wenige Lehrmeister stellen aus Prinzip keine Ausländer an- ist eigentlich ihr gutes Recht, auch wenn es für die Betroffenen hart ist.                                                                            Eine weitere wichtige Ursache ist die "Bildungsferne" der "Migranten", wie es im Lehrerjargon heisst. Damit ist die Tatsache gemeint, dass die Secondos fast ausnahmslos aus den untersten Schichten ihrer Herkunftsländer stammen. Weil die Schweiz über Jahrzehnte hauptsächlich unqualifizierte Gastarbeiter aus Problemländern importierte, ist der Familiennachzug eben doppelt und dreifach benachteiligt. Kinder von Gastarbeitern, die in ihrer Heimat Möglichkeiten sehen, kommen logischerweise nicht zu uns.

Umgekehrt gibt es für handwerklich und schulisch anspruchsvolle, meist 4- jährige Lehren schon heute zu wenig geeignete Lehrlinge. Durch den Geburtenrückgang ab 1992 wird sich dieses Problem weiter verschärfen. Zusätzlich wollen viele der schulisch stärkeren Jugendlichen studieren. Aus Bequemlichkeit und vielleicht auch aus anderen Gründen interessieren sich aber (zu) viele Maturanden nicht für Natur- und Ingenieurwissenschaften, sondern vergrössern das Heer des "Akademikerproletariats". So gibt es wohl bald einen Mangel an Elektromonteuren, Mechatronikern, Laboranten usw. Die Zuwanderung aus Deutschland ist auch keine dauerhafte Lösung, denn Deutschland ist noch viel stärker vom Geburtenrückgang betroffen.                                                                                                                                    Wird die Schweiz, wie vor 30 Jahren die DDR, Lehrlinge aus Vietnam, Kuba und anderen 3. Welt- Ländern mit einem funktionierenden Schulsystem importieren müssen?


24. Mai 2008    Bananenrepublik ?

Im April 2002 wurde ich von einem betrunkenen Autorowdy gebissen. Eigentlich ein klarer Fall, der Täter hätte wegen Fahrens im angetrunkenen Zustand und seiner gefährlichen Fahrmanöver bestraft werden müssen. Wegen der Körperverletzung  hätte er allenfalls milder bestraft werden können, wenn er -wegen des Alkohols- verminderte Zurechnungsfähigkeit geltend gemacht hätte. Dies hätte sich aber bei den Strassenverkehrsdelikten stärker ausgewirkt, da er damit eingestanden hätte, dass der Alkohol bei ihm besonders besonders stark gewirkt hätte. So oder so eine sehr unangehme Situation, würde man denken.

Nun, der Täter wurde überhaupt nicht bestraft, mir wurde dagegen die Akteneinsicht verweigert. Ich erzwang mit der Opferhilfe die Herausgabe der Akten. Mir war sofort klar, weshalb mir die Akteneinsicht verweigert wurde! Die Justiz versagte in diesem Fall total.

Fehler machende Beamte und Politiker gibt es anscheinend auch auf Bundesebene. Als loyaler Staatsbürger darf ich mir nicht vorstellen, dass unsere Bundesräte die Vernichtung von Akten in einer Strafuntersuchung auf Geheiss von US- Geheimdiensten anordnen und Beamte unserer neutralen Schweiz so etwas machen!

Wenn in der Justiz etwas nicht stimmt, berufen sich unsere Politiker gerne auf die Gewaltentrennung. Im Falle der Akten in der Strafuntersuchung gegen den mutmasslichen Atomschmuggler Urs Tinner hat der Bundesrat aber offensichtlich heimlich in die Arbeit der Justiz eingegriffen. Und dies vermutlich sogar auf Geheiss eines ausländischen Geheimdienstes!

Ich könnte noch verstehen, dass die Akten -wegen ihrer Gefährlichkeit- versiegelt und im Bundesarchiv weggeschlossen würden, aber einfach vernichten? Das darf in einem Rechtsstaat doch einfach nicht sein!

Nach meiner Erfahrung lassen Politiker und Beamte Akten nur verschwinden, beziehungsweise verweigern einem Berechtigten die Einsicht, wenn sie damit ein Fehlverhalten ihrerseits verschleiern können!

Im Fall der vernichteten Atom- Akten könnte man davon ausgehen, dass unsere Regierung vor US- Geheimdiensten gekuscht haben. Dieser Fall ist publik geworden, aber wie viele Vorfälle blieben geheim?                                              Was passierte während des Kalten Krieges und wie wurden wir angelogen?


23. 5. 2008       Glückliche Schweiz !

Es gibt durchaus Arbeiten, die etwas Überwindung oder gar Mut verlangen. So musste ich in den letzten drei Tagen in einen Brücken- Hohlkasten kriechen, um diesen auszuwaschen. Der Hohlraum ist nur etwa 40 Zentimeter hoch, die Einstiegslöcher sind ebenfalls sehr eng. Also keine sehr angenehme Umgebung, um ein Strahlrohr zu halten und einen Schlauch nachzuziehen. Speziell der Einstieg erfordert Verrenkungen und etwas Überwindung, weil der Raum sehr knapp und der Beton hart und scharfkantig ist. Auch der Ausstieg ist mühsam, aber immerhin kommt man damit wieder ans Tageslicht.

Wie motiviert man sich für eine Arbeit dieser Art? Froh sein, dass man eine Stelle hat? An den guten Lohn denken?           Gegen Platzangst und schmerzende Knochen hilft das wenig.                                                                                       Ich dachte an die Retter im chinesischen Erdbebengebiet, die in den riesigen Trümmerbergen herumwühlten und in manches gefährliche Loch kriechen mussten, um Opfer zu bergen. Die wussten nie, ob sie vielleicht selbst erdrückt oder erschlagen werden, ich musste mich nur in einer etwas unbequemen Umgebung bewegen, ohne echte Risiken.

Das Risiko von Erdbeben gibt es nicht nur in China, dem Iran der Türkei und anderen exotischen Ländern, sondern auch bei uns in der "sicheren" Schweiz. Es ist aber viel geringer. Selten spürt man richige Erschütterungen, noch viel seltener sind nachweisbare Schäden. Trotzdem besteht auch bei ein winziges Risiko eines verheerenden Erdbebens, dass unsere (Backstein-) Häuser ernsthaft beschädigen und Todesopfer fordern könnte. Backsteinmauern widerstehen stärkeren Erdstössen nicht gut, weil sie spröde sind.                                                                                                               Entsprechend der geringen Eintretens- Wahrscheinlichkeit, investiert die Politik wenig in die Prävention.                   Glückliche Schweiz, die von grossen Katastrophen (fast immer) verschont wird.


20. Mai 2008     SVP bis Südafrika?

Mit Messerstecher- Inseraten und Stiefel- Plakaten nützte die SVP in den 90ern das wachsende Unbehagen der Schweizerinnen und Schweizer erfolgreich aus. Es ist nicht zu bestreiten, dass die Kriminalität in der Schweiz hauptsächlich ein "Importprodukt" ist. Es ist aber auch nicht zu bestreiten, dass die enorme Überfremdung Resultat der von allen bürgerlichen Parteien -inklusive SVP- über Jahrzehnte geforderten Gastarbeiterpolik ist. Wie überall hat sich die erste Generation der Gastarbeiter angepasst, während die zweite und dritte Generation häufig unter "Integrations-defiziten" leidet und einen "Migrationshintergrund" hat, der Gewalt und andere asozialen Verhaltensweisen entschuldigt.

Unsere Medien unterstellen uns Schweizern, aber auch den Deutschen und Franzosen "Rassismus", weil wir uns gegen die Masseneinwanderung von kulturfremden Menschen wehren.                                                                                             In vielen ärmeren Agglomerationsgemeinden in der Schweiz sind die Einheimschen  an den Schulen in der Minderheit. Ist das normal?                                                                                                                                                    Frankreich musste 2005 einen eigentlichen "Ausländer- Aufstand" erleben. In Deutschland leben einige Millionen Türken, viele von ihnen sind langzeitarbeitslos. Paris ist die fünftgrösste Stadt Italiens, Berlin die fünftgrösste der Türkei. Da stimmt doch etwas nicht mehr!

Nun ist es aber keineswegs so, dass die Ausländer speziell gastfreundlich sind :  Man denke an die "Jagd", die Süditaliener auf rumänische Zigeuner veranstalteten. Die Norditaliener sind noch "intoleranter", sie wollen ihre eigenen Landsleute aus dem Süden nicht, weil sie ihnen Faulheit und Kriminalität nachsagen. Die normalen Jugos wollen die Albaner nicht, sogar unter den Jugos selbst wird nach Slowenen, Serben und Kroaten usw., aber auch unter Katholiken, Orthodoxen und Moslems unterschieden.

Besonders schlimm sind die Unruhen in den südafrikanischen Slums, bei denen südafrikanische Neger zugewanderte Neger töten. Was bewegt diese Menschen? Wahrscheinlich sind die grosse Armut und das erlebte Unrecht  mitschuldig, aber nicht nur. Es ist wohl auch, weil auf engstem Raum Menschen mit verschiedenen Vorstellungen zusammenleben müssen.

Die Singalesen auf Sri Lanka wollen die Tamilen nicht, welche noch die Engländer als Gastarbeiter auf die Insel geholt haben. Die Tamilen fordern einen eigenen Staat auf Sri Lanka, dabei haben sie in Indien bereits einen eigenen Bundesstaat.

Wann endlich lernen die Politiker dieser Welt, dass wirtschaftlich motivierte Völkerwanderungen grosses Leid über die Menschen bringen? Langfristig bringt es nur Unheil, wenn Manager die Menschen wie Schachfiguren hin- und herschieben, immer dorthin, wo sie am besten ausgebeutet werden können...


18. Mai  2008    Vor genau fünf Jahren.....

Vor genau fünf Jahren, am 18. Mai 2008 sagte das Volk überdeutlich 2 x Nein zu den letzten Anti- Kernenergie- Initiativen. Ein Grund zur Freude?  .... Grundsätzlich ja, denn damit ist der Weg zum Bau der neuen Kernkraftwerke geebnet. Der Ersatz der ältesten Reaktoren in Beznau und Mühleberg sowie der stetige Verbrauchszuwachs verlangt ab 2020 ein neues Kernkraftwerk mit einer Leistung von 1200- 1600 Megawatt, also eine für die Schweiz sehr grosse Anlage.                         Die heute betriebenen Anlagen gehören zur 2. Generation, die neuen zur 3. Generation der sogenannten Leichtwasserreaktoren. Die neue Generation soll noch sicherer, wirtschaftlicher und umweltfreundlicher sein.                      Auf den ersten Blick nur Vorteile, damit scheint der Sieg bei der Abstimmung über das erste schweizerische Kernkraftwerk der 3. Generation sicher.....

Es bleibt, bei allem technischen Fortschritt, ein bedeutender Nachteil. Neue Kernkraftwerke schaffen gute Arbeitsplätze und ein zusätzliches Angebot an billigem und umweltfreundlichem Strom. Schön und gut, aber dadurch wächst die Versuchung, weiter auf Einwanderung und Betonwachstum zu setzen, man könnte z. b. hochqualifiziertes Personal in Osteuropa rekrutieren und mit dem zusätzlichen Strom noch mehr Fabriken, Bürohäuser und Haushalte versorgen. Damit hätte die Schweiz eindeutig verloren.

Atomstrom für Rationalisierungsinvestitionen und technischen Fortschritt :    Ja

Atomstrom für noch mehr Einwanderung und Bauerei :                NEIN !!!!!!!!



17. Mai 2008   Ehemaliger Chef- Statistiker als Klassenkämpfer?

Der Vorschlag des ehemaligen Chref- Statistikers Hans Kissling, eine eidgenössische Erbschaftssteuer einzuführen, scheint allmählich die erwünschte Diskussion über den wachsenden Graben zwischen "normalen" und "superreichen" Menschen anzustossen.

Hans Kissling sagt klar, dass er nicht in die Politik einsteigen will, sondern lediglich einen Vorschlag für eine gerechtere und wirtschaftlich sinnvollere Verteilung der Steuerlast macht. In den USA müssen Erben grosser Vermögen bis zu 48 % Steuern bezahlen, was anscheinend noch nicht zur grossen Flucht der Milliardäre geführt hat. Die von Kissling geforderte Erbschaftssteuer von 50% bei einem Freibetrag von einer Million Franken würde die Schmidheinis, Blochers, Bertarellis usw. wohl hart treffen, der erwartete Ertrag von 10 Milliarden Franken allein im Kanton Zürich könnte dagegen die Mittel- und Unterschicht substanziell entlasten.

Seit 1980 steigen in den meisten traditionellen Industrieländern die Unternehmensgewinne zulasten der Löhne überproportional, was u. a. die enormen Kurssteigerungen an den Börsen erst möglich gemacht hat. Gerade in der Schweiz, wo die Sparkontozinsen sehr niedrig sind und nur eine Minderheit der Bevölkerung Wohneigentum besitzt, ist diese Entwicklung sehr ausgeprägt. Durch die steigenden Mieten werden die Lohnaufbesserungen "aufgefressen", während der Sparbatzen von der Inflation entwertet wird.

Die "Personenfreizügigkeit" verstärkt die Ungleichheit; sinkt doch durch das höhere Arbeitsangebot das Lohnniveau, während die Mieten durch die grössere Nachfrage steigen. Das sind ganz normale Marktgesetze, dagegen helfen weder Mindestlöhne noch irgendwelche "flankierenden Massnahmen".  

Kissling greift die von Milliardären geführte SVP an, da sie über mehr Geld für Wahl- und Abstimmungskämpfe verfüge, als alle anderen Parteien zusammen. Diese Aussage ist sehr brisant, da "Oberguru" (und Multimilliardär)  Blocher hauptsächlich von ärmeren Menschen angebetet wird.                                                                                                  Bis jetzt hat die SVP noch nicht offiziell zu Kisslings Vorschlägen Stellung genommen....

Vielleicht muss Kissling mit "Moskau einfach" oder gar einer Verbannung ins Land der (Widmer-) Schlümpfe rechnen....


10. Mai 2008   40 Jahre atom- michi

Heute feiert Michael Fehr, von seinen Freunden atom- michi genannt, seinen 40. Geburtstag. Der gelernte Maurer setzt sich seit ungefähr einem Vierteljahrhundert für die Akzeptanz der friedlichen Kernenergienutzung ein. Bei einem Onkel, der im Kernkraftwerk Leibstadt arbeitete, wurde sein Interesse geweckt. Die Faszination der Technik spielte dabei eine Schlüsselrolle, aber auch sein Interesse an Architektur sowie der Umweltschutz spielten mit. Die damalige Waldsterben- Diskussion und die hohen Ölpreise riefen nach Alternativen zu den fossilen Brennstoffen.

Der Junggeselle hat aber auch andere Interessen, er ist ein begeisterter Wintersportler und ein guter Schwimmer. So bleibt er schlank und fit. Auch die Geselligkeit ist ihm wichtig, einsame Abende zuhause mag er nicht.

Sein enormes Wissen über Kernkraftwerke nutzt er zum Beispiel beim Verfassen seiner unzähligen Leserbriefe. Insgesamt dürften es schon weit über 1000 (!) gewesen sein, von denen nicht wenige veröffentlicht wurden. Er diskutiert durchaus auch mit Kernenergie- Gegnern, die er -meist erfolglos- zu überzeugen versucht.

Seit einigen Jahren ist er im Vorstand Kettenreaktion zur Unterstützung der Kernenergie.  www.kettenreaktion.ch                 Er bringt immer wieder neue Vorschläge zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit. Wir bewundern sein inneres Feuer!

Mit den immer wieder neuen Ölpreisrekorden ist seine Forderung nach Ersatz fossiler Brennstoffe durch Atomstrom heute aktueller als in seiner Jugend. Er persönlich lebt seine Ideologie mit Überzeugung. Einen Führerausweis hat er bis heute nicht, dafür ein Generalabo für den öffentlichen Verkehr. Bahn und Tram fahren mit Atomstrom, nicht mit dem teuren Benzin!Nötig ist für ihn eine stärkere Förderung elektrischer Wärmepumpen und elektrischer Warmwasser- Erzeugung. Es darf nicht sein, dass mit Öl und Gas immer noch wertvolle Rohstoffe verbrannt werden! Die Stromlücke will er mit neuen Kernkraftwerken füllen, neben Beznau 3, Gösgen 2 und Mühleberg 2 wünscht er sich Neubauten in Graben, Verbois und Inwil. Sein bevorzugter Reaktortyp ist der deutsch- französische EPR 1600, der eine Weiterentwicklung der bewährten deutschen Konvoi- Reaktoren (bekannt für ihre Produktionsrekorde) und der französischen N4- Druckwasser- Reaktoren (mit 1500 Megawatt die bisher stärksten KKW) ist. Die ersten KKW dieses Typs werden in Finnland und Frankreich gebaut.

Ich stehe seinem ungebrochenen Wachstumsglauben skeptisch gegenüber, bewundere ihn aber für seine energie- und umweltpolitische Konsequenz. Wie manche Rote und Grüne verteufeln das Auto und fahren doch mit ihrer "Dreckschleuder", wenn sie sich nicht beobachtet fühlen.


10. Mai 2008   60 Jahre Israel

In Israel wird gefeiert- auch mit Militärparaden. Unsere Medien finden das nicht weiter schlimm, auch wenn Israel nicht gerade im Frieden mit seinen Nachbarn lebt. Die Militärparade in Moskau findet der "Tages- Anzeiger" dagegen gar nicht gut, er lässt keinen guten Faden daran. Nun, Israel zu kritisieren kann auch in der Schweiz gefährlich sein.....

Auf jeden Fall ist Israel in den kommenden 60 Jahren mehr Frieden zu wünschen, als der Kleinstaat in der Vergangenheit erlebt hat. Es ist einfach, von der immer noch recht sicheren Schweiz aus Israel zu kritisieren.

Mich beeindruckt, wie die israelische Justiz auch gegen Politiker und Militärs ermitteln kann, man denke an Nethanjahu (Korruption), Katsav (sexuelle Übergriffe) und Olmert (Korruption). Menschen machen Fehler, einfache Bürger genauso wie hohe Politiker und Militärs. In Israel wäre es ganz einfach, jegliche Vorwürfe gegen Politik und Militär als Verschwörungen von Palästinensern, anderen Arabern oder gar Persern abzutun. Dass dies anscheinend nicht passiert, ist bewundernswert. Lernen wir auch von Israel das Gute, das andere sollen seine Bürger selbst kritisieren.

Eine bekannte israelische Zeitung :  www.haaretz.com


8. Mai 2008     Grosser Wahlstress

Nachdem mich Radio DRS und die NZZ bei ihrem gemeinsamen Podium geschnitten haben, war ich am Dienstag am Wahlpodium von "Tele- Züri" . Mein Auftritt löst gemischte Reaktionen aus. Gelobt werden meine klare Befürwortung der Förderung von Behinderten und meine Ablehnung teurer (und fast immer erfolgloser) Integrationsprogramme für Fremdvölker. Auf Unverständnis stösst dagegen mein Aussehen an diesem Abend. Mein Gesicht war offensichtlich zu stark geschminkt und auch meine Haare sollen etwas seltsam ausgesehen haben.

Nun habe ich heute noch meinen Auftritt beim Regionaljournal von Radio DRS 1, daneben gibt es einige schriftliche Arbeiten, Fototermine sowie Standaktionen.


8. Mai 2008     "Asien weiter im Vormarsch"

Unter diesem Titel berichtet die "Automobil- Revue" (AR) über die Entwicklung der weltweiten Personenwagenproduktion im vergangenen Jahr. Insgesamt wurden 2007 weltweit 56,3 Millionen Personenwagen gebaut. Die Billig- Länder Japan, China und Südkorea machten nach Berechnung der AR mit 33,2 % der Weltproduktion aus, die vergrösserte EU nur noch 30,1 %. Das müsste den EU- Bürokraten zu denken geben, sichert doch die Autoindustrie sehr viele gute Arbeitsplätze! 

Die autofeindliche Politik vieler EU- Staaten, welche überhöhte Benzinsteuern kassieren und / oder gar Autos als "Luxusgüter" extrem besteuern, schadet klar der Industrie!


4. Mai 2008     " Superreiche Erben schaden uns"

Unter diesem Titel ist im aktuellen "Beobachter" Nr. 9 ein Interview mit Hans Kissling, dem ehemaligen Chefstatistiker des Kantons Zürich zu lesen. Er beschreibt die rasche Entwicklung der ungleichen Vermögensverteilung im Kanton Zürich. "1991 hatten die drei reichsten Zürcher so viel Vermögen wie 45 Prozent der ärmeren Zürcher, 2003 besitzen sie schon so viel wie 56 Prozent." Durch die Vererbung konzentrieren sich die Vermögen immer mehr. Die Reichen haben immer mehr zu vererben, die Armen häufig gar nichts. Der pensionierte Statistiker fordert eine hohe Erbschaftssteuer nach US- Vorbild.

Erbschaften ab einer Million Franken sollen nach seiner Meinung mit einem Satz von 50 Prozent besteuert werden, was für die Reichen und noch mehr für die Superreichen einer teilweisen Enteignung gleichkommt. Der erwartete Ertrag von rund 10 Milliarden Franken soll zur Entlastung der unteren und mittleren Einkommen verwendet werden, um den ärmeren Zürchern die Vermögensbildung zu erleichtern. Eine erstaunlich sozialistische Einstellung für einen ehemaligen Chefbeamten, der sicher einige bürgerliche Politiker zu seinem Freundeskreis zählt....

Die heutige Politik der bürgerlichen Mehrheit läuft in die andere Richtung: Wegen "Steuerwettbewerb" sollen die Reichen  und Superreichen noch mehr entlastet werden, während entsprechend die Normalverdiener mit Steuern und Gebühren "gemolken" werden sollen. Zusätzlich kommen unsere Löhne durch die "Personenfreizügigkeit" immer mehr unter Druck, während die Mieten, Krankenkassenprämien, Lebensmittelpreise und Energiekosten eher steigen!

Die "Soziale Frage" wird wieder aktuell, der 1. Mai muss wieder zum Feiertag der arbeitenden Bevölkerung werden. Randalierer schaden letztlich dem werktätigen Volk!


3. Mai 2008     Finanzkrise erfordert weiter Inflationspolitik

Die US- Notenbank FED, die Europäische Zentralbank EZB und unsere Nationalbank SNB wollen die Finanzkrise weiter mit billigem Geld (für die Geschäftsbanken) bekämpfen. Allein unsere Notenbank will statt nur 6 jetzt 12 Milliarden Dollar ins System pumpen. In Verbindung mit dem hartnäckig hohen Ölpreis und den steigenden Rohstoff- und Nahrungsmittelpreisen ist für eine starke Teuerung gesorgt.....


2. Mai 2008     Integration

"Integration ist wichtig" titelt www.tachles.ch den Bericht über den neuen Präsidenten des "Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes" (SIG), Herbert Winter. Der deutsche Industrielle Emil Rathenau (AEG- Mitbegründer) forderte schon vor über 100 Jahren die "Integration" der Juden. Er selber liess sich aber nicht taufen. 

Was lernen wir daraus? Offensichtlich ist "Integration" ein sehr schwammiger Begriff, der alles oder nichts bedeuten kann. Die einheimischen Juden haben in der Schweiz kaum Probleme, sie fallen auch nicht negativ auf. Wahrscheinlich bezieht sich die "Integration" beim SIG auf die eigenen Mitglieder und Strukturen, bei denen Winter Reformbedarf ortet.

Unsere Politiker wollen immer mehr kulturfremde Einwanderer "integrieren". Bei dieser "Integration" weiss  niemand, was eigentlich gemeint ist. Ist "Integration" eine Antwort auf alle Fragen, die man (momentan) nicht beantworten kann, will und / oder darf? 


2. Mai 2008      Cruella als "Antisemitin"?

Unsere Frau Aussenministerin Micheline Calmy- Rey, auch als Cruella bekannt, pflegt offensichtlich intensive Kontakte mit dem Iran. Es reicht nicht, dass sie einen grossen Gas- Handel für die Axpo- Tochter EGL einfädelte, nun lobt sie auch noch den Atomunterhändler Jalili. Dem jüdischen Weltkongress behagt das nicht. Vielleicht wird die SP- Politikerin von der nicht gerade zimperlichen Organisation demnächst als "Antisemitin" und "Rassistin" gebrandmarkt.......


2. Mai 2008      Farbloser Kleiderständer- bunte Klamotten

Deutschlands "bunte Kanzlerin" zu Besuch in der Schweiz -und kein Gutmensch erinnert sie an die Menschenrechte! Offensichtlich gehen wirtschaftliche Interessen vor. Unsere Arbeitgeber sind auf deutsche Arbeitskräfte angewiesen, um die Wirtschaft ohne Lohnerhöhungen weiter aufzublähen, Deutschland ist der wichtigste Kunde und Lieferant der Schweiz und deutsche Steuerhinterzieher beleben die Bautätigkeit trotz der "lästigen" Lex Koller. Immerhin wissen wir, dass bei Merkel nur die Kleider bunt sind. Sie bleibt farblos, ihre Politik erfolglos, oder ist es etwa ein Erfolg, dass Deutschlands Ingenieure und Facharbeiter zu Hunderttausenden der Heimat den Rücken kehren? Der Physikerin gelang es nicht, die Atomausstiegs- Politik zu beenden- dafür lässt sie Waffen und Trägersysteme an den illegalen Atomwaffen- Staat Israel liefern!


2. Mai 2008      Vom Sinn und Unsinn der 1. Mai- Umzüge

Leider werden die 1. Mai - Umzüge in der Schweiz immer mehr von Ausländerorganisationen und Randalierern beherrscht.

Dabei gibt es für die einheimischen Werktätigen ausreichend Gründe für eine stärkere Präsenz. Man denke nur an die unselige "Personenfreizügigkeit", die uns seit 2002 noch stärkeren Lohndruck und eine -trotz lockerer Geldpolitik- hohe offene und noch mehr versteckte Arbeitslosigkeit beschert. Nun ist es offiziell, dass die Löhne in den vergangenen 5 Jahren kaum mehr stärker als die statistisch ausgewiesene Teuerung gewachsen sind! Wenn man berücksichtigt, dass die Normalverdiener nur sehr wenige Flachbildschirme (die tatsächlich billiger geworden sind) konsumieren, dafür immer mehr Geld für Mieten, Krankenkasse, Heizung und Treibstoffe ausgeben, wo die reale Teuerung den statistischen Wert weit übertrifft, dann wird klar, dass unsere Löhne sinken. Von der Inflationspolitik unserer Nationalbank, die den Franken gegenüber dem Euro abwertete, um die Exporte anzuheizen und sehr viel Geld ins System pumpte, um die Banken vor den Folgen ihrer eigenen Geschäftspolitik zu retten, haben offensichtlich nur die Reichen profitiert.                                                     Für uns Normalverdiener bleibt die Teuerung, die in den nächsten Monaten wahrscheinlich kräftig zulegen wird! Der "Abschwung", der wahrscheinlich im vergangenen April begonnen hat und in den nächsten Monaten an Fahrt zulegen wird, hält einige Überraschungen bereit, denn unsere "bilateralen" Zuwanderer werden beim erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit kaum mehr in ihre Heimat zurückkehren, zu schlecht ist der Sozialstaat in Deutschland und Osteuropa geworden! Die Vermutung, dass auch die Zahl der IV- Bezüger wieder steigen wird, ist nicht ganz unbegründet.

Vielleicht erwachen die Gewerkschaften und unterstützen die Schweizer Demokraten im Kampf gegen die unheilvolle "Personenfreizügigkeit" die wenig mit "Freiheit" zu tun hat und in ihren Auswirkungen eher an einen modernen Sklavenhandel erinnert. Mit dem überhöhten Angebot an Arbeitskräften werden unsere Löhne auf das Mindestniveau gedrückt, während die Mieten (wegen der höheren Nachfrage) weiter steigen. Unser Sozialstaat wird ausgehöhlt, wenn immer mehr Menschen aus dem Arbeitsleben gedrängt werden. Wollen wir Hartz IV wie in Deutschland? Ein Existenzminimum von deutlich unter 2000 Franken für eine Einzelperson? Ein Mindestlohn von Fr. 3500.-- wäre mir da schon angenehmer, denn was nützen uns Arbeitsplätze, die einfach nicht für ein normales Leben reichen? Menschen, die zuwenig verdienen, können auch kaum Steuern und Sozialversicherungsbeiträge bezahlen und haben ein überdurchschnittliches Risiko, zum Sozialfall zu werden!


1. Mai 2008       Unverständliche Zensur bei Radio DRS

Vor gut einer Woche beschied mir ein NZZ- Redaktor per Telefon, dass ich vom Wahlpodium der NZZ ausgeschlossen sein werde. Er habe mir aber eine Einladung (zum "Cüplitrinken" ?) ins "NZZ- Bistro" geschickt. Eine solche ist aber weder im Briefkasten noch im Postfach je angekommen. Immerhin erhielt ich später ein e- mail.

Es ist das gute Recht der Neuen Zürcher Zeitung, die Teilnehmer an ihren Veranstaltungen nach Belieben zu selektieren. Schliesslich muss niemand die NZZ kaufen oder auch nur lesen!

Stossend ist aber die Tatsache, dass das Podium vom Staatsradio DRS ausgestrahlt wurde und dabei verschwiegen wurde, dass ich auch kandidiere, aber von der Teilnahme ausgeschlossen wurde! Die Radiogebühren werden zwangsweise eingetrieben, selbst wer auf Radion DRS verzichten mag, muss bezahlen. Als Eidgenosse durch Geburt und Genossenschafter der Trägergesellschaft unseres Staatsradios fühle ich mich diskriminiert. An der nächsten Versammlung der RFZ werde ich daher diese Zensurmassnahme traktandieren lassen und wir Schweizer Demokraten werden gegen diese Diskriminierung geeignete Schritte einleiten.


27. April 2008   Umgepolte Gutmenschen

Am gestrigen Samstag jährte sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 22. Mal. Für Russland und die Ukraine kein Grund, den Bau neuer Kernkraftwerke aufzuschieben.... aber immerhin Anlass für Gedenk- Veranstaltungen für die Opfer, deren Zahl in die Tausende gehen soll. Noch vor zwölf Jahren wäre der Tschernobyl- Jahrestag für viele Gutmenschen bei uns Anlass für Demonstrationen gegen Kernkraftwerke gewesen. Erst recht, wenn er auf einen Samstag fällt....

Doch diesmal ist alles anders: Tschernobyl ist vergessen, vielmehr erzwingt die Energie- und Umweltsituation den Bau neuer Kernkraftwerke in der Schweiz. Zudem hat sich die Erkenntnis, dass in der Schweiz ausschliesslich sichere Leichtwasserreaktoren betrieben und geplant werden, auch bei "Grünen" und "Obergrünen" durchgesetzt. Grafitreaktoren wie in Tschernobyl gibt es heute nur noch in Grossbritannien und Osteuropa. Die Franzosen haben ihren letzten grafitmoderierten UNGG- Reaktor (in Bugey, nahe Genf) bereits 1994 stillgelegt!

Nun haben die gutmeinenden Demonstranten ein neues Ziel gefunden: Die "böse" Volksrepublik China, deren Volksbefreiungsarmee Tibet "erobert" haben soll. Tatsächlich haben die Chinesen einst Tibet erobert, das geschah aber lange bevor sie selbst Opfer europäischer (und später japanischer) Kolonialherren wurden. Durch die 2. Chinesische Revolution von 1949 wurden auch in Tibet Monarchie, Sklaverei usw. abgeschafft. Wie es nun einmal bei Revolutionen Brauch ist, wurde bestimmt auch übertrieben. "Zufällig" gewährte der mit China rivalisierende und schon 1948 unabhängig gewordene Nachbar Indien einer "Tibetischen Exilregierung" Gastrecht. Nicht ganz uneigennützig, gingen die Inder aus den militärischen Kraftproben mit China doch immer als Verlierer hervor... Indien ist bekanntlich das Land der Gewaltlosigkeit; seine Fabriken produzieren heute alles, was fährt, schwimmt und fliegt und dabei schiesst......   www.tatamotors.com

Ohne Zweifel steht uns Indien geografisch, kulturell und politisch viel näher als China oder Japan. Es kann aber nicht sein, dass wir mit naiven "Weltverbesserungsideen" 1,3 Milliarden Chinesen vor den Kopf stossen. China litt jahrhundertelang unter dem Niedergang und wurde entsprechend von Europäern und Japanern zerstückelt. Wenn nun Europäer (mit durchaus idealistischen Vorstellungen) die Abtrennung der Provinz Tibet fordern, dann fühlen sich die Chinesen an Zeiten erinnert, als Briten in ihrem Land Opium verkauften, Deutsche den Boxeraufstand blutig niederschlugen, Franzosen Paläste niederbrannten, Portugiesen und Russen "wie Raben" über die Kunstschätze herfielen usw. Anlässlich meines Besuches in Peking (März 1993) erlebte ich, wie gut es ist, Eidgenosse zu sein. Wir hatten keine Kolonien.... Als ich einigen Chinesen erklärte, weshalb wir Schweizer die Todesstrafe ablehnen, musste ich deren Gegenargumente akzeptieren. Diese Menschen denken nun einmal völlig anders, aus einer anderen Kultur und anderen Erfahrungen heraus. Über die Politiker denken sie jedoch überraschend ähnlich; ein Student beschrieb das Parlamentsgebäude als "Affenhaus", eine Sicht, die auch bei uns nicht völlig unzutreffend ist...... Insgesamt habe ich auf dieser Reise gelernt, dass die Chinesen freundlich und (meist) ehrlich sind, ihre Kultur sich aber mit der unseren einfach nicht verträgt. Ihr Essen schmeckt sehr gut, auch das Angebot an fleischlosen Gerichten ist gewaltig. Ist auch dringend nötig, denn Tierschutz gibt es nicht! Wir müssen die Chinesen, wie alle Menschen, achten, aber lieben müssen wir sie bestimmt nicht!


22. April 2008       Kein Aprilscherz- nur alltägliche Paragrafenreiterei

In der heutigen Ausgabe des "Tages- Anzeigers" sind auf Seite 19 diese beiden Schlagzeilen zu lesen : "Oberrichter bei Taxifahrer- Mord wird nicht belangt" und "Anwalt liess sich mit schmutzigem Geld bezahlen".

Im ersten Fall hat es der Zürcher Kantonsrat abgelehnt, eine Strafuntersuchung gegen den SVP- Oberrichter, der bei der Anordnung der Sicherheitshaft für den als gefährlich bekannten Mann zögerte. Darauf tötete dieser einen jungen Taxifahrer.

Der Oberrichter wollte den späteren Mörder erst verhaften lassen "...sobald es die geeignete Vollzugseinrichtung gefunden hat". Nach Meinung von Silvia Steiner (CVP, Zürich) , von Beruf Staatsanwältin, erliess der Oberrichter eine "objektiv falsche Verfügung", sprich, der hochbezahlte Beamte kannte die massgebenden Paragrafen nicht. Sicherheitshaft müsse zwingend im Bezirksgefängnis vollzogen werden. Jedem anständigen Bürger wäre daraus ein Strick gedreht worden "Nichtwissen schützt nicht vor Strafe!". "Sie hätten sich erkundigen müssen".

Nun, im Rat setzte sich die Meinung durch, die Immunität des Richters nicht aufzuheben und damit Gras über die Sache wachsen zu lassen. Wer will schon wegen eines jungen Taxifahrers einem Beamten das Leben schwer machen. Die "Unabhängigkeit der Justiz" wurde einmal mehr als Argument benutzt, um etwas unter den Tisch zu wischen.

Weniger Glück hatte ein Anwalt, der 10 000 Euro als Vorschuss entgegenahm, obwohl er nach Meinung des Bezirksgerichtes hätte ahnen müssen, dass das Geld aus einem Verbrechen stammt. Er wurde wohl vom Vorwurf der Geldwäscherei freigesprochen, muss aber die Verfahrenskosten tragen.

Was lernen wir daraus? Ein Oberrichter darf Fehler machen, schliesslich darf er nicht vom Risiko, für Fehler belangt zu werden, in seiner Entscheidungsfindung beeinflusst werden. Ein Anwalt darf ahnungslos sein, muss aber bei Fehlverhalten mit einer Strafuntersuchung rechnen, die ihn Zeit und Geld kostet. Taxifahrer und andere Ahnungslose müssen damit rechnen, Fehler von Richtern mit dem Leben oder der Gesundheit zu bezahlen.

Dass in der Justiz unglaubliche Fehler passieren musste ich selbst erfahren, der kantonale Ombudsmann meinte dazu nur, dass die Justiz "weltweit korruptionsanfällig ..." sei. So kam es, dass ein betrunkener und beissender Autorowdy nicht zur Rechenschaft gezogen werden konnte......


20. April 2008        Demo am kommenden Samstag?

Deutsche Chaoten rufen anlässlich des 22. Jahrestages der Katastrophe von Tschernobyl zu Demonstrationen auf. Für oder gegen was sie eigentlich demonstrieren wollen, ist unklar.                                               

In der Schweiz ist es verdächtig ruhig, das Thema ist wohl nicht mehr aktuell. So bleiben uns spektakuläre Demonstrationen und auch die Begleiterscheinungen wie Personen- und Sachschäden, erspart.                                                                 In der Ukraine, wo Tschernobyl liegt, haben die Menschen andere Sorgen als demonstrieren und randalieren; auf Druck der EU mussten auch die unbeschädigten Reaktorblöcke in Tschernobyl stillgelegt werden, nun fehlt der Strom. Der ukrainischen Regierung fehlt wiederum das Geld für den Bau einer ausreichenden Zahl neuer Kernkraftwerke. Durch die "Unabhängigkeit" der einstigen Sowjetrepublik müssen moderne Druckwasserreaktoren in Russland für teures Geld gekauft werden. Es ist den Russen heute egal, ob ihre einstigen Landsleute im Dunkeln sitzen und frieren. Sie verkaufen ihre Reaktoren lieber an Chinesen, Inder und Iraner, die sie teuer bezahlen, statt an die Ukrainer, welche vom Niedergang Osteuropas wesentlich härter betroffen sind, als die Russen selbst.


16. April 2008        Fragen an Einbürgerungswillige

Der Stadtzürcher SD- Gemeinderat Patrick Blöchlinger fragte anlässlich der letzten Einbürgerungen durch das Gemeindeparlament 12 Einbürgerungswillige nach ihrem Motiv. Ein Drittel von ihnen konnte die Frage gar nicht beantworten- wegen ungenügender Deutschkenntnisse. Andere gaben ganz ehrlich an, dass sie wohl von den Vorteilen des Schweizer Bürgerrechts Gebrauch machen wollen -keine Erneuerung des Ausländerausweises mehr, Aufenthaltsbewilligung kann bei längerem Aufenthalt in der Heimat nicht mehr verfallen, kein Landesverweis mehr möglich usw.- aber im Herzen ihrer richtigen Heimat treu bleiben wollen. Nur einer wollte Schweizer werden, weil er sich mit unserem Land identifiziert und will, dass seine Kinder als Schweizer aufwachsen.                                                                                                             Dieses Umfrage- Ergebnis stimmt traurig, insbesondere, weil nur Ausländer befragt wurden, deren Gesuch von der Komission für gut befunden wurde. Blöchlingers Votum gab im Rat einige Diskussionen, trotzdem stimmte aber auch die SVP- Fraktion sämtlichen Einbürgerungen geschlossen zu. Einmal mehr wehrten sich nur die SD gegen die Verschleuderung unseres Bürgerrechts. In Zukunft wird der Stadtrat unser Bürgerrecht -auch gegen den Volkswillen- nach nicht immer nachvollziehbaren Kriterien ans Ausländer verkaufen. Umso nötiger ist meine Kandidatur- damit ein Mann aus dem Volk den gnädigen Damen und Herren über die Schultern schauen kann!


16. April 2008      China übernimmt knapp 1 % von BP

Der britische Ölmulti hat mit einem -nicht näher benannten- chinesischen Staatsfonds, der knapp 1 5 der Aktien hält, einen neuen Grossaktionär. Anscheinend kaufen die Chinesen mit ihrem enormen Handelsüberschuss ihre ehemaligen Kolonialmächte ganz langsam und unbemerkt auf......

15. April 2008     Steigende Grosshandelspreise

In Deutschland haben die Grosshandelspreise im Jahresvergleich um 10- 20 % angezogen, billiger geworden sind einzig Büromaschinen und Unterhaltungselektronik. Nicht nur Fertigprodukte sind teurer geworden, auch Rohstoffe und Halbfabrikate. Sogar verunreinigtes Altpapier ist zum begehrten Rohstoff geworden. Die Entwicklung der Grosshandelspreise schlägt erfahrungsgemäss.nach ein paar Wochen bis Monaten auf die Konsumentenpreise durch.

In der Schweiz ist der Preisanstieg etwas weniger dramatisch, weil die Preise allgemein eher höher sind. Bei den staatlich gelenkten Nahrungsmittelpreisen bewirkt die Preiserhöhung in der EU, dass die Preisdifferenz einfach etwas kleiner wird.

Weil Deutschland traditionell der wichtigeste Handelspartner der Schweiz ist, wird die Inflation wohl auch bald bei uns noch stärker spürbar sein. Der weiche Franken wird den Effekt eher noch verstärken.


12. April 2008     Klimaschutz praktisch

Am 12. April 1974, also heute vor 34 Jahren, wurde das Reaktor- Druckgefäss des Kernkraftwerkes Unterweser angeliefert. Vier Jahre später lieferte die Anlage den ersten Strom ins Netz. Unterdessen sind es gegen 275 000 000 000 Kilowattstunden, die grösste Strommenge, die ein Kernkraftwerk seit seiner Inbetriebnahme lieferte. Aber auch vor diesem Monument deutscher Wertarbeit macht der Atomausstieg nicht halt: 2011 soll unabhängig vom Zustand der Anlage und den Energiepreisen Schluss sein!                                                                                                                                     Die Anlage könnte nach rein sachlichen Kriterien bis mindestens 2018 sicher und wirtschaftlich betrieben werden.


6. April 2008     Jugendgewalt in Zürich- Seebach und Affoltern am Albis

Wie man den Medien entnehmen kann, sind die jugendlichen Vergewaltiger von Zürich- Seebach recht milde bestraft worden. Man wolle ihnen "...die Zukunft nicht verbauen..". Ob Meinungsverbrecher, die das "Antirassismusgesetz" verletzen, auch auf diese Milde hoffen können....?????????????

Schülerinnen und Schüler demonstrierten in Affoltern am Albis gegen Gewalt... nicht gegen brutale Lehrer oder "Rechtsradikale", sondern einfach gegen die alltägliche Ausländergewalt. Nur ist es unseren Zeitungen anscheinend verboten, direkt zu schreiben, dass die Täter in der Regel einen "Migrationshintergrund" haben.

In Seebach wie in Affoltern hängt die Gewalt mit der enormen Überfremdung und der gescheiterten Integration zusammen. Die "Integration" von kulturfremden Ausländern misslingt nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschlan, Frankreich, Grossbritannien, Skandinavien usw. Nicht einmal unter der Sonne Sri Lankas gelingt sie; haben die Tamil Tigers doch jüngst einen Minister "weggebombt". Die Tamilen stammen ursprünglich aus dem südindischen Tamil Nadu und wurden von den Engländern als Gastarbeiter auf ihre Kolonie Sri Lanka verfrachtet.

Auf teure Integrationsprogramme können wir verzichten, sie sind schlicht nutzlose Kosmetik. Nötig ist eine Begrenzung der Überfremdung, wie vom Bundesrat schon vor über dreissig Jahren versprochen. Wenn die einheimische Bevölkerung z. B. in einem Schulhaus einer Mehrheit von Fremden gegenübersteht, ist mit Problemen zu rechnen. Da bringt es auch nichts, Medienberichte zu zensieren und beschönigende "Integrationsberichte" zu schreiben!

Nicht die Ausländer als Menschen sind schlecht, sondern die Verdrängung der Einheimischen in ganzen Schulen, Quartieren und sogar Gemeinden ist problematisch. Durch die Einwanderungspolitik der 80er und 90er Jahre wurde zudem der Familiennachzug von Gastarbeitern und Asylanten gefördert, was Massen von unqualifizierten und daher auf dem Arbeitsmarkt chancenlosen Menschen in die Schweiz brachte! Diese Secondos prägen unser Bild von Ausländern, was der finanzstarken SVP einen beispiellosen Wahlerfolg brachte!                                                                                            Nun müssen von dieser Partei Lösungsvorschläge, z. b. ein Einwanderungsstopp, kommen.


5. April 2008     Startschuss für den Kalten Krieg des 21. Jahrhunderts ?

In Nordirland versuchen Katholiken die protestantischen Briten mit Waffengewalt von der Insel zu vertreiben und in Spanien wollen baskische Terroristen einen eigenen Staat erzwingen, im südlichen Tirol ärgern sich nicht wenige über die italienische Besatzungsmacht, obwohl von Italien ausser der Luftverschmutzung und den zweisprachigen Ortsbezeichnungen (Bozen/Bolzano) wenig zu spüren ist. Für unsere Medien sind diese Unruheherde in Europa kaum mehr ein Thema.          

Da erstaunt die Berichterstattung über die Unruhen im fernen Tibet, die vergleichsweise wenig Todesopfer fordern. Für unsere Medien ist klar, dass die Volksrepublik China die Tibeter unterdrückt, während nie ein Journi die Ansicht äusserte, das Baskenland sei von den Spaniern besetzt oder Nordirland (immerhin auf der Insel Irland gelegen) von den Engländern.

Wenn man bedenkt, dass Tibet schon Jahrhunderte vor der Chinesischen Revolution zu China gehörte, mutet die klare Parteinahme unserer Systemmedien etwas seltsam an. Man stelle sich vor, ein Journi würde die Besetzung von Hambach, Kaysersberg, Mülhausen und Strassburg durch die Franzosen als "Unterdrückung" und die Verdrängung der deutschen Sprache sowie die massenhafte Ansiedlung von Ausländern als "Menschenrechtsverletzung" verurteilen! Dabei ist, speziell in Mülhausen und Strassburg, die Verdrängung der Deutschen durch Franzosen und Ausländer offensichtlich! Man braucht bloss ein Telefonbuch zu lesen......

Nun, ich bin kein Freund der Chinesen, auch wenn ich die Erfolge der Revolutionen von 1911 und 1949 respektiere.          Anlässlich einer Peking- Reise 1993 habe ich in Diskussionen meine Ansichten über Tierquälerei und Todesstrafe deutlich geäussert und die Sprüche von "... leadership of the communist party..." gehört. Habe mit eigenen Augen gesehen, wie Bilder von Mao als Glücksbringer eingesetzt werden- Heiligenverehrung der Atheisten? Dabei ist Mao im heutigen China umstritten, mehr und mehr werden seine Fehler und Verbrechen gesehen.

Ich akzeptiere die Asiaten als Menschen, solange sie in Asien bleiben. Ihre Kultur und entsprechend ihre Wertvorstellungen unterscheiden sich klar von unseren. Wir sind nicht besser oder schlechter als sie, wir sind nur anders.

Die Asiaten zu belehren, erscheint mir arrogant, so ist z. B. das japanische Kaiserhaus viel älter als das britische Königshaus. Für uns sind Jugos und Afrikaner schwierige Menschen, weil wir mit ihnen schlechte Erfahrungen machen mussten. Die Chinesen haben die Engländer als Drogenhändler, die Deutschen als Mörder, die Franzosen als Brandstifter und die Portugiesen als Diebe kennengelernt. Wie schön, dass wir Schweizer keine Kolonien hatten.....

Ein Boykott der Olympiade in Peking erscheint mir heuchlerisch, unsere Medien forderten auch keinen Boykott der Spiele in Seoul wenige Jahre zuvor, trotz "Menschenrechten" usw.

Es ist wie mit den Taliban in Afghanistan. Vor 25 Jahren, als sie von den USA (aber auch China, Iran, Saudi- Arabien usw.) unterstützt wurden, waren sie für unsere Medien "Freiheitskämpfer", heute, wo die USA in Afghanistan kämpfen, sind sie "Terroristen". Geändert haben sie sich kaum.....

Im Kalten Krieg war die Welt einfach: Die UdSSR wurde den Linken zugeordnet (Moskau einfach!), während die bürgerliche Mehrheit den USA nahe stand. Osten = böse, Westen = gut.

Aber warum ist China der neue Bösewicht der Mächtigen in unserem Land? Die geschäften doch gut mit den Chinesen?

Der "Tages- Anzeiger" musste sich vor 20 Jahren wegen kritischer Berichterstattung von rechtsaussen"Antiamerikanismus" vorwerfen lassen. Die heutige Redaktion ist viel angepasster. Im "Magazin" wird eifrig gegen China geschrieben, im heutigen "Tages- Anzeiger" kommt mit Roger Köppel (Weltwoche, Springerpresse) ein grosser Blocher- Freund zu Wort.

Patrioten kommen leider kaum zu Wort, die sind weder rechts noch links und haben auch nicht viel Geld!


2. April 2008     Rekordteuerung in der Eurozone

In der deutschen Bevölkerung heisst die EU- Zwangswährung schon seit ihrer Einführung "Teuro", weil der Wechsel von der Deutschen Mark zum Brüsseler Euro verbreitet für Preiserhöhungen benützt wurde. Dank der lockeren Geldpolitik zur Bekämpfung der Währungs- und Finanzkrise und er durch den Boom in China und Indien steigenden Rohwarenpreise steigt tdie Inflation weltweit. In den USA geschätzte 7 %, in der Euro- Zone beträgt auch die (geschönte) statistische Teuerung über 3%! Weil der Schweizerfranken zum Anheizen des Wirtschaftswachstums gegenüber dem Euro stark abgewertet wurde, wird die Teuerung auch in der Schweiz massiv zulegen. Schliesslich beziehen wir den grössten Teil unserer Importe von dort.... 


2. April 2008    Kein Aprilscherz!

Offensichtlich haben die Spekulanten (oder besser Zocker?) der UBS 40 000 Millionen in den Sand gesetzt. Zuerst dachte ich an einen Aprilscherz.

Es ist aber die Wahrheit. Die haben 40 Milliarden mit "Ramschhypotheken", hübsch verpackt als "Wertpapiere", verbrannt. Indirekt haben hochbezahlte "Spezialisten" gutes Geld an nicht kreditwürdige US- Amerikaner ausgeliehen..... in der Hoffnung, riesige Gewinne einzufahren... wo ist die Grenze zwischen Naivität und Dummheit....


2. April 2008    Cruella ist nicht nur unbeliebt...

Unsere Aussenministerin Calmy- Rey, besser bekannt als "Cruella", ist keineswegs nur unbeliebt. Mit ihrem Beitrag zum Energiehandel mit dem Iran hat sie für die Schweiz und Italien zusätzliches Erdgas gesichert. Es gibt eine viel schlechtere Politikerin, meint der Sohn des Stargeigers Yehudi Menuhin                                                                             www.gerard-menuhin.de 


30. März 2008   Integration bis zur Explosion

Die Gewalt separatistischer Tibeter will und will kein Ende nehmen, offensichtlich fühlen sie sich in China einfach nicht wohl, auch wenn Tibet schon Jahrhunderte vor der Kolonisierung Chinas durch Europäer und Japaner zum Reich der Mitte gehörte. Integration klar gescheitert, trotz Milliardensubventionen in den letzten Jahrzehnten! Droht ein blutiger Bürgerkrieg? Ist die Abspaltung der Provinz von China eine sinnvolle Lösung? Wäre Indien wirklich gewillt, einen unabhängigen Tibeter- Staat ausreichend zu unterstützen?  So wie jetzt kann es wohl nicht weitergehen!

Auch auf Sri Lanka geht die Gewalt weiter. Die Integration der von den Engländern aus Südindien geholten Tamilen führt zu ständigen Explosionen- auch im wörtlichen Sinn. "Tamil Tigers" fordern einen unabhängigen Tamilenstaat auf der kleinen Insel- obwohl in Südindien bereits ein Bundesstaat Tamil Nadu vorhanden ist!

Trotz der weltweit zahlreichen Beispiele für die gescheiterte Integration kulturverwandter Völker sollen bei uns völlig fremde Menschen in immer grösserer Zahl "integriert" werden!

Stehen uns Unruhen wie in China oder gar ein Bürgerkrieg wie auf Sri Lanka bevor?


29. März 2008   Norwegen soll Thorium- Option offen halten

Wie das "Bulletin" des Nuklearforums der Schweiz berichtet, empfiehlt eine vom Forschungsrat eingesetzte Kommission dem Land, zur Sicherung der langfristigen Energieversorgung die Abbauwürdigkeit seiner bedeutenden Thoriumvorkommen abzuklären. Weiter soll sich Norwegen an der Entwicklung von Reaktorsystemen zur nachhaltigen Nutzung von Thorium beteiligen. Norwegen verfügt, nach Australien und Indien, über die drittgrössten Thoriumvorkommen der Welt. Das Energiepotential soll etwa dem hundertfachen aller norwegischen Gas- und Ölvorkommen entsprechen.

www.regjeringen.no/upload/OED/Rapporter/ThoriumReport2008.pdf 

Mehr zur energetischen Nutzung von Thorium : www.thoriumpower.com    www.indiastrategic.in/topstories55.htm


28. März 2008  Transrapid gescheitert?

Deutschlands Magnet- Schwebebahn Transrapid sollte den Bahnverkehr revolutionieren. Statt auf Rädern zu rollen, sollte die Bahn der Zukunft auf einem Magnetfeld schweben. So sollten wesentlich höhere Geschwindigkeiten bei tragbarem Energieverbrauch möglich sein.

Doch nun soll die Strecke vom Flughafen zum Hauptbahnhof München doch nicht gebaut werden. Auf der etwa 40 Kilometer langen Strecke sollte der Transrapid bis zu 350 Stundenkilometer erreichen, was die Fahrtzeit von über einer halben Stunde auf 40 Minuten verkürzen sollte. Die Kosten erscheinen zu hoch, auch sind viele Grüne dagegen, daher geben Politik und Industrie das Projekt auf.

Selbst in China sind die Aussichten für den Transrapid schlecht, auch dort sind die erwarteten Kosten und der Widerstand der Grünen Haupthindernisse.

Wie viel technischer Fortschritt braucht / erträgt der Mensch?


27. März 2008  Dank eidgenössischer Handelsdiplomatie : Iranisches Erdgas für Kraftwerke in Italien

Die Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg (EGL), die zur Axpo- Holding gehört und damit im Besitz der Nordwestschweizer Kantone ist, will ab 2011 jährlich mehrere Milliarden Kubikmeter Gas aus dem Iran beziehen. Dieses soll hauptsächlich in Italien verstromt werden, aber auch der Versorgung der Schweiz dienen.                                                                         Damit wird die Gasversorgung, die heute sehr stark von Russland abhängig ist, diversifiziert. Die Russen steigern den Gasexport, da sie im eigenen Land Gaskraftwerke durch Kernkraftwerke und Gasheizungen durch Elektroheizungen ersetzen.                                                                                                                                                              Italien ist auf Oel- und Gaskraftwerke angewiesen,weil Kernkraftwerke fehlen.                                                                                  

Auch die Iraner sind auf die Verstromung von Oel und Gas angewiesen, u. a. weil die Russen die Fertigstellung der im Bau befindlichen Kernkraftwerke immer wieder verzögert haben. Interessanterweise werden russische Kernkraftwerke in anderen Ländern innert weniger als fünf Jahren fertiggestellt. Russen und Iraner sind Opfer der US- Politik, aber deshalb noch lange keine Freunde. Die Russen erinnern sich wohl daran, dass die Mullahs die Taliban in Afghanistan über Jahre unterstützten!


24. März 2008 SD- St. Gallen mit Regierungskandidatur

Die Schweizer Demokraten des Kantons St- Gallen nominieren Markus Giger als Kandidaten für den zweiten Wahlgang der St. Galler Regierungsrats- Wahlen. Ich wünsche dem erst 21- jährigen Kandidaten viel Erfolg!


24. März 2008  Sozialistische Lohndrückerei

Die kommunistische Volksrepublik China konkurrenziert das Kaiserreich Japan mit noch tieferen Löhnen. Auch unsere Sozis wollen noch mehr Lohndruck; die ehemalige Arbeiterpartei SP will noch mehr "Personenfreizügigkeit", wie sie in einer Pressemitteilung selber schreibt! Wahrscheinlich hoffen die Genossen auf bequeme Pöstchen im Zusammenhang mit den "Flankierenden Massnahmen"!


24. März 2008  Gewalt wie in Nepal oder gar Bürgerkrieg wie in Nordirland?

Verschiedentlich wurden Gewaltszenen mit Tibetern aus Chinas Nachbarland Nepal gezeigt, um den Tibet- Konflikt zu visualisieren. Nun werden auch Unruhen aus an Tibet angrenzenden Provinzen gemeldet, es mehren sich Hinweise auf einen religiösen Hintergrund der Auseinandersetzungen. Chinas Einsatzkräften ist Fingerspitzengefühl zu wünschen, damit Tibet ein blutiger, jahrzehntelanger Bürgerkrieg wie zwischen den katholischen Iren und den protestantischen Engländern in Nordirland erspart bleibt!                                                                                                                                            Die Schweiz könnte Ruth Genner als "Sozialtante" nach Lhasa schicken, die chinesische Notenbank könnte z. B. mit der Veräusserung amerikanischer Schuldscheine problemlos ein entsprechendes Budget bereitstellen. Etwas weniger gut wäre Mauro Tuena als Berater der tibetischen Polizei...... Da würden die Gefängnisse rasch überfüllt, ohne dass die Anführer der Krawallbrüder gefasst würden!

Die Krawalle in Tibet zeigen uns zwei interessante Tatsachen : Gutgemeinte Integration ist sinnlos; auch mit sehr viel Geld integrieren sich die Tibeter in China genau so wenig wie in Nepal oder Indien. Sie benötigen mittelfristig einen eigenen Staat, irgendwo zwischen Indien, Nepal und China. Zudem sollte sich China mehr um arme Nachbarn wie Nepal, die Mongolei oder Nordkorea kümmern, statt die US- Politik (z. B. Irak- Krieg) zu finanzieren! Auch die zukünftige Volksrepublik Tibet wird auf eine "Starthilfe" angewiesen sein, die eigentlich nur aus Peking stammen kann.


20. März 2008  US- Rezession, Bear- Stearns- Kollaps und CS- Krise

Nun ist es offziell : In den USA beginnt eine Rezession, obwohl fleissig Dollars ins marode System gepumpt werden und die Chinesen die US- Schuldenwirtschaft weiter grosszügig finanzieren. Die Grossbank Bear Stearns steht vor dem Kollaps, bei einer Sanierung soll die Hälfte der 14 000 Angestellten auf die Strasse gestellt werden. Nun erreicht die Kreditkrise auch die CS, welche für das erste Quartal 2008 mit einem Verlust rechnet.

Das Kartenhaus scheint einzustürzen. Interessante Prognosen und Meinungen zum Finanzcasino : www.bueso.de 


16. März 2008  Dollar unter 1 Franken / Gewalt in Tibet

Was seit Jahren erwartet wird, ist diese Woche erstmals eingetreten. Der Dollar hat die "Schallgrenze" von einem Franken erstmals -wenn auch nur vorübergehend- unterschritten. Hintergrund sind weniger die erwartete US- Rezession und die Korrektur der Börsenbarometer Dow- Jones und Nasdaq, als vielmehr die gigantischen Schulden der USA und die Politik des unbeschränkten Geld- Druckens, die noch unter Bernankes Vorgänger Greenspan ab 2001 von der privaten US- Notenbank eingeführt worden ist.                                                                                                                                Die Hauptgläubiger China und Japan werden durch den Dollarzerfall um Guthaben im von einigen hundert Milliarden Franken geprellt, aber auch europäische Länder wie Deutschland, Frankreich und eben auch die Schweiz werden viele Milliarden abschreiben müssen!

Auf den ersten Blick gibt es keinen Zusammenhang zwischen Dollarsturz und den anscheinend bürgerkriegsähnlichen Krawallen im chinesischen Tibet sowie dem offenen Bürgerkrieg im indischen Kaschmir. Es ist aber allgemein bekannt, dass die Separatisten in Tibet von Indien unterstützt werden und diese im Kaschmir von China und dem von China abhängigen Pakistan.

Es kursieren bereits Gerüchte über eine mögliche Unterstützung militanter Tibeter durch US- Geheimdienste. So soll angeblich die Volksrepublik China destabilisiert werden, um die wachstumswütige Wirtschaft zu schwächen.  Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob an diesen Vermutungen "etwas dran ist". Dass Chinas Regierung angesichts der gigantischen Dollar- Reserven keine Freude am Dollarzerfall haben kann, liegt auf der Hand. Daraus werden weitere Spannungen zwischen den USA und China resultieren.

Es bleibt zu hoffen, dass die Konflikte in den beiden bevölkerungsreichsten Ländern der Welt friedlich gelöst werden und ausländische Einmischung unterbleibt. Sowohl China wie auch Indien sind Vielvölkerstaaten, in denen der Zusammenprall verschiedener Religionen und Mentalitäten immer wieder für Unfrieden sorgt. 

                                       

13. März 2008  Dem Tages- Anzeiger nicht genehme Wahlen.... und Kandidaten

Der "Tages- Anzeiger" lässt unter dem Titel "Ahmadinejad hat noch eine Gnadenfrist" kaum ein gutes Haar an den Wahlen im Iran. Es wird ein sehr düsteres Bild vom islamistischen Öl- und "Schurken"-Staat gezeichnet, aber kaum etwas über die Pressionen der US- Regierung gegen den Iran berichtet. Als unvoreingenommener Beobachter hat man den Eindruck, es gehe weniger um die tatsächlichen Demokratie- Defizite im Iran, als um eine "angepasste" Berichterstattung. Schliesslich musste sich der "Tagi" in den 80er- Jahren "Antiamerikanismus" vorwerfen lassen.                                                          Wie es der "Tagi" selbst mit der Demokratie hält, merke ich an der Berichterstattung über die Arbeit unserer Gemeinderäte (weitgehendes totschweigen) oder über meine Kandidatur für den Regierungsrat im vergangenen Jahr (klare Diskriminierung). Selbstverständlich wird auch meine aktuelle Kandidatur für den Zürcher Stadtrat totgeschwiegen. Offensichtlich will der "Tagi" bei uns die Rolle einnehmen, die z. B.nach seiner Einschätzung den Revolutionswächtern im Iran zukommt!    

Ich habe den Verdacht, die einst überparteiliche Zeitung wolle bei uns das erreichen, was sie im Iran und in Russland kritisiert, nämlich die Manipulation der öffentlichen Meinung durch die Mächtigen!

 

7. März 2008  "Taximord von Wetzikon : Kein Strafverfahren gegen Beamte"

Schreibt der "Tages- Anzeiger". Gegen die Beamten, welche -mindestens indirekt- dafür verantwortlich sind, dass der -zur Verhaftung ausgeschriebene- Mörder noch auf freiem Fuss war und so den Taxifahrer töten konnte, soll nach dem Willen der Anklagekammer des Obergerichtes kein Verfahren eröffnet werden.                                                                               Ohne Zweifel kann fast jeder Fall formaljuristisch so verdreht werden, dass die Schuldigen ungeschoren davonkommen. Unser Justizdirektor muss sich fragen, ob eine solche Justiz aber noch einen Bezug zum Volkswillen hat und der Gesellschaft überhaupt noch einen Nutzen bringt.                                                                                              Ich nehme einmal an, dass die Suche nach den Urhebern des Brandanschlages auf das Auto seiner Frau nicht mit formaljuristischen Spitzfindigkeiten behindert oder aus Wirtschaftlichkeitsüberlegungen abgebrochen wird.....


6. März 2008 Wieder einmal "gelenkte Demokratie" in der LiZ / MZ

Bereits 2007, als ich für den Regierungsrat kandidierte, wurde ich vom "Tages- Anzeiger" wie auch vom "Limmattaler Tagblatt" (LT, heute LiZ) gemieden. Beide Redaktionen begründeten die offensichtliche Diskriminierung des einzigen unabhängigen Kandidaten eher ausweichend. Der "Tagi" war der Meinung, dass ein Kandidat, dessen Partei nicht in Fraktionsstärke im Kantonsrat vertreten ist, auch nicht so wichtig sei. Ich wurde gar mit Danovski verglichen. Vom Limmattaler Tagblatt erheilt ich keine klare Begründung. Nun lese ich in "LiZ" von heute : "Nur noch Grüne und SVP am Start" "Stocker- Nachfolge Kandidatur der EVP gescheitert". Entweder bin ich für LT / MZ kein Kandidat, oder die LiZ / MZ (Mittelland- Zeitung)- Journis lesen die "Sonntags- LiZ" nicht, wo meine Kandidatur erwähnt wurde!

Es fällt immer wieder auf, wie Kandidaten der Schweizer Demokraten und anderer Oppositionsparteien von unsere Medien geschnitten werden, während sich unsere Zeitungen über die angeblich "gelenkte Demokratie" in "Putins Russland" ereifern.


6. März 2008    "Zwangseinbürgerungen" im Aargau

Der Einwohnerrat (Gemeindeparlament) von Buchs und die Gemeindeversammlung Birr verweigerten einer Türkin und einer Jugoslawin die Einbürgerung, jeweils mit der Begründung: "Die Frau trägt Kopftuch". Die "Kopftuchfrage" sorgt nicht nur in der Türkei für heisse Köpfe, sondern auch im Aargau, denn die beiden Frauen sind (auf wessen Kosten??) ans Bundesgericht gelangt, welches nun indirekt "Zwangseinbürgerungen" gegen den Willen der betroffenen Gemeinden verfügt hat... Mich interessiert nun, woraus unsere hochbezahlten Bundesrichter diese angebliche "Recht auf Einbürgerung" ableiten...


4. März 2008    "Schweizer Wirtschaft verliert an Schwung"

Schreibt die Gratiszeitung "NEWS" heute auf der Titelseite. Weil der aktuelle Konjunkurzyklus im vergangenen Jahr seinen Zenit überschritt, rechnet man seit Monaten mit einer Abkühlung der Wirtschaftstätigkeit. Was BAK- Direktor Urs Müller im NEWS verrät, ist eigentlich nicht neu. Nur eine Aussage macht stutzig: Müller ist der Meinung, ein höherer Kapitaleinsatz in der deutschen Wirtschaft (neue Maschinen ermöglichen eine höhere Produktivität) würde sich auf die Schweizer Exporte negativer auswirken, als Produktionsverlagerungen von Deutschland in Billig- Standorte. Ist dem "Wirtschaftsweisen" entgangen, dass die wichtigste Exportbranche der Schweiz, nämlich die Maschinenindustrie, hochwertige Kapitalgüter exportiert und damit von Ausrüstungsinvestitionen beim wichtigesten Handelspartner Deutschland profitiert? Deutschland ist nicht nur der wichtigste Konkurrent der schweizerischen Maschinenindustrie, sondern auch der wichtigste Kunde.

Leider sind viele hochbezahlte "Spezialisten" und "Berater" realitätsfremd geworden. Der Untergang der Swissair und die Milliardenverluste der UBS wurden mindestens teilweise durch dieses "moderne" Denken verursacht.


1. März 2008  SD- Kandidatur für den Stadtrat

Der Vorstand der Schweizer Demokraten (SD) der Stadt Zürich hat mich, Markus Alder, als Kandidaten für die Stadtrats- Ersatzwahl vom 1. Juni 2008 nominiert. Die bisherige Auswahl an Wahlvorschlägen ist unbefriedigend. Auf der einen Seite steht ein umwelt- und arbeitnehmerfeindlicher Kandidat des wachstums- und profitsüchtigen Geldbürgertums. Dem gegenüber gibt es im wesentlichen nur eine Nomination der Grünen, welche sich weigern, die Übervölkerung des Landes als massgebliche Ursache von Landschaftszerstörung und übermässigen Umweltbelastungen anzuerkennen. Mit Markus Alder soll die nationale, umweltbewusste und soziale Politik der Schweizer Demokraten, die im Gemeinderat sehr aktiv vertreten wird, auch in der Stadtregierung eine Stimme erhalten.                                                                                                                                                                Weder der rot- grüne Steinzeitkommunismus noch der bürgerliche Wachstumswahn sind Rezepte für die Zukunft.                                                                                                                                                                      

Die Herausforderungen, die sich aus der Globalisierung, insbesondere durch die Massenzuwanderung, aber auch durch die Verschiebung der wirtschaftlichen und politischen Machtverhältnisse ergeben, können nur mit gesundem Menschenverstand und Augenmass bewältigt werden! Zürich braucht eine "Einwanderungsbremse", die Stadtregierung muss sich beim kantonalen Migrationsamt für eine Beschränkung der Niederlassungsbewilligungen einsetzen und den Bund auffordern, die Einanderung auf das Minimum zu reduzieren!                                                                                                              Die seit Jahren propagierte "Integration" von Fremdvölkern ist in der Schweiz, aber auch in anderen Ländern gescheitert. Daher können die teuren "Integrationsprogramme" fast ausnahmslos gestrichen werden. So können Steuermillionen gespart werden, welche z. B. für die Integration von Arbeitslosen ins Erwerbsleben oder für die Rückschaffung von brutalen Secondos verwendet werden können.                                                                                                                          Wir brauchen Vollbeschäftigung statt "Personenfreizügigkeit", damit wir den sozialen Frieden mit Wohlstand sichern können und gleichzeitig Sozialarbeiter- Stellen einsparen können.


1. März 2008  Brandanschlag bei Notter

"Brandstifter haben gestern Freitag, kurz vor 2 Uhr in der Früh das Auto der Frau von Regierungsrat Markus Notter angezündet." schreibt das Limmattaler Tagblatt in der heutigen Ausgabe.                                                         Interessant ist der mutmassliche Hintergrund dieses hinterhältigen und gefährlichen Anschlages:                                  Kurz nach 02:00 sei ein Bekennerschreiben an die Nachrichtenagentur SDA gefaxt worden, wie azonline schreibt. Es nehme Bezug auf den Brand und auf einen Hungerstreik des als "Öko- Terrorist" bekannt gewordenen Marco Camenisch. Die Untersuchung gegen den militanten "Grünen", der u. a. wegen der Ermordung eines Grenzwächters verurteilt wurde, leitete Staatsanwalt Ulrich Weder, wie Notter ein SP- Mitglied. Camenisch- Sympathisanten verwünschen Notter seither. Nachdenklich stimmt, dass Menschen, deren mutmassliches Ziel der Schutz der Umwelt ist, ein als umweltfreundlich geltendes Hybrid- Auto anzünden und so Menschen gefährden und die Umwelt verschmutzen.                                                                                                                                                            Was bewegt diese Leute???   Schwer zu sagen, denn noch sind die Täter unbekannt.

Der am 21. Januar 1952 geborene Marco Camenisch begann seine Karriere als durchaus ernsthafter Natur- und Tierschützter, bis er ab Ende der 70er Jahre zum gewaltbereiten Kernenergie- Gegner wurde. Er verübte Sprengstoffanschläge auf Einrichtungen der Elektrizitätswirtschaft und wurde dafür eingesperrt. Im Dezember 1981 flüchtete er zusammen mit 5 Mitinsassen aus der Regensdorfer Strafanstalt, wobei ein Wärter erschossen wurde. 1991 erlitt er bei einer Verhaftung in der Toskana (Norditalien) schwere Verletzungen, unter deren Folgen er bis heute leidet. 2006 reichte er, zusammen mit weiteren Insassen der Strafanstalt Pöschwies, eine Petition ein, die von Justizdirektor Markus Notter eher ausweichend beantwortet wurde.     www.justizvollzug.zh.ch/showpdf/?search=473

Camenisch ist nicht der einzige "Oekoterrorist" :  www.aves.ch/download/oekoterrorist.pdf                                 


1. März 2008  Wohlener Todesraser wieder auf der Strasse

Nach einem Entscheid des Aargauer Verwaltungsgerichts soll ein heute41- jähriger Secondo, der 2005 ein 14- jähriges Mädchen totfuhr und dafür ins Gefängnis musste, seinen Führerausweis wieder zurückbekommen                                                                                                                                               Stossend ist daran, dass dem Alfa- Fahrer nicht zum ersten Mal ein Fehler mit tragischen Folgen unterlaufen ist. Leider musste ihm seit 1989 (!) schon mehrmals der Führerausweis entzogen werden, weil er sich offensichtlich besonders rücksichtslos verhielt. Diese Milde gegenüber offensichtlich unbelehrbaren Wiederholungstätern ist für mich unverständlich.                                                             


27. 2. 2008   Stadtrats- Ersatzwahl in Zürich

Nach dem Desaster im stadtzürcher Sozialamt muss eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger von Monika Stocker die Behörde wieder auf Kurs bringen. Die Herausforderungen sind klar gewachsen, bilateraler Lohndruck und zugewanderte Sozialfälle sorgen für ein verändertes Umfeld.

(Fortsetzung folgt in Kürze........)


26. 2. 2008  Bundesverwaltungsgericht erschwert Rückschaffung von Tamilen

Wie heute am Radio gemeldet wird, ist das Bundesverwaltungsgericht der Meinung, tamilische Asylanten seien auf Sri Lanka wegen des Bürgerkrieges zwischen den Tamil Tigers und der Armee auch in Colombo derart gefährtdet, dass sie nicht zurückgeschickt werden können.

Als normaler Mensch fragt man sich, weshalb die Tamilen denn nicht einfach in den indischen Bundesstaat Tamil Nadu flüchten, wo ihre Landsleute leben und wo sie mit Sicherheit nicht gefährdet sind. Indien ist die grösste Demokratie der Welt, also sind Geschichten von "Verfolgung" nicht gerade glaubwürdig. Als Atommacht kann sich der Riesenstaat zudem viel besser gegen Erpressungen wehren, als etwa die kleine Schweiz, die nicht einmal direkten Zugang zu den Weltmeeren hat!

Oder dient der ganze Asylantenzirkus gar nur dem Gastarbeiterimport, weil gewisse Arbeitgeber unqualifizierte Tamilen als Billigstarbeiter importieren wollen??


24. 2. 2008  Abstimmungen

Der Umweltschützer Franz Weber musste mit seiner Initiative gegen "Kampfjetlärm in Tourismusgebieten" eine deutliche Niederlage einstecken. Die seit 1989 und noch deutlicher seit 2001 steigende Krisen- und Kriegsgefahr erhöht offensichtlich den Stellenwert der Landesverteidigung, während der Umweltschutz wegen der schlechteren Wirtschaftslage in den Hintergrund tritt.

Die Unternehmenssteuerreform II mit den Steuererleichterungen für Grossaktionäre wurde trotz millionenschwerer Propaganda des Geldbürgertums nur knapp angenommen. Es liegt in der Natur der Sache, dass die grössten Steuergeschenke nicht den Inhabern von KMU in Familienbesitz zugute kommen, sondern den Milliardären, die 10 % und mehr eines Konzerns besitzen. Die Argumente von Befürwortern und Gegnern der Reform kennen wir, es gilt nun abzuwarten, wie sich die Änderung auf die Wirtschaft und die Staatsfinanzen auswirkt.


24. 2. 2008  Serbokroatische Republik Dietikosovo

1. April 2018 : "Serbien, Kroatien, Slowenien, Russland, Bulgarien, Tschechien, die Slowakei, die Ukraine und Polen anerkennen die Unabhängigkeit der Serbokroatischen Republik Dietikosovo, welche die einstigen Gemeinden Schlieren und Dietikon im Kanton Zürich sowie Spreitenbach und Neuenhof im Aargau umfasst.                                                                                                                              Weil die einstige Urbevölkerung durch Wegzug und Sterbeüberbschuss nahezu verschwunden ist und die italienischen, albanischen, tamilischen und afrikanischen Minderheiten durch "ethnische Säuberungen" vertrieben wurden, dominiert eine (Süd-) slawische Mehrheit, welche durch die "Ostpersonen- Freizügigkeit" ein rasches Wachstum verzeichnet. Der neue Staat bewirbt sich um Aufnahme in die "Panslawische Union" welche die Interessen aller Slawen, insbesondere gegenüber Asien und Westeuropa vertritt."

So könnte eine Schlagzeile lauten, die es hoffentlich nie geben wird.                                                     Die Probleme, welche durch die Masseneinwanderung von Albanern nach Kosovo oder durch die Verfrachtung von südindischen Tamilen auf die Teeinsel Ceylon (heute Sri Lanka) entstanden, sollten uns Schweizer vor den Folgen der Masseneinwanderung kulturfremder Menschen warnen. Nichts gegen fremde Völker, aber wenn man im eigenen Land zu einer Minderheit wird, dann wird es gefährlich.


23. 2. 2008 "Tages- Anzeiger" : " Aussenpolitiker im Nationalrat empfehlen Kosovo- Anerkennung"

Voraussichtlich am kommenden Mittwoch wird Bundesrätin Calmy- Rey dem Gesamtbundesrat die Anerkennung der Unabhängigkeit der Kosovo- Albaner beantragen. Für uns eigentlich denkbar unwichtig, ist der Balkan doch weit weg. Doch leider haben wir durch Gastarbeiterrrekrutierung, Asyl(un)wesen und Familiennachzug über 200 000 (Kosovo-) Albaner ins Land geholt und schon viele davon "eingebürgert". Dazu kommt eine ähnliche Zahl nichtalbanischer Jugoslawen sowie über 100 000 Türken und andere nichtalbanische Moslems, von denen auch sehr viele längst unsere Staatsbürgerschaft gekauft haben. Wir haben den Konflikt zwischen eher christlich- abendländisch gesinnten Südslawen (wie Serben usw.) und den eher orientalischen Albanern und Türken längst in unser Land geholt.                                              Nun meint Philipp Mäder in seinem Kommentar im heutigen "Tages- Anzeiger", die Schweiz müsse den Kosova als Staat anerkennen und hätte ein interesse an einem prosperierenden Kosovo. Man mag davon träumen, wenn man Lust hat. Angesichts der Tatsache, dass wir durch unsere Einwanderungspolitik die Konfliktparteien längst im Land haben, sollte unsere Regierung neutral bleiben.


17. 2. 2008   Unabhängigkeit der Kosovo- Albaner

Heute Nachmittag hat das Parlament der ehemligen jugoslawischen Provinz Kosovo die von der Nato und der EU offensichtlich gewünschte oder zumindest tolerierte Unabhängigkeit beschlossen. Für die slawischen Jugos, aber auch für andere slawische Völker wie Russen, Ukrainer, Polen, Tschechen usw. ist dieser Beschluss sowie die offensichtliche Unterstützung dieser Unabhängikeit eine Erniedrigung, da ein Teil eines slawischen Landes abgetrennt und von nicht- slawischen Albanern beherrscht wird.              1389 tötete der serbische Ritter Milos Obilic während der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo polje bei Pristina) den osmanischen Sultan Murad I. In Paris wurde diese Schlacht als "Sieg des Christentums über den Islam) gefeiert, wurde aber von den Serben als Niederlage angesehen. Das Ergebnis ist anscheinend umstritten. Die Abtrennung des Kosovo vom christlichen Serbien könnte damit als "Niederlage des Christentums (und/oder der Slawen)" in die Geschichte eingehen. Die Schlacht auf dem Amselfeld hat für Serben wie auch Albaner und Türken eine grosse Bedeutung.

Hier eine interessante Seite zur Geschichte des Osmanischen Reiches, das die Geschichte Südosteuropas entscheidend prägte :  www.osmanischesreich.com


3. 2. 2008    Uran - Ressource mit Zukunft FAKTENBLATT Nuklearforum Schweiz

Die Politik liefert allgemein wenig Anlass zur Freude, viele Manager leider auch nicht. Daher eine erfreuliche Nachricht aus der Welt der Technik.                                                                                                   Wie dem Faktenblatt des Nuklearforums zu entnehmen ist, reichen die Uranreserven der Welt auch ohne fortgeschrittene Reaktoren (wie Schnelle Brüter) beim heutigen Verbrauch länger als 500 Jahre. Ein steigender Uranpreis erhöht den Anreiz, neue Erzlagerstätten zu suchen und auch schwer zugängliche Lagerstätten mit ärmeren Erzen abzubauen. Dank technischem Fortschritt wird die Ausbeute verbessert und früher unwirtschaftliche Lagerstätten werden nutzbar gemacht.                                                       Zusätzlich lohnt sich bereits bei heutigen Uranpreisen die Gewinnung von Uran als Nebenprodukt des Phosphatabbaus, ebenso ist es wirtschaftlich geworden, bereits abgereichertes Uran noch einmal durch den Anreicherungsprozess zu schicken und so erneut spaltbares U 235 zu gewinnen.

Später, bei noch höheren Preisen, kann sogar die Urangewinnung aus Meerwasser, wie sie schon heute in Japan getestet wird, rentabel werden, ebenso können Schnelle Brüter aus dem nicht spaltbaren U 238 spaltbares Plutonium "erbrüten" und so die Brennstoffausnutzung um das 60- fache verbessern. Mit Schnellen Brütern soll auch Thorium genutzt werden können. Ein entsprechender Prototyp ist Südindien im Bau. Damit würde der "Atombrennstoff" auch bei stark steigendem Energieverbrauch jahrhundertelang reichen.

Weil der Uranpreis nur einen Bruchteil der Stromgestehungskosten ausmacht, treiben auch gewaltige Preissteigerungen beim Natururan den Strompreis kaum in die Höhe. Das Geheimnis des billigen Atomstroms ist die enorme Energiedichte des Spaltstoffes. Ein 1000- Megawatt- Kernkraftwerk wie jenes in Gösgen benötigt pro Jahr 200 Tonnen Natururan, um Strom für eine Million Menschen zu liefern. Ein Kohlekraftwerk gleicher Leistung müsste über 2 Millionen Tonnen Kohle verbrennen, ein Ölkraftwerk 1,4 Millionen Tonnen Schweröl und ein modernes Gaskraftwerk 980 000 Tonnen Erdgas.                              Ein Kernkraftwerk kann auf kleinem Raum mit relativ wenig Materialaufwand sehr viel Strom erzeugen, wodurch die Kosten tief gehalten werden können!

Fragt sich nur, ob ein fast unendliches Energieangebot wirklich sinnvoll ist. Zu viel Energie kann durch ein übermässiges Wirtschaftswachstum die Umwelt stark belasten und die Verbetonierung der Landschaft fördern.


3.2. 2008      Atomausstieg made in Germany

Die deutsche Regierung hat sich vor einigen Jahren mit der Elektrizitätswirtschaft auf einen schleichenden, aber letztlich totalen "Atomausstieg", also auf die Stilllegung sämtlicher deutscher Kernkraftwerke geeinigt. Was mit diesem Schildbürgerstreich erreicht werden soll, ist bis heute unklar, zumal die deutschen Kernkraftwerke zu den zuverlässigsten und sichersten der Welt gehören.                                                Es ist nicht einmal sicher, ob dieser Plan überhaupt durchgezogen wird, oder ob die Entwicklungen auf den Energiemärkten oder die nächsten Wahlen zu einem "Ausstieg aus dem Ausstieg" führen.                      Die Industrie wie auch die Genehmigungsbehörden scheinen an die Zukunft der Kernenergie- Nutzung zu glauben. Nach einem Bericht im Bulletin 1 / 2008 des Nuklearforums bewilligten die Behörden im Februar 2005 einen weiteren Ausbau der Uran- Anreicherungsanlage in Gronau auf eine Kapazität von 4500 Tonnen Urantrennarbeit pro Jahr. 1998, vor dem "Atomausstieg" betrug die Kapazität lediglich 1000 Tonnen, 2005 bereits 1800. Entweder muss dereinst die gesamte Produktion exportiert werden (nach Iran?), oder der ganze "Ausstieg" wird durch einen Ausbau der Kernenergie auch in Deutschland abgelöst.


3. 2. 2008    Tödliche Multikultur sogar am Karneval

Ein 22- jähriger Tessiner wurde gemäss Medienberichten am Karneval von Locarno von drei Jugoslawen derart brutal geschlagen, dass er im Spital verstarb.                                                                              Solche Meldungen machen mich traurig und wütend. Junge Menschen bezahlen für die gescheiterte Ausländerpolitik mit ihrem Leben. Aus purer Gier -sie sahen nur die tiefen Löhen und den hohen Profit- haben unsere Politiker über Jahrzehnte Gastarbeiter aus fremden Kulturen in unser Land geholt. Deren Familiennachzug -insbesondere die Menschen aus dem Balkan- kommt mit dem Leben bei uns häufig nicht zurecht und schlägt oder beisst brutal zu. Die "multikulturelle Gesellschaft" ist leider auf der ganzen Welt ein -für viele Menschen tödlicher- Misserfolg. Die Engländer haben Tamilen als billige Arbeitskräfte für ihre Teeplantagen auf die Insel Ceylon geholt- das heutige Sri Lanka leidet unter dem blutigen Konflikt zwischen den einheimischen Singalesen und den zugewanderten Tamilen. Menschen sind keine Waren, die man einfach so hin- und herschieben darf, immer dorthin, wo man sie am besten ausbeuten kann! Die Folgen solcher "Völkerwanderungen" sind fast immer brutale Gewalt und entsprechend grosses Leid.                                                                                                                Im zarten Alter von 22 Jahren brutal aus dem Leben gerissen werden- ein schrecklicher Gedanke!

                                     

26. 1. 2008    "Taximord" von Wetzikon durch Justizversagen mitverschuldet ?

Unsere Behörden lassen aus Gleichgültigkeit und Schlamperei einen Gewalttäter laufen, der prompt einen jungen Mann tötet! Immerhin soll nun eine Untersuchung gegen einen Oberrichter und fünf Beamte eröffnet werden. Man staunt und hofft, dass solche Fehler nicht mehr passieren.

In jungen Jahren habe ich selbst als Taxichauffeur gearbeitet, daher löst dieser Mord bei mir eine besondere Betroffenheit aus. Dazu kommt, dass ich als Opfer von Ausländergewalt selbst ein Versagen der Justiz des Kantons Zürich erleben musste. Ich wurde "nur" verletzt, aber der Täter wurde wegen der Schlamperei der Untersuchungsbehörden und dem Wegschauen der Gerichte nicht bestraft, obwohl ich ihn der Polizei übergeben konnte. Der vorbestrafte Südosteuropäer könnte sein "Glück" als Aufforderung für weitere Gewaltdelikte missverstanden haben und unterdessen noch krimineller geworden sein...... Ich weiss es nicht, Datenschutz ist Täterschutz....   Der 1993 von einem Verbrecher auf Hafturlaub begangene Mord vom Zollikerberg, der Taximord und meine eigene Erfahrung lassen den Schluss zu, dass in der Justizdirektion dringend aufgeräumt werden muss. Es ist -bei allem Verständnis für die Resozialisierung der Täter- einfach zu gefährlich, Gewalttätern die Möglichkeit zu neuen Taten zu geben oder sie gar noch dazu zu ermuntern. Ich hoffe, dass die Untersuchungen in der Justizdirektion nicht so ergebnislos verlaufen, wie der Swissair- Prozess. Die Zürcher Justiz und auch ihr Chef Markus Notter tragen eine Verantwortung, die sich nicht auf das Absitzen der Arbeitszeit und auf das Verunglimpfen von Opfern beschränken darf! Mir entstand durch die Gewalttat vom 15. April 2002 und den anschliessenden Justizskandal ein materieller Schaden von gegen 10 000 Franken, entschädigt wurde ich bis heute nicht. Unverzeihlicher ist der Tod junger Menschen infolge totalen Justizversagens. Mir sagte Oberrichter Dr. Hotz wörtlich, ich sei wohl im Recht, aber ich werde nicht Recht bekommen. Diese Aussage scheint symptomatisch für die Justiz zu sein.                     Markus Notter, so geht es einfach nicht mehr weiter! Räum diesen Saustall auf!


20. 1. 2008   "Milliarden in Luft aufgelöst"

Unter diesem Titel beschreibt die "NZZ am Sonntag" die Probleme der UBS und anderer Finanzinstitute angesichts der weiteren Ausdehnung der Kreditkrise. Die Grössenordnung des Problems liege "...bei ungefähr 1000 bis 2000 Mrd. $, die sich teilweise in Luft aufgelöst haben dürften....."                              Unglaublich, wie verantwortungslos gierige Manager mit fremdem Geld spekulierten.........                        Die Frage, was in den nächsten Wochen noch alles ans Licht kommt, bleibt spannend!


20. 1. 2008   Verantwortungslose Auflösung der Reserven ?

Die internationale Finanzkrise soll mit "Geldspritzen", sprich mit einer verstärkten Inflationspolitik der Notenbanken, eingedämmt werden. Wir werden schon in wenigen Monaten mit starken Preissteigerungen auf breiter Front rechnen müssen, sofern nicht eine weltweite, ausreichend scharfe Wirtschaftskrise für sinkende Preise sorgt. Auf der Titelseite der "Finanz und Wirtschaft" vom Samstag, 19. Januar stellt Peter Kuster Überlegungen zum Ausverkauf der Goldreserven unserer Nationalbank an. Da geht es um gewaltige Zahlen, wurden doch Ende der 90er- Jahre über die Hälfte der damals 2600 Tonnen Gold von einer "Expertengruppe" als "überschüssig" erklärt. Über 20 Mrd. Franken seien bis 2005 aus der Liquidation des Goldes an Bund und Kantone ausgeschüttet worden. Kuster erinnert daran, dass Goldreserven eigentlich zur Deckung der Währung in einer sehr schweren Krise gedacht sind und dass die heutige Reservepoliitk, welche bei steigendem Goldpreis einen weiteren Verkauf von Gold verlangt, um damit die Devisenreserven aufzustocken und so das Depot im Gleichgewicht zu halten, sich verheerend auswirken könnte. Die Nationalbank würde sich selbst zwingen, bei -krisenbedingt- starkt steigendem Goldpreis die Goldreserven drastisch zu redzuzieren und damit die Stabilität des Schweizerfrankens zu gefährden!                             Ich habe nie begriffen, warum unsere Nationalbank in einer Zeit wachsender Unsicherheit (1997 brach die Asienkrise aus!)  die krisensicherste Reserve, nämlich das Gold, so leichtsinnig reduzieren will.            Letztlich gefährdet diese Politik die Kaufkraft unserer Löhne, Renten und Ersparnisse!                           


13. 1. 2008  Sonntagspresse malt schwarz

Nach der "Sonntagszeitung" drohe der UBS die Aufspaltung, die Bank werde nochmals 5- 8 Milliarden Dollar abschreiben müssen. Abgeblich wollten US- amerikanische und andere Finanzinvestoren durch die Aufspaltung der angeschlagenen Bank kurzfristig Profite einstreichen.

Die "Sonntags- LiZ" der Aargauer- Zeitung schreibt auf der Titelseite : "Nationalbank warnt vor Abschwung".

Die deutsche Tagesschau warnt ebenfalls vor einem Wachstumsrückgang und bei der -nicht repräsentativen- Online- Umfrage von "Financial Times Deutschland" rechnen 71 % (13:40) der Teilnehmer mit einer Rezession in den USA.

Wegen der "bilateralen Personenfreizügigkeit" haben wir Normalverdiener nur wenig vom kräftigen Wachstum der Weltwirtschaft und dem Exportschub der massiven Frankenabwertung profitiert. Ob sich die "flankierenden Massnahmen" bei der künftig steigenden Arbeitslosigkeit bewähren? Wie wirkt sich die Abwertungspolitik unserer Nationalbank längerfristig auf unsere Kaufkraft aus?

Die "Bürgerrechtsbewegung Solidarität" warnt seit den 90ern vor den Folgen der Kasinowirtschaft und und der US- Schuldenkrise. Die Bewegung wird in Deutschland häufig als "Politsekte" wahrgenommen. Sie will ein grenzenloses Wirtschaftswachstum durch technischen Fortschritt, was mir nicht unbedingt als sinnvoll erscheint.

www.bueso.de



12. 1. 2008   Endlich eine richtig billige "Reisschüssel" !

Der indische Unternehmer Ratan Tata hat vor wenigen Tagen sein neuestes Automodell vorgestellt, das die japanische und chinesische Konkurrenz zumindest preislich weit in den Schatten stellt! Ein geschlossenes, autobahntaugliches Fahrzeug für umgerechnet 2800 Franken ist eine Sensation.

Die westliche Automobilindustrie muss sich kaum vor diesem unsicheren und unbequemen Vehikel fürchten, wohl aber vor den anderen Modellen des bei uns noch kaum bekannten Herstellers.

www.tatamotors.com     www.tata.com

Im Gegensatz zu den Asiaten kopieren die Inder nicht nur, sie entwickeln auch vieles selbst, was sie z. B. bei der Informatik zu gefährlichen Konkurrenten macht. Sie haben in der Kolonialzeit die englische Sprache und viele westliche Sitten angenommen, was ihnen bedeutende Wettbewerbsvorteile sichert.


10.1. 2008   Mit der Notenpresse gegen Fehlspekulation ?

Wie heute abend in den Nachrichten auf DRS 1 zu hören gewesen ist, stützen die Schweizerische und die europäische Notenbank die Finanzwirtschaft mit weiteren milliardenschweren "Geldspritzen".                    Die daraus entstehende Inflation nagt wiederum an unseren Löhnen und Ersparnissen........

Ob der Goldpreis wegen der erwarteten Inflation derart ansteigt?


6.1. 2007  Teuerung im Euro- Raum

Laut "SonntagsZeitung" von heute hat der EZB- Präsident Jean- Claude Trichet seine Warnung vor "Inflationsgefahren" am Samstag bekräftigt. Anzunehmen, dass die EZB nicht mehr bereit ist, die Finanzmärkte mit billigem Geld zu stützen und so die Teuerung weiter anzuheizen. Ein Ende der gegenwärtigen Aufschwungphase ist damit auch in der Schweiz abzusehen. Die Frage, ob unsere Notenbank den Franken weiter abwertet und so noch mehr Inflation in Kauf nimmt, wird wohl entscheiden, wann der Abschwung auch auf die Industrieproduktion und wenig später auf die eben erst erstarkten Ausrüstungsinvestitionen durschlägt.


5. 1. 2008  Stürzt die Kasinowirtschaft ab?

Der Abwärtstrend an den Börsen und die anscheinend doch noch nicht ausgestandene US- Immobilienkrise werfen die Frage auf, ob die Kasinowirtschaft auch diesmal mit Geldspritzen der Notenbanken gerettet werden kann. Siehe Eintrag 22. 12. 2007 !

Die europäische Zentralbank EZB hat die Inflationierung der Wirtschaft bereits eingeschränkt, auch unsere Nationalbank muss sich wohl angesichts der Teuerung im vergangenen Jahr wieder an die Preisstabilität erinnern.                                                                                                                                            Wie einfach war die Wirtschaftswelt in der Hochkonjunktur, als die Notenbanken nur für Preisstabilität, Vollbeschäftigung und Wirtschaftswachstum verantwortlich waren und sich noch nicht um das Wohlergehen der Börsen kümmern mussten! Der Anstieg des Goldpreises legt die Vermutung nahe, dass einige sehr reiche Leute doch nicht an die Verpflichtung der Notenbanken zur Geldwertstabilität glauben mögen....


2. 1. 2008           2007- "multikultureller" Fiebermesser....

In unserem westlichen Nachbarland soll im vergangenen Jahr die Zahl der -fast immer von "integrierten" Secondos- angezündeten Autos die 40 000er Grenze überschritten haben.                                       

Details unter :   www.frontnational.com/communique_detail.php?id=1553  

Selbstverständlich randalieren die Söhne der Gastarbeiter und Asylanten auch über die Feiertage.  Präsident Sarkozy lässt es sich unterdessen in Ägypten und später in St. Moritz mit seiner Geliebten gut gehen......


2. 1. 2008 Neujahreswünsche

Ich wünsche allen ein schönes und erfolgreiches 2008 bei guter Gesundheit!


29. 12. 2007  Ausblick auf das neue Jahr- was ich mir wünsche

Für mich persönlich hat das sich dem Ende zuneigende Jahr einige positive Veränderungen gebracht...     Ich bin rundum gesund, habe eine gute berufliche, finanzielle und persönliche Situation, was kann ich mir noch mehr wünschen ...................   Mich berührt, was um mich herum passiert - Gewalt - Einbrüche - Drogenmissbrauch - Überfremdung - Verslumung ! Eltern, die ihre Kinder töten, Richter, die nichts von Gesetzen und Gerechtigkeit halten und Politiker, die Korruption und Willkür als gottgegeben hinnehmen. Schade, dass die Mehrheit unserer Politiker und Manager Macht und kurzfristigen Profit höher gewichten, als das langfristige Gedeihen von Gesellschaft und Wirtschaft.

Ich wünsche mir nichts weniger als eine bessere Welt; da bin ich ein "linker" Weltverbesserer, der als "Gutmensch" gegen die Globalisierung der Abzocker und Machtmenschen ankämpft!

Ich will eine "Globalisierung" von Patriotismus und Gerechtigkeit- mehr soziale Gerechtigkeit, dafür weniger Steuerschlupflöcher für Milliardäre- mehr Investitionen in Zukunftstechnologien, dafür weniger Abzockerei und Spekulation- mehr Umweltschutz, dafür weniger Völkerwanderungen. Menschen sind nicht einfach Produktionsfaktoren, die zur effizienteren Ausbeutung ihrer Identität beraubt und wie Schachfiguren hin- und hergeschoben werden dürfen.

Die Welt darf kein Spielzeug für machthungrige Politiker und gierige Manager sein, vielmehr sollten Staatsmänner und Unternehmer dafür sorgen, dass es allen Menschen langfristig immer besser geht.

Es liegt an uns allen, Druck auf die Mächtigen auszuüben. Nicht am Stammtisch, wo sich alle einig sind, sondern z. B. auf der Strasse, in öffentlichen Diskussionen, mit Leserbriefen, überall wo man gesehen und bemerkt werden könnte.                                                                                                                  Allen Morddrohungen, Verwünschungen und Beschimpfungen zum Trotz lebe ich noch immer!


25. 12. 2007  Verabschiedet sich der Westen nun auch noch von der Automobilindustrie?

Die Industriegesellschaft ist dank Mechanisierung und Arbeitsteilung hochproduktiv. Maschinen erzeugen Güter in grossen Serien, entsprechend gross muss der Absatzmarkt sein. Nicht jede Ortschaft braucht für jedes Produkt eine Fabrik. So wurden Bally- Schuhe in Schönenwerd für die Schweiz und für den Export hergestellt. Lenco- Plattenspieler in Burgdorf, Saurer- Lastwagen in Arbon, solche von Berna in Olten, diese von FBW in Wetzikon usw. Die Industrialisierung trieb schon früh den Welthandel an; statt nur Gewürze, Edelsteine- und Metalle und einige andere Güter in kleinen Mengen zu transportieren, führten Eisenbahnen und grosse Schiffe schon bald riesige Mengen Rohstoffe und Industrieprodukte um die Welt. 

Logisch, dass Grossbritannien und bald auch Deutschland, die USA, Frankreich, die Schweiz usw. bald auch Maschinen in die ganze Welt exportierten, mit denen bis heute beinahe die ganze Welt industrialisiert wird. Eigentlich sinnvoll, wenn die ganze Menschheit von den Vorteilen der modernen Technik profitieren kann. Diese Entwicklung bringt es mit sich, dass zuerst Grossbritannien seinen Vorsprung verlor und dass nun auch die anderen weissen Völker den Vorsprung vor den Dunkelhäutigen verlieren werden (müssen). Auch dagegen ist wenig einzuwenden, da nach heutiger Auffassung grundsätzlich alle Menschen das gleiche Recht auf Leben und Entwicklungsmöglichkeiten haben.                                                                                                                                                             Die Industrialisierung der Welt verläuft nicht ohne Konflikte und Probleme, was eigentlich auch völlig normal ist. Durch die Lohnunterschiede haben die traditionellen Industrieländer ihre Textil- und Schuhindustrie fast völlig an weniger entwickelte Länder verloren; auch viele andere Konsumgüter stammen immer seltener aus der Schweiz oder ähnlichen Ländern.                                                                                                                                                        Seit dem Aufbau einer exportorientierten Automobilindustrie in Japan bangt auch eine der Vorzeigeindustrien des Westens. Besonders gefährdet sind wieder einmal -trotz Dollarsturz- die grossen US- Hersteller, während sich Deutsche und Franzosen mit dem Exportgeschäft zu retten versuchen.                                                                                                                                                       Japan ist noch vor den USA und Deutschland wichtigstes Herstellerland, China liegt bereits  vor Frankreich. Toyota soll dieses Jahr den General Motors (neben US- Marken z. B. Opel, Vauxhall und Holden) als weltgrössten Automobilkonzern ablösen!  Nicht nur hohe Löhne und Sozialkosten, sondern auch die Absatzschwäche in den eigenen Märkten schwächen die westliche Automobilindustrie.  

Beispiel Deutschland  :    www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518'525240,00html    

                                                                                                                          

25. 12. 2007  Cruellas Weihnachtsgeschenk

Wie wir auf Radio DRS 1 hören konnten, war für Micheline Calmy- Rey (Cruella, die "Schreckliche") ihr Rütli- Auftritt als Bundespräsidentin das bedeutenste politische Ereignis des Jahres. Sie verstand ihre Rede und die Repression gegen Andersdenkende nicht als Demütigung für PatriotInnen, sondern als "Verteidigung der Versammlungs- und Meinungsfreiheit" gegen "Extremisten". Wie ich mich erinnere, war es am 1. August auf dem Rütli mit der Versammlungsfreiheit nicht gerade weit her.... offensichtlich fürchtet sich diese Regierung vor dem Volk....  Muss bald auch unsere Landesregierung mit gepanzerten Limousinen usw. vor den eigenen "Untertanen" geschützt werden?  Man mag Cruellas Meinung als kritischen Patriotismus oder was auch immer achten. Aber politisch geschickt war ihre Provokation bestimmt nicht, insbesondere, weil angeblich regimekritisch gesinnte Patrioten an der Meinungsäusserung gehindert und in der Versammlungsfreiheit eingeschränkt wurden.  Wenn sie junge PatriotInnen in die extremistische Ecke abdrängt, verrät sie letztlich linke Ideale. Eine "gelenkte Demokratie" wie in Deutschland oder Russland kann einfach nicht im Interesse der Eidgenossenschaft sein.


22. 12. 2007    Von den Assignaten der französischen Revolution zu den US- Hypotheken...

1789 gab die französische Revolutionsregierung Wertpapiere aus, die durch den Wert beschlagnahmter Kirchengüter gedeckt waren. Mit diesen sogenannten Assignaten             (assignation= Anweisung)  konnte der Staatshaushalt bequem finanziert werden. Die Assignaten wurden als Umlaufwährung benutzt. Weil die Revolutionäre bald mehr Assignaten druckten, als durch den potentiellen Wert der Kirchengüter gedeckt werden konnten, verloren diese Papiere rasch ihren Wert. Hyperinflation! 1797 wurden sie daher abgeschafft.

Vor einigen Jahren begannen US- Banken damit, unsichere Hypotheken auf US- Immobilien in neu geschaffene "Wertpapiere" zu verpacken und an Investoren in der ganzen Welt zu verkaufen. Durch raffinierte "Finanzprodukte" wurden die Risiken verschleiert.                    Mit steigenden Zinsen und sinkenden Hauspreisen platzte dieses "Wirtschaftswunder" mit den bekannten Folgen, etwa für die UBS.

Nachdenklich stimmt in diesem Zusammenhang die Verschleuderung der Goldreserven unserer Nationalbank. Unser Schweizerfranken ist nur noch zu einem kleinen Teil durch Gold gedeckt, ein grosser Teil der Reserven der Nationalbank bestehen aus Wertpapieren.....  Papiergeld wird durch Papier gedeckt, zum Teil noch in Dollar lautend.......

Eine Meinung zu Papiergeld :   www.goldseiten.de  


22. 12. 2007     "Wirtschaftspolitisch öffnen"

Der bekannte Thurgauer SVP- Nationalrat und Lohndrücker Peter Spuhler will laut "Finanz und Wirtschaft" vom 22. Dezember 2007 keine "destruktive Oppostionspolitik" betreiben.

Weiter will er -wie wir es von den Politikern anderer Parteien kennen- die Schweiz "öffnen". Damit meint er aber nicht die Zulassung von Parallelimporten, um das hohe Preisniveau der Schweiz zu senken, sondern die "Ausdehnung der Personenfreizügigkeit", um unsere Löhne weiter unter Druck zu bringen.

Noch kurz vor seinem Abgang stellte sich Bundesrat Blocher gegen die Zulassung von Parallelimporten, während er in der Frage der "Personenfreizügigkeit" wankelmütig blieb.

Nun stellt sich die Frage, ob angesichts der Unentschlossenheit Blochers eher die patriotischen Kräfte um Schlüer oder die Lohndrücker um Spuhler die Oberhand in der SVP gewinnen. Oder ob sich die Partei gar spaltet.                                                                                                                                    Vielleicht unterstützt uns der patriotische Flügel bei den nächsten Referenden?


16. 12. 2007   Tödliche Billigware

Am Freitag lesen wir im "Tages- Anzeiger" von einem 30- Jährigen Billigarbeiter, der sich -laut einem japanischen Gerichtsurteil- zu Tode arbeitete. Er musste im letzten Monat seines Lebens 106 Überstunden machen, vorwiegend unbezahlt. Nach Angaben der Witwe verfügten die Ambulanzwagen aus Kostengründen nicht über Reanimationsgeräte, so sei wertvolle Zeit verloren gegangen.                                                                                                                                     Auch in China ist es nicht besser, wie ein Bericht im "Tages- Anzeiger- Magazin" vom Samstag zeigt. 16- Stunden- Tage (!!!) seien normal!

Die "Öffnung" Chinas führte im vergangenen Vierteljahrhundert zu einer eigentlichen "Japanisierung", statt Güter für den eigenen Bedarf herzustellen, wird für westliche Märkte Billigware produziert.                                                                                                                                        Die Folge ist ein extremer Druck auf die Werktätigen sowie ein gigantischer Handelsüberschuss, der zum Auftürmen unvorstellbarer Devisenreserven und zum Aufkauf westlicher Firmen verwendet wird.

Durch den "freien Welthandel" entsteht ein extremer Wettbewerb zwischen Japan und China, der zu noch mehr Lohndruck führt. Der Druck auf die westlichen Industrieländer, aber auch auf Osteuropa und die Dritte Welt wird auch immer stärker.

Auch unsere Löhne sinken und unsere Arbeitsplätze werden unsicherer. Gewinner sind nur die Superreichen auf der ganzen Welt.

Allen normalen Menschen und auch der Natur schadet dieser Raubtier- Kapitalismus, der immer mehr auch von den chinesischen Kommunisten finanziert wird!


16. 12. 2007    Wischi- Waschi von rechtsaussen

Man erinnert sich noch gut an den Vorwurf der Wischi- Waschi- Politik, den die SVP immer wieder an die Adresse der CVP und FDP richtete. Die Freisinnigen wurden gar als "Weichsinnige" beschimpft.  Die SVP- Politik sei "klar" und "konsequent" war immer wieder zu lesen und zu hören.

Nach der Bundesratswahl vom vergangenen Mittwoch drohte die SVP erst mit dem Gang in die Opposition, was von Christoph Blocher selbst bereits in der heutigen Sonntagspresse  relativiert wird.

Einmal mehr ist Blocher in der Frage der "Personenfreizügigkeit" wankelmütig. Die "SonntagsZeitung" zitiert : "Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Personenfreizügigkeit."

Bei den "Bilateralen I", denen wir die 40- Tönner und den Lohndruck aus den alten EU- Ländern verdanken, schluckte Blocher "die Kröte". Bei den "Bilateralen II", die uns verstärkte Zuwanderung aus osteuropäischen Ländern bringen, wollte er "...das Wagnis wagen..".                                                                     Und nun kippt er auch noch bei der Ausweitung der "Personenfreizügigkeit" auf Rumänien und Bulgarien...   und das knapp zwei Monate nach den eidgenössischen Wahlen!           SVP- Spuhler war immer klar für die Ost- Zuwanderung, da er sich westliche Arbeiter anscheinend nicht mehr leisten kann. Ebenso SVP- Fattebert, der sogar Schwarzarbeiter beschäftigte.

Wissen die "Führer" der wählerstärksten und bei weitem reichsten Partei der Schweiz nicht mehr, was sie eigentlich wollen?                                                                                                                           Oder wollen sie einfach etwas anderes als die Mehrheit ihrer Wähler?


15. 12. 2007   Auch nach den Wahlniederlagen: Voller Einsatz für die Heimat!

An der heutigen, ausserordentlicher Delegiertenversammlung der Schweizer Demokraten im "Bären" in Bern- Bümpliz war die Aufbruchstimmung zu spüren. Wir haben aus unseren Niederlagen gelernt und organisieren das Zentralsekretariat professioneller. Unser leider abgewählter Nationalrat Bernhard Hess wird sich vollamtlich den administrativen Arbeiten und der Redaktion der Parteizeitung "Schweizer Demokrat" widmen.                                                                                                                                        Allen Delegierten ist klar, dass wir als -unfreiwillig- "ausserparlamentarische Opposition" vermehrt Basisarbeit wie Unterschriftensammlungen leisten werden müssen. Sowohl gegen die geplante Aufhebung der Lex Koller wie auch gegen die Erweiterung der "Personenfreizügigkeit" auf Rumänien und Bulgarien werden wir das Referendum ergreifen müssen.                                                                                    Was je 50 000 Unterschriften bedeutet. Wir müssen damit rechnen, dass uns die SVP bei beiden Anliegen höchstens lauwarm unterstützt, wie das schon bei der EU- "Freizügigkeit" und er "Ostpersonen- Freizügigkeit" der Fall war. Man erinnere sich an SVP- Spuhler, der ausdrücklich billige Arbeitskräften aus dem Osten will!

Einiges zu reden gab die Parolenfassung für die eidg. Volksabstimmung vom 24. Februar 2007.                                                                                                                                               Für die Volksinitiative "gegen Kampfjetlärm in Tourismusgebieten" beschlossen wir Stimmfreigabe, da wir wohl für das ökologische Interesse grosses Verständnis haben, aber uns auch nicht gegen die Luftwaffe stellen wollen.                                                                                                                                  Der Abbau der schweizerischen Fliegerabwehr (Boden- Luft- Raketen) macht uns Sorgen, ist aber nicht Gegenstand der Volksabstimmung. Man denke an die Wirksamkeit der von den Chinesen und Russen an die Vietnamesen gelieferten Raketen, wie auch an die Raketen, welche die Taliban von den USA erhielten und nicht nur gegen die Russen, sondern später auch gegen die Amerikaner selbst erfolgreich einsetzten.                                                                                                         Grundsätzlich wollen wir Schweizer Demokraten eine Miliz- Armee, welche bei Übungen auf die Umwelt Rücksicht nimmt, die Neutralität strikt einhält und unsere Heimat wirksam schützt.  So führte die interessante Diskussion zur Stimmfreigabe.

Bei der geplanten Unternehmensteuerreform wurde recht schnell klar, dass diese Vorlage den KMU wenig, den Grossaktionären von Grossunternehmen aber sehr hohe Steuerrabatte bringt.   Der damit verbundene Einnahmeverlust der öffentlichen Hand müssen dann zwangsläufig die einfachen Leute wieder kompensieren. Es kann nicht sein, dass wir Normalverdiener die Steuerrabatte für Superreiche finanzieren.                                                                                                                                     Das Argument, dass Steuerrabatte mehr Wirtschaftswachstum generiert, halten wir für wenig stichhaltig. Wir Schweizer Demokraten wollen nicht ein hohes Wirtschaftswachstum um jeden Preis, sondern eine Wirtschaft, welche den Bedürfnissen der Eidgenossenschaft angepasst ist und unsere Umwelt schont.

www.schweizer-demokraten.ch


9. 12. 2007   Gefährliche AKWs? Wie die "SonntagsZeitung" Gerüchte verbreitet

Seit Jahren geistert der "Petkau- Effekt" durch Deutschland. Sehr geringe Strahlendosen sollen angeblich schädlicher sein, als hohe. Bewiesen ist nichts, aber vermutet wird fast alles!                                                                                                                                                  Nun zitiert die "SonntagsZeitung" einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" über eine Untersuchung des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz, wonach ein Zusammenhang zwischen dem Betrieb von Kernkraftwerken und der Häufigkeit von Leukämie bei Kindern bestehen soll.                                                                                                                                               Erklärungen für diese Vermutung gibt es anscheinend nicht, die naheliegende Möglichkeit, die radioaktive Strahlung aus dem Betrieb der Reaktoren sei dafür verantwortlich, wird nicht erwogen. Mit dem "Petkau- Effekt" liesse sich erklären, dass Erhöhung der Umgebungs- Radioaktivität um einige Promille für alles Unglück verantwortlich sei. Nur weiss bis heute niemand, wie dieser "Petkau- Effekt" funktionieren soll. Auch einen Unterschied in der Schädlichkeit zwischen "natürlicher" und "künstlicher" Strahlenbelastung konnte bis heute nicht nachgewiesen werden. Was bleibt, ist die (gewollte?) Beunruhigung.                                                                                                                                Sind Kernkraftwerke tatsächlich krebserregend? Wie ist es bei uns in der Schweiz? Sind die Aargauer Krebs- Kandidaten? Ist der Rotwein von Chinon schädlich, dieser von Gien (zwischen Dampierre mit vier 900 MW- Blöcken und Belleville 2x 1300 MW) gar tödlich?                                                                  Wie wirken sich Forschungsreaktoren (etwa mitten in Basel) auf die Gesundheit aus? Ist unser Strom verseucht?

Es gibt auf den ersten Blick nur eine einleuchtende Erklärung für die "Erkenntnisse" des deutschen Amtes:                                                                                                                                              Im Umkreis von fünf Kilometern um deutsche Kernkraftwerke leben nicht sehr viele Menschen, da die Reaktoren aus verschiedenen Gründen abseits grosser Städte stehen. Da reicht es, durch statistische Differenzen (Adresswechsel unterschiedlich handhaben usw.) einige Betroffene mehr in der Statistik zu haben und schon hat man die gewünschte Aussage. Eigentlich eine pietätlose Vorgehensweise, ist die Leukämie doch eine sehr schlimme Krankheit.

Interessanter wäre eine Untersuchung in der Umgebung japanischer Atomanlagen. Deren Zahl ist viel grösser, die Besiedlungsdichte wesentlich höher und es werden auch "grosszügiger" radioaktive Stoffe abgegeben (z. b. Unfälle in Tokaimura und Tsuruga). Damit hätte man bessere Voraussetzungen für eine aussagekräftige Statistik.   

Aber darum geht es wohl auch nicht. Vielmehr soll so Druck für den Bau neuer Kohlekraftwerke geschaffen werden.                                                                               Als nächster Schritt wird wohl den deutschen Touristen vorgerechnet, wieviel grösser die Strahlenbelastung einer Ferienwoche im Tessin gegenüber einer solchen an der Nord- oder Ostsee ist! Ob die hohe Strahlenbelastung in der Schweiz wirklich schädlicher ist, als die Umweltbelastung durch deutsche Kohlekraftwerke, wird vielleicht eine Studie der "Sonntagszeitung" bestätigen oder widerlegen.                                                                 Vielleicht ergibt eine andere Studie, dass die Elektrizitätswirtschaft lediglich mehr Inserate schalten muss, um in den betreffenden Medien besser dargestellt zu werden!

www.atomenergie.ch      www.kernenergie.de          www.kernenergie-wissen.de   

                                                                       

8. 12. 2007   Licht aus? Hirn einschalten!

Für die Klimakonferenz laufen auf Bali die Klimaanlagen auf Höchstleistung und die Telefonleitungen usw. heiss. Vielleicht gibt es sogar ein greifbares Resultat- nicht nur für die Fluggesellschaften und die Luxushotels!  Nun soll- hauptsächlich in Deutschland und Oesterreich- heute von 20oo -20o5 das Licht gelöscht werden, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Theoretisch wird dabei Strom gespart- der sogleich wieder im Internet "verheizt" wird.                                                                                                  Auf   www.lichtaus.info   kann ein Filmchen betrachtet werden, was bekanntlich den Stromverbrauch des Servers und des übrigen Systems in die Höhe treibt.

Viele Länder der Welt erzeugen den Strom überwiegend aus Kohle, Öl und Erdgas, was bekanntlich zu gewaltiger Umweltverschmutzung führt. Norwegen, die Schweiz und Frankreich gewinnen den Strom überwiegend aus schadstofffreien Quellen, daher macht es wenig Sinn, das Licht aus Protest auszuschalten. 

Klimaschützer Al Gore hält gar nicht vom Stromsparen. Sein Anwesen in Tennessee verbraucht das Zwanzigfache eines durchschnittlichen US- Haushaltes! Dabei stammt der US-Strom überwiegend aus mit fossilen Brennstoffen beheizten Kraftwerken.    

Sparsame Autos statt Offroader, weniger heizen und Wanderferien in der Schweiz statt Badeferien in Übersee würden mehr bringen. Diese einfachen Massnahmen sind aber nicht umzusetzen, weil sie den privaten Konsum tangieren. Wer will schon verzichten.....

Weil der Umweltschutz über Konsumverzicht nicht mehrheitsfähig ist, muss der technische Fortschritt helfen.                                                                                             Kernenergie statt fossile Brennstoffe sowie innovative Spass- Autos, die den Konsumenten die gleichen Gefühle vermitteln, wie durstige Offroader, können die Umwelt wirkungsvoll entlasten!                           

Zudem muss das Bevölkerungswachstum in den warmen Ländern gedrosselt werden, während die nördlichen Länder die Einwanderung drastisch bremsen müssen, allein schon um Heizenergie zu sparen!

www.klimaschuetzer.de      www.kettenreaktion.ch          www.ecopop.ch  


2. 12. 2007  Globalistischer Ramsch!

Seit Jahren wird uns eingeredet, die "Globalisierung" bringe uns Konsumenten spottbillige Produkte in guter Qualität.

Ein Bericht im "Auto- Bild" vom 30. November 2007 relativert dieses Versprechen :

Das in Zusammenarbeit mit Toyota in der ehemaligen Tschechoslowakei hergestellte Einstiegsmodell Citroen C1 (weitgehend baugleich mit Peugeot 107 und Toyota Aygo) ist im Gegensatz zum Vorgänger Citroen Saxo (Peugeot 106) sehr schlecht gegen Rost geschützt. Der Unterboden ist nur teilweise versiegelt, in den nahezu ungeschützten Schwellern laufen bis zu vier Bleche zusammen. An zerklüfteten Längsträgern und Versteifungen fehlt der Unterbodenschutz.

Peugeot- Citroen (PSA) übergab die Leitung der Produktion Toyota, um die Kostenvorteile des osteuropäischen Standortes (Löhne usw. ) besonders gut auszunützen.

Die in Frankreich hergestellten -und damals nicht teureren- Vorgänger Citroen Saxo und Peugeot 106 sind anscheinend nicht nur schöner, sondern auch viel haltbarer, als das "globalisierte" Billigmodell. Rost ist bei ihnen auch nach über zehn Jahren und hohen Laufleistungen kaum ein Thema. Sogar ein Auspuff kann weit über 100 000 Kilometer halten!

Ein anderes Beispiel : Ein Autoliv- Sicherheitsgurt "Made in France" hält klaglos 12 Jahre, beim -anscheinend billigeren Modell- des US- Herstellers TRW fällt nach einigen Monaten der Halteclip ab und der Gurtstoff beginnt bereits zu fransen!

Solche "Sparmassnahmen" bringen kurzfristig noch mehr Profit, da die Produkte nicht im selben Ausmass billiger werden.

Die Globalisierung der Manager und Abzocker kostet uns offensichtlich nicht nur Arbeitsplätze........


2. 12. 2007   Strom für Al Gore

Unsere Medien berichten sehr gerne über "Alternativenergien", verschweigen aber häufig, dass nicht nur in Asien neue Kernkraftwerke gebaut werden.                                         Tennessee Valley Authority und NuStartEnergy haben am 30. Oktober bei der zuständigen Behörde das Gesuch für eine kombinierte Bau- und Betriebsbewilligung für ein neues Kernkraftwerk in Alabama eingereicht. Es wird mit einer Wartezeit von bis zu vier Jahren gerechnet, da auch US- Behörden Zeit brauchen......                                                    Zwei Reaktor- Blöcke sind geplant, die Strom für je eine Million Einwohner liefern sollen. Ein Block könnte 50 000 x  Al Gores Anwesen versorgen !

Weil fast alle Menschen lieber verschwenden als Mangel erleiden, so wie es Klimaschützer Al Gore vormacht, muss der rasch steigende Strombedarf möglichst mit Wasser- und Kernkraftwerken gedeckt werden, um die Umwelt zu schützen.

www.nustartenergy.com                                               www.tva.gov                   


30. 11. 2007 Keine Schwarzarbeit ?

Bundesrätin Doris Leuthard will die Schwarzarbeit mit einem neuen Gesetz bekämpfen bekämpfen. Da kann eigentlich niemand dagegen sein, weil die Schwarzarbeit in der Schweiz immer noch gesellschaftlich verpönt ist. Eigentlich widersprüchlich, da auch in der Schweiz viele schon einmal -wissentlich oder unwissentlich- schwarz gearbeitet haben, oder die Dienste einer schwarz arbeitenden Person in Anspruch genommen haben. Keine Steuern zu bezahlen erscheint vielen Menschen nicht so schlimm, aber sich vor den Sozialabgaben zu drücken ist doch für eine Mehrheit unsozial und damit eine Schande. Wenn jemand für eine Kleinigkeit fünfzig bis hundert Franken einnimmt, schadet das weder den Sozialwerken, noch wird eine sozialversicherungspflichtige Person unlauter konkurrenziert. Im Vergleich zu den EU- Hochsteuerländern und der 3. Welt steht die Schweiz auch bei der Schwarzarbeit noch paradiesisch da.     

Interessant, dass Vertreter von Landwirtschaft, Gastgewerbe und Bauwirtschaft das neue Gesetz ablehnen, jedoch beteuern, ihre Branche sei nicht überdurchschnittlich betroffen. Das kennen wir doch irgendwie vom Abstimmungskampf über die "Personen- Freizügigkeit" mit Osteuropa? Anscheinend gibt es eben "schwarze Schafe" , die mit legalen Billiglöhnen noch nicht zufrieden sind. Vielleicht hängt die verstärkte Neigung zu Schwarzarbeit auch mit dem Bürokram der "flankierenden Massnahmen" zusammen; ein einheimischer Arbeitgeber muss Mindestlöhne bezahlen, einer der "Selbständige" z. b. aus Osteuropa einsetzt, profitiert stärker von der "Öffnung des Arbeitsmarktes", trotz aller Kontrollen!  Wer sich in der Umgebung grösserer Baustellen genau umschaut, sieht nicht selten Kleinbusse ohne Aufschrift mit osteuropäischen Kontrollschildern. Touristen?    

www.keine-schwarzarbeit.ch                                     


27. 11. 2007 Tödliche Masseneinbürgerungungen

Nun wissen wir es: Der Todesschütze von Höngg ist ein Eingebürgerter, der die Armeewaffe missbrauchte. Wie schon vor wenigen Monaten ein Amokschütze im Kanton Aargau! Wir Schweizer Demokraten verurteilen seit Jahren die Verschleuderung unseres Bürgerrechtes.

Dass die verantwortungslose Einbürgerungspolitik so direkt tödliche Folgen haben könnte, erwartete wohl niemand. Wir sind schockiert über den Tod der jungen Frau, aber es ändert sich wenig.

Nun sind Sofortmassnahmen zum Schutz der Bevölkerung zu treffen. Eingebürgerte Armeeangehörige sollten waffenlos Dienst leisten.                                                                                                                                             Ein Einbürgerungsstopp bis zur Einführung besserer Abklärungen ist zu prüfen.

Die ganze Einbürgerungspolitik muss grundsätzlich diskutiert werden; macht es Sinn, den Schweizerpass zu verschleudern, um die Statistik zu schönen?                                                                                   Es gibt doch überhaupt kein Anrecht auf den Erwerb unseres Bürgerrechtes!

Unsere Nachbarländer betreiben eine verantwortungsvollere Ausländer- und Einbürgerungspolitik : 

   www.pikom.ch


27. 11.  2007     Secondos- Die Kinder von Gastarbeitern und Asylanten

Im Grossraum Paris wüten nach einem tödlichen Unfall bei der Verfolgung eines mutmasslichen Verkehrssünders wieder einmal die Secondos.

Die Secondos, die zweite und dritte Generation der kulturfremden Einwanderer, haben in allen nordischen Ländern einen sehr schlechten Ruf; in der Schweiz haben sie im Anschluss an die 1. Mai- Demo 2002 schlimmer gewütet, als der berüchtigte Schwarze Block.

Es gibt aber auch Secondos, die sich in der neuen Heimat sehr wohl fühlen. Zum Beispiel der Auto- Designer Murat  Günak, der sich sowohl in Deutschland wie auch in Frankreich sehr gut ins Berufsleben integrieren konnte.

Oder der Sänger Rocco Granata, der vor über 50 Jahren als Kind nach Belgien kam und heute eine Villa in Antwerpen besitzt. Er sei heute noch dankbar, dass er in Belgien leben dürfe und vergesse auch den Hunger in der Kindheit nie.

Nur sind die beiden Beispiele für den Erfolg der von den Politikern propagierten "Integration" leider Ausnahmen.

Die Mehrheit der Secondos kommt in den Gastländern mehr oder weniger gut über die Runden, einige fallen leider sehr negativ auf, richtig wohl fühlen sich die wenigsten. Ihnen fehlt die Heimat, obwohl ihnen bewusst ist, dass sie hier vom Wohlstand profitieren können.

Ich selbst würde mich in z. B. auf Madagaskar auch nicht richtig zuhause fühlen, trotz schönem Wetter, traumhafter Vegetation, Meer usw.

Dabei erreicht das Secondo- Problem gigantische Dimensionen; Berlin gilt als viertgrösste Stadt der Türkei, Paris als fünftgrösste Italiens.

Bei uns sind die Secondos bei der Lehrstellensuche diskriminiert, weil nicht wenige Lehrbetriebe den Aufwand und die Risiken scheuen.                                                                                                                                            In allen nördlichen Ländern sind Secondos bei der Arbeitssuche schlechter gestellt. Das ist auf den ersten Blick unlogisch, da auch heute noch "frische" Gastarbeiter importiert werden. Besonders deprimierend ist die Tatsache, dass sogar in Südfrankreich, wo Sprache, Klima und Mentalität den jungen Ausländern weit mehr entgegenkommen, als bei uns im kalten und pingeligen Norden, die multikulturelle Utopie genauso gescheitert ist, wie im Bern, Berlin oder Göteborg.                                                                                                                                  Italiener mit guten Deutschkenntnissen findet man nicht in Zürich, sondern in Rimini, Türken sprechen in Antalya besser deutsch als in Berlin. Keine "Fachperson für Integration" konnte mir diesen erstaunlichen Sachverhalt erklären, sie stehen selbst vor einem Rätsel.

Mir ist über Jahre aufgefallen, dass sich die zweite und dritte Generation der Gastarbeiter erstaunlich häufig schlechter anpasst, als ihre Eltern. Diese Menschen scheinen zu spüren, dass sie bei uns eigentlich nicht willkommen sind und ihre Heimat anderswo ist.                                                                                    Es kommt sogar vor, dass sie uns ihre Verachtung für unsere Gesellschaft offen zeigen. Ich selbst musste das schon erleben. Sie bewegen sich häufig nur in ihren eigenen Kreisen und fallen daher nicht selten durch mangelhafte Deutschkenntnisse auf. Lernprobleme sind häufig, die Zahlungsmoral ist nicht selten unbefriedigend.   

Man erklärt sich die Probleme der Secondos teilweise mit der "soziodemografischen Herkunft der Migranten". Oder etwas verständlicher, es sind eher die Benachteiligten, die als Gastarbeiter in den Norden kommen. Ist auch logisch, ein qualifizierter Turiner steht bei Fiat am Fliessband und spürt kein Bedürfnis, in ein fremdes Land zu reisen, wo er nicht weiss was ihn erwartet. Der arbeitslose Afrikaner, der nicht weiss, was er morgen essen soll, riskiert vielleicht sogar sein Leben, um nach Europa zu gelangen.                                                                                                                                      Hinter vorgehaltener Hand formulieren z. B. Vertreter christlicher Parteien diesen Sachverhalt etwa so : "Wir importieren seit 50 Jahren den Abschaum aus der ganzen Welt."  Das ist böse formuliert, soll uns aber zum Nachdenken anregen.

Grundsätzlich macht es Sinn, Gastarbeiter im Norden aus- und weiterzubilden, damit sie später beim Aufbau ihres Herkunftslandes mitwirken können. Familiennachzug ist möglichst zu vermeiden.

Mit Rationalisierungen kann die Wirtschaft wachsen, z. B. um die Sozialversicherungen zu finanzieren, ohne dass neue Gastarbeiter benötigt werden.

Linke Unterstützung für die Erhaltung der Lex- Koller

Das Gesetz gegen den Ausverkauf unseres Heimatbodens an im Ausland lebende Ausländer, die sog. Lex Koller, soll nach der Überzeugung der Bundesratsparteien abgeschafft werden. Die Bundesräte Blocher und Leuenberger rauften sich schon zusammen, um die Sache rasch und ohne grosses Aufsehen zu erledigen. Doch sie rechneten nicht mit dem Widerstand aus der Bevölkerung.                                          Schon 1995 folgte das Volk dem Referendum der Schweizer Demokraten gegen die Aufhebung der Lex Koller.

Diesmal werden wir die Unterschriften für das Referendum (hoffentlich) nicht alleine sammeln müssen, weil immer mehr Linke und auch Grüne gegen den Ausverkauf des Heimatbodens und den entsprechenden "Bauboom" sind:

www.prolexkoller.ch  


30. 11. 2007 Initiative "40 Meter sind genug" zustande gekommen    www.40metersindgenug.ch

Die Initiative der Schweizer Demokraten der Stadt Zürich zur Begrenzung des Hochhaus- Bauwahns ist zustande gekommen. Das Volksbegehren will die Höhe neuer (Büro-) Gebäude auf 40 Meter begrenzen. Damit sollen das Stadtbild und die Aussicht erhalten werden.

Unterschriften- Sammeln ist eine Knochenarbeit, aber es ist immer auch interessant, mit den Menschen zu diskutieren. Bei diesem Volksbegehren viel auf, dass Frauen viel häufige unterschrieben, als Männer.


 


 

 

 

 

 


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